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Straßenbau für die Zukunft des ländlichen Raums unerlässlich

- 28.07.2010 -

Mainz. "In Rheinland-Pfalz ist der Ausbau und teilweise Neubau von Straßen weiterhin dringend erforderlich, um der Entleerung von Räumen entgegenzuwirken, die Verkehrssicherheit zu erhöhen sowie die Lärmbelastung der Bürgerinnen und Bürger zu reduzieren", betonte der parlamentarische Geschäftsführer der FDP-Landtagsfraktion, Günter Eymael, vor dem Hintergrund der Aussagen von Prof. Monheim in der Rheinpfalz von Donnerstag.

Um den Entleerungstendenzen in der Südwestpfalz und insbesondere in Pirmasens entgegenzuwirken, sei der vierspurige Ausbau der B 10 unerlässlich, führte der liberale Verkehrsexperte aus. Gleiches gälte auch für den Ausbau der A 62 von Landstuhl bis nach Pirmasens. Darüber hinaus sei der Ausbau von Straßen sowie der Bau von Ortsumgehungen dringend erforderlich, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen und die Lärmbelastung der Bürgerinnen und Bürger, insbesondere in hochfrequentierten Ortsdurchfahrten, zu senken, führte Eymael weiter aus. Vor diesem Hintergrund seien entsprechende Maßnahmen an der B 270 in den Landkreisen Kaiserslautern und Kusel, an der B 271 zwischen Grünstadt und Bad Dürkheim oder aber auch die Umgehung Imsweiler/Schweisweiler an der B 48 dringend erforderlich.

Welche positiven regionalwirtschaftlichen Effekte eine gute Straßeninfrastruktur habe, zeige sich am Bau beziehungsweise Ausbau der A 65 im Hinblick auf die Entwicklung der Südpfalz. Weitere Beispiele, welche dieses belegten, seien die A 61 im Hinblick auf die Entwicklung der Region rund um Alzey und des Hunsrücks entlang der Autobahn oder aber auch die A 63 und deren positive Auswirkungen auf die Region Kirchheimbolanden, ergänzte der FDP-Politiker.

Es sei unstrittig, dass alle Verkehrsträger, also auch der ÖPNV und der SPNV, bedarfsgerecht ausgebaut, miteinander vernetzt und weiterentwickelt werden müssten, so Eymael. Dies sei bereits Richtschnur der liberalen Verkehrsminister Brüderle und Bauckhage gewesen, weshalb unter deren Verantwortung seit Ende der 80er Jahre der Rheinland-Pfalz-Takt entwickelt und erfolgreich umgesetzt worden sei. "Wir brauchen ein abgestimmtes Miteinander der verschiedenen Verkehrsträger in Rheinland-Pfalz und vor diesem Hintergrund gibt es auch künftig regionale Straßenbauprojekte, die unerlässlich für die jeweiligen Regionen und deren Entwicklung sind", betonte der parlamentarische Geschäftsführer der FDP-Landtagsfraktion abschließend.

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