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Viel zu tun - packen wir´s an
- 24.02.2010 -
Hasborn. Das strenge Winterwetter hatte den ein oder die andere daran gehindert, auf Einladung ihres Vorsitzenden Johannes Schneider zur Veranstaltung der VDB – Vereinigung Demokratie in Bewegung – mit Johannes Pinn, dem Vorsitzenden der Freien Wähler in der Region, nach Hasborn zu kommen.
Alle, die da waren, konnten einen echten Gewinn verbuchen.
Johannes Pinn begründete sein Engagement gerade bei einer Freien Wählergruppe unter anderem damit, dass hier keine Idee einem Parteizwang zum Opfer fallen müsse. Sehr engagiert wurde an dem Abend darüber diskutiert, wie man vor Ort effektiv zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger und ihrer Kommunen arbeiten könne. „Möglichst viel selber machen“ war eine Devise. Und dazu hatte Johannes Pinn gleich ein überzeugendes Beispiel, nämlich die gerade vor allem aufgrund seiner Initiative gegründete Eifel-Energiegenossenschaft.
Vor allem die Errichtung vor Solaranlagen auf Dächern will man so forcieren. Allerdings bedauerte er die Entscheidung der Bundesregierung, die Förderung ab April weiter als im Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) vorgesehen zurückzufahren: „Wenn der mögliche Ertrag der Anleger auf 2 % und weniger sinkt, wird es problematisch, Interessenten zu finden.“ Aber man hoffe, die anstehenden Probleme in den Griff zu kriegen.
Gesprächsthema war natürlich auch die Kommunale Neuordnung. Dass es hierbei hauptsächlich um Gemeindegrenzen gehe, während eine solide geregelte eigenständige Finanzausstattung der Kommunen gar keine Rolle spiele, fanden alle Anwesenden mehr als bedauerlich. Hier hätten, so Johannes Schneider eindringlich, sich die Kommunen vehement wehren müssen. Schmerzlich habe er auch die Unterstützung des Städte- und Gemeindebundes vermisst.
Umso wichtiger sei es, auf eigene Initiativen zu setzten, um die regionalen Stärken zu sichern, auch – aber nicht nur – auf dem Gebiet erneuerbarer Energien. Auf die segensreiche Auswirkung regionaler Währungen – wie sie seit vielen Jahren erfolgreich mit dem „Chiemgauer“ in die Tat umgesetzt werden, machte ein Teilnehmer der Veranstaltung aufmerksam. Eine interessante Idee, der man sich durchaus widmen sollte.
Johannes Pinn machte deutlich, dass auch in unserer Region diese Idee schon „in Arbeit“ sei, und zwar bei der INWO Regionalgruppe Eifel mit der äußerst engagierten Gudrun Müller. Die Idee sei es Wert, aufgegriffen zu werden, so die Teilnehmer. Und gerne nahm Johannes Schneider das Angebot von Johannes Pinn an, die Energiegenossenschaft in einer gesonderten Veranstaltung vorzustellen.
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