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Alexander Licht zur Photovoltaik-Vergütung

- 07.03.2012 -
Alexander Licht
Alexander Licht
 

Der CDU-Landtagsabgeordnete Alexander Licht sieht in den Vorschlägen der derzeit diskutierten Neuregelung der Photovoltaikvergütung kritische Punkte. „Insbesondere der extrem kurze Zeitplan einer praktischen Umsetzung der neuen Regelung zum 9. März kann, darf so nicht gehalten werden“, so der Abgeordnete Licht. Die heimische Wirtschaft steht in dieser Form vor größten Schwierigkeiten im Zusammenhang mit bereits bestellten Anlagen, die aber erst nach dem 9. März in Betrieb gehen können. „Es geht um Planungssicherheit und Verlässlichkeit. Daher  werde ich mich in Verbindung mit meinen Kollegen im Bundestag für Änderungen gegenüber dem jetzigen Vorschlag stark machen.“ 

Der Ausbau der Erneuerbaren Energien muss weiter gehen. Daher begrüßt Licht, dass eine absolute Deckelung bei der Förderung der Photovoltaik, wie sie im Gespräch war, nun nicht mehr vorgesehen ist. Auch gegen eine  Begrenzung der absoluten geförderten Strommenge pro Anlage hatte sich Licht ausgesprochen. Ineffizientere Anlagen wären dann genauso gefördert worden wie effizientere Anlagen. „Das wäre volkswirtschaftlich unsinnig gewesen“, so Licht.Der Abgeordnete sieht jedoch auch die Notwendigkeit, dass das derzeitige Fördersystem angepasst wird und zu mehr Kosteneffizienz führt. Vernünftige Vergütungsabsenkungen bei der Photovoltaik seien notwendig, um die Kosten für die Verbraucher zu begrenzen.

„Dies wird allgemein auch aus der Branche für richtig erachtet. Die jetzt vor allem aus den Reihen der FDP geforderte kurzfristige Umsetzung darf so nicht gehalten werden. Entscheidend ist, dass wir beim Netzausbau und vor allem bei den Energiespeichern vorankommen,“ erläutert der Abgeordnete Licht die weiteren Aufgaben. „Pläne von Pumpspeischerkraftwerken in der Region müssen Zukunftschancen haben, um eine schwankungsfreie Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Zukunftschancen müssen sowohl für Verbraucher wie Investoren Planungssicherheit, Kosteneffizienz und Versorgungssicherheit im Ziel haben“, so Alexander Licht.

- Artikel aus Eifelzeitung 10. KW 2012 -

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