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„Berlin – jederzeit wieder!“
Junge Eifeler am Alex, auf´m Kiez und in der Bernauer Straße- 28.07.2010 -
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Gruppe vor der Weltzeituhr am Alexanderplatz |
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Daun / Berlin. Das war das Resümee der 20 Jugendlichen im Alter zwischen 14 und 17, die mit der Verbandsgemeindejugendpflege Daun, der Gemeindereferentin aus der Pfarreiengemeinschaft Daun und dem Haus der Jugend Gerolstein die Hauptstadt hautnah erleben durften.
An sechs Tagen konnten die Mädchen und Jungs das moderne Berlin, wie den Potsdamer Platz und das Sony Center, aber auch geschichtsträchtige Plätze und Denkmäler, wie das Brandenburger Tor, das Holocaust Denkmal und den Checkpoint Charlie kennen lernen. Neben der ereignisreichen Geschichte Berlins, die in dem Museum „Story of Berlin“ und dem „Wall Memorial“ an der Bernauer Straße vielen erst einmal deutlich wurde, staunten alle über die Vielfältigkeit Berlins. Politiker und Diplomaten im Anzug neben obdachlosen Punks, Straßenkünstlern und natürlich den Jugendlichen und den Pädagogen aus der Eifel!
Ein besonderer Höhepunkt der politischen Bildungsfahrt war der Donnerstag, als die Gruppe in der Gedenkstätte Hohenschönhausen, einem ehemaligen Gefängnis der Stasi, von einem damaligen Inhaftierten über die Vorgehensweise des DDR-Regimes hinter den Gefängnismauern erfuhr und alle sich darüber einig waren, dass es ein wahres Glück ist in einem Land mit der Möglichkeit der freien Meinungsäußerung aufgewachsen zu sein.
Mit dieser Erkenntnis ging es auch auf Einladung des Bundestagsabgeordneten Dr. Edmund Geisen in den Bundestag, wo in einem Gespräch mit einer wissenschaftlichen Mitarbeiterin Fragen über die Bildungspolitik, über die Gesundheitspolitik, über Armut- und im speziellen Kinderarmut sowie allgemein politische Standpunkte diskutiert wurden.
Neben diesem vielfältigen Programm blieb aber auch Zeit zu shoppen und die Kieze in „Mitte“, „Prenzlauer Berg“ und „Kreuzberg“ zu entdecken. So wollten Mädchen wie Jungs am letzten Tag von den Betreuerinnen wissen: „Berlin ist total cool, interessante Geschichte, tolle Kneipen, nette Leute, viele Geschäfte, einfach von allem etwas! Können wir nicht noch bleiben?“
Als es dann samstags Zeit zum Packen war, konnte man nach einer anstrengenden Zugfahrt dennoch 20 Jugendliche sehen, die voller Ungeduld darauf warteten, dass sie wieder zurück in die Eifel und zu ihren Freunden kommen. Für viele steht jedoch fest: „Ich war nicht das letzte Mal in Berlin, die Stadt ist immer eine Reise wert!“
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