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Aus der Sackgasse auf die Überholspur
- 03.02.2010 -
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Innenminister Karl Peter Bruch (2. von rechts) wird an der Zentralsportanlage von der Landtagsabgeordneten Astrid Schmitt (3. von rechts) und VG-Bürgermeisterin Diane Schmitz (ganz rechts) begrüßt |
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Jünkerath. Was vor zwei Jahren noch utopisch erschien, ist nun Wirklichkeit geworden. Mit einem Anteil von 50 Prozent der Gesamtkosten von rund 700.000 Euro fördert das Land die Sanierung der in die Jahre gekommenen Zentralsportanlage der VG Obere Kyll in Jünkerath. Diese Zusage von Innenminister Karl Peter Bruch war der Höhepunkt des Ministerbesuchs in der Oberen Kyll. Eingeladen hatte ihn die Landtagsabgeordnete Astrid Schmitt (SPD), die sich seit längerer Zeit für das Anliegen der Sportvereine in der Oberen Kyll einsetzt.
Schmitt erläutert: „In Jünkerath soll ein moderner Kunstrasenplatz entstehen, auf dem das ganze Jahr über Sport getrieben werden kann. Davon würden nicht nur die Sportvereine, sondern auch das Schulzentrum profitieren.“ Der Vorsitzende des VfL 09 Jünkerath, Heinz Reifferscheid, setzt sich seit vielen Jahren gemeinsam mit den Sportvereinen der Oberen Kyll in großer Eigenleistung und mit viel Engagement für den Erhalt und die Sanierung der Sportanlage ein. Auch diesem Engagement der Vereine ist es zu verdanken, dass der Minister sich dazu entschlossen hat, die Landesförderung auf 50 Prozent aufzustocken – zehn Prozent mehr als normalerweise üblich. Daneben hatte die Kommunalaufsicht diese Förderquote wegen der äußerst angespannten Haushaltslage der Verbandsgemeinde zur Bedingung gemacht, um die Sanierung überhaupt durchzuführen. Bei den vielen anwesenden kommunalen Vertretern und Mitgliedern der Sportvereine löste die Ankündigung des Ministers große Freude aus. Auch Schmitt ist zufrieden: „Dies ist eine richtig gute Nachricht für Jünkerath und für den Sport an der Oberen Kyll insgesamt. Mich persönlich freut auch, dass ich mit der Einladung des Innenministers etwas zu diesem tollen Erfolg beitragen konnte. Ohne das Engagement der Sportvereine wäre dies aber nie möglich gewesen, sie sind die wahren Gewinner des Tages.“
Innenminister: Waldfreibad Stadtkyll wird Chefsache
Auch in das Waldfreibad Stadtkyll hatte Astrid Schmitt den Minister eingeladen. Das Bad muss ebenfalls dringend saniert werden. Auch der Kreis hatte das Projekt in seiner Prioritätenliste ganz oben platziert. Beim Vor-Ort-Termin wurde nochmals der umfängliche Sanierungsbedarf deutlich. Aufgrund der Bedeutung des Bades für die Verbandsgemeinde und insbesondere die touristische Nutzung erklärte Minister Karl Peter Bruch: „Dieses wunderschöne Bad können wir unmöglich kaputt gehen lassen. Ich verspreche Ihnen, dass ich mich persönlich für die Sanierung einsetzen werde.“ Er lud die kommunalen Entscheidungsträger zu einem Termin nach Mainz ins Innenministerium ein. Hier werde man sich zusammensetzen, um gemeinsam ein Sanierungskonzept zu erarbeiten. „Ich werde bei dem Termin auf jeden Fall selbst dabei sein“, versprach Bruch und machte die Sanierung so zur Chefsache. Neben der Sanierung der Zentralsportanlage ist dies eine weitere gute Nachricht für die Obere Kyll.
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