Eifel-Zeitung

Impressum | Mediadaten | Kontakt | rechtlicher Hinweis


 
Sie sind hier: Startseite » Region » Artikel lesen

4.152 Todesopfer im Straßenverkehr im Jahr 2009

- 28.07.2010 -
 

Im Jahr 2009 sind in Deutschland 4.152 Menschen bei Straßenverkehrsunfällen ums Leben gekommen, teilte das Statistische Bundesamt mit. Das waren durchschnittlich elf Menschen täglich. Gegenüber dem Vorjahr nahm die Zahl der Getöteten um 325 Personen oder 7,3% ab. Mit diesem erneuten Tiefstand bei der Zahl der Verkehrstoten hat der Abwärtstrend seit 1991, dem Jahr mit den meisten Verkehrstoten nach der Wiedervereinigung Deutschlands, das 18. Jahr in Folge angehalten. Auch die Zahl der Verletzten hat im Jahr 2009 wieder abgenommen. Es wurden 2,9% weniger Verkehrsteilnehmer schwerverletzt und 2,7% weniger leichtverletzt.

Insgesamt hat die Polizei im vergangenen Jahr 2,31 Millionen Unfälle aufgenommen, 0,9% mehr als ein Jahr zuvor. Gestiegen ist nur die Zahl der Unfälle mit ausschließlich Sachschaden um 1,5% auf 2,0 Millionen, während die Unfälle mit Personenschaden auch im Jahr 2009 zurückgegangen sind (– 3,1%).
 
Erfreulich ist, dass auch im Jahr 2009 weniger Kinder unter 15 Jahren durch Straßenverkehrsunfälle ums Leben kamen, insgesamt waren es zwölf Kinder weniger als im Jahr 2008. Trotzdem starben noch 90 Kinder in dieser Altergruppe auf deutschen Straßen. Besonders ausgeprägt war die Entwicklung in der Altersgruppe der 15- bis 17-Jährigen im Jahr 2009. Die Zahl der getöteten Jugendlichen hat sich um 24% auf 133 verringert. Gegenüber dem Vorjahr kamen vor allem wesentlich weniger Jugendliche auf einem Motorrad zu Tode (– 19 Personen oder 45%).
 
Das neunte Jahr in Folge gab es einen Rückgang bei den Getöteten in der Altersgruppe von 18 bis 24 Jahren, in der es besonders viele Fahranfänger gibt. Im Jahr 2009 wurden 796 junge Erwachsene im Straßenverkehr getötet, 10% weniger als im Vorjahr. Dennoch haben die 18- bis 24-Jährigen nach wie vor das höchste Risiko im Straßenverkehr. 19% aller Getöteten und jeder fünfte Verletzte auf deutschen Straßen gehörte zu dieser Altersgruppe, dabei lag ihr Bevölkerungsanteil nur bei 8,3%.

Mehr Tote gab es im Jahr 2009 bei den Männern und Frauen im Alter von 65 oder mehr Jahren zu beklagen. Insgesamt starben 1 104 ältere Menschen an den Folgen eines Unfalles im Straßenverkehr, das waren 3,6% mehr als im Jahr zuvor. Auch bezogen auf ihre Bevölkerungszahl ist das Risiko der Senioren im Straßenverkehr zu sterben, um 2,3% gestiegen.
 
Deutlich weniger Menschen als im Vorjahr kamen im Hauptverkehrsmittel, dem Pkw, ums Leben (– 11% oder 258 Personen). Dagegen wurden mehr tödlich Verunglückte auf landwirtschaftlichen Zugmaschinen (+ 64% oder sieben Personen) und Fahrrädern (+ 1,3% oder sechs Personen) gezählt.
 
Die meisten Todesopfer im Straßenverkehr sterben auf Landstraßen, in 2009 waren es 59% aller Getöteten. Umso erfreulicher ist, dass sich die Zahl der Verkehrstoten mit 9,9% am stärksten auf diesen Straßen im Jahr 2009 verringert hat. Auf den Autobahnen wurden 4,0% und auf Innerortsstraßen 2,9% weniger Getötete als im Vorjahr gezählt.
 
Diese und weitere Informationen finden Sie in der Publikation Unfallentwicklung im Straßenverkehr 2009, die im Publikationsservice des Statistischen Bundesamtes kostenlos heruntergeladen werden kann. 
 

- Artikel aus Eifelzeitung 30. KW 2010 -

Bookmark:
Anzeige
Weitere Artikel aus "Region"
» Geschichte zum Anfassen im Vulkanhotel
» Cowboys aus der Eifel waren erfolgreich
» Sie waren die ersten Gäste
» Benefizkonzert für Pakistan
» Großer Basar „Rund ums Kind“
» Mittelalterliches Gaukler- und Ritterspektakel
» Fünf Kandidatinnen bei Wahl der Mosel-Weinkönigin
» Erster gemeinsamer Qualitätstag „ServiceQualität Deutschland“ von Hessen und Rheinland-Pfalz
» Traditionelle Internationale Feuerwehrwettbewerbedes CTIF in Deutschland: FFw Hillesheim als einzige Feuerwehr des Kreises Vulkaneifel erfolgreich teilgenommen
» JA zur Höhe – Angst NEIN !
» Angebot für Entschuldungsfond steht
» Arbeitslosigkeit im August leicht gesunken
» Bambini-Feuerwehr in Schönbach
» Von Schuldenbremse im Haushaltsentwurf 2011 nichts zu spüren
» Zuschauer willkommen beim Tag der Jugendfeuerwehr Vulkaneifel
» Neuer Jugendpfarrer stellt sich vor
» Die Deutschen: Ein Volk von Rasern
» Dualer Studiengang Logistik in Ludwigshafen
» Keine Steuersenkungen - aber zumindest bald eine Vereinfachung des Steuerrechts
» „Oldtimer-Kultur-Wein“ bei röhrig
» 26 Kinder auf der Suche nach ihrem „Gold“
» Es gibt wieder „Mitläufer“!
» Strompreise - Der Kunde muss aktiv werden
» Zum Abbau freigegeben? Hoher List und Weinfeld
» Kanadische Biber in Schönberg (Belgien) in die Falle getappt
» Ein Fest für die Familie - Historisches Burgenfest Manderscheid
» Traumstart von 70 Ballonen
» Unerträgliche staatliche Abkassiererei
» Hintergrund:Maßnahmen greifen
» Life-Förderprogramm »Renaturierung der Heiden und Moore« (2007-2011): Venn: Bedrohte Lebensräume werden wieder hergestellt
» Jugendliche aus der VG Adenau nahmen an der internationalen Messdienerwallfahrt in Rom teil
 
 Artikelsuche
Volltextsuche


Impressum | Mediadaten | Kontakt | rechtlicher Hinweis