„EineLebensWeltmeisterschaft“ in Rheinland-Pfalz
Ministerpräsident übernimmt Schirmherrschaft
Schulwettbewerb zur Fußball-Weltmeisterschaft- 10.02.2010 -
Region. Die EineLebensWeltmeisterschaft ist ein bundesweiter Schulwettbewerb zur Fußballweltmeisterschaft 2010 in Südafrika. Er richtet sich an SchülerInnen der 7. bis 9. Klassen aller Schulformen. Der Wettbewerb verbindet den Gedanken weltweiter Solidarität mit dem Fair-Play-Gedanken des Sports und verankert ihn bei den teilnehmenden Jugendlichen. Die bundesweite Projektleitung liegt bei der Arbeitsgemeinschaft der Eine Welt Landesnetzwerke in Deutschland e.V. (AGL) in Kooperation mit dem Entwicklungspädagogischen Informationszentrum in Reutlingen (EPIZ). In Rheinland-Pfalz wird das Projekt vom Entwicklungspolitischen Landesnetzwerk ELAN koordiniert.
Schirmherren sind der UN Sonderbotschafter für Sport und Entwicklung, Willi Lemke, und der Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Dirk Niebel. Jedes am Wettbewerb teilnehmende Team steht für ein FIFA-Land. Der Wettbewerb erfordert von den Jugendlichen zwei Beiträge: einen mit sportlichem und einen mit thematischem Schwerpunkt zu „ihrem“ Land. Unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Kurt Beck starteten für Rheinland-Pfalz im Oktober 2009 13 Teams in die EineLebensWeltmeisterschaft.
Im Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur in Mainz tagte Ende Januar eine fünf-köpfige Jury. Sie hatte die Aufgabe, die thematischen Beiträge der rheinland-pfälzischen Teams zu bewerten. 13 Plakate erstellten die Jugendlichen zu den Leitfragen: Wie sieht die Lebenswelt von Gleichaltrigen im zugelosten Land aus? Konnten Kontakte zu den Jugendlichen dort aufgebaut werden?
„Gewonnen haben alle Kinder schon jetzt: durch die Beschäftigung mit „ihrem“ Land, durch das Eintauchen in die Lebenswelt ihrer Altersgenossen, durch die Auseinandersetzung mit anderen Sprachen und Kulturen“, betont Ministerpräsident Beck in seinem Grußwort an die EineLebensWeltmeister.
An den thematischen Beitrag zum Wettbewerb schließt sich nun der sportliche Teil an: ab sofort spielen die Teams der 13 Mannschaften in einem Fußballturnier. Die immer aus Jungen und Mädchen bestehenden Mannschaften spielen zunächst in zwei Vorrundenturniere in Rheinland-Pfalz landesintern gegeneinander. Im März spielen die Gewinner aus der Vorrunde in länderübergreifenden Zwischenrunden und hoffen auf den Einzug in die krönende Endrunde, aus der der Sieger des sportlichen Wettbewerbs ermittelt wird.
Im Mai spielen 32 Teams um den Weltmeistertitel und können attraktive Preise gewinnen. „Wir drücken die Daumen, dass der Lebens-Weltmeister nach dem Endturnier aus Rheinland-Pfalz kommt“, so Sabine Mock, die Koordinatorin des Projektes von ELAN.
Das Projekt wird unter anderem unterstützt vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und von der Aktion Mensch.
Weitere Informationen: www.lebensweltmeister.de
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