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Psychisch Kranker
verletzt Arzt und Mitpatienten
- 03.02.2010 -
Wittlich. In der Nacht vom 28. auf den 29. Januar ist ein psychisch Kranker im Wittlicher Krankenhaus durchgedreht. Der Mann, der bisher nicht durch Gewalttätigkeiten aufgefallen war, hatte in einem Mitpatienten den Teufel zu erkennen geglaubt.
Mit einer Glasflasche bewaffnet schlug er auf ihn ein und wohl auf dessen Schädel die Flasche entzwei. Der Mitpatient konnte flüchten. Daraufhin stellte sich eine Frau dem Täter in den Weg. Der Pressesprecher der Trierer Staatsanwaltschaft beschreibt die Situation folgendermaßen. Dieser Frau habe der Amokläufer eine münzgroße Stelle samt Haaren vom Kopf geschnitten. Als ihn ein Arzt zu überwältigen versucht habe, habe der verwirrte Mann auch den angegriffen. Mit dem scharfen Flaschenhals habe er ihn in den Hals gestochen. Danach überwältigten ihn andere Menschen. Der Arzt hatte großes Glück, seine Verletzungen werden heilen.
Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der Täter zum Zeitpunkt der Gewalttat nicht schuldfähig war. Der Angriff sei die Folge einer psychischen Vorerkrankung, weswegen kein Haft-, sondern ein Unterbringungsbefehl erging: Der Mann ist jetzt in der Klinik Nette-Gut für Forensische Psychiatrie bei Andernach.
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