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Patrick Schnieder: „Förderprogramme für Energieeffizientes Bauen und Sanieren in voller Höhe“

- 28.03.2012 -

Berlin. Anlässlich der Freigabe der Mittel für die CO²-Gebäudesanierung für 2012 in voller Höhe durch den Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages erklärt der Baupolitiker Patrick Schnieder: Damit stehen dieses Jahr und bis 2014 jährlich 1,5 Milliarden Euro für die Kfw-Programme bereit.

Die Gebäudesanierung ist ein zentraler Bestandteil der Energiewende. Die Förderprogramme können durch das grüne Licht des Haushaltsausschusses mit vollem Schwung weiterbetrieben werden. Das sind gute Nachrichten: Für Haussanierer, Bauwirtschaft und Klimaschutz. Mit der Gebäudesanierung setzen wir weiterhin erfolgreich auf freiwillige Anreize.

Die Kfw-Bank bietet für Haussanierer mit Hilfe der Bundeszuschüsse zinsverbilligte Kredite und Zuschüsse für Investitionen in energieeffizientes Bauen und Sanieren. Gefördert werden Einzelmaßnahmen ebenso wie Komplettsanierungen und Neubauten, solange ein bestimmter Standard über dem rechtlich vorgeschriebenen Niveau erreicht wird. Die Fördersumme richtet sich nach dem Maß dieser Überschreitung des Notwendigen – nach „Effizienzhaus“ Maßstäben.

Hintergrund: Durch den Gebäudebereich wird in Deutschland rund 40 Prozent der Energie verbraucht. Zugleich tragen Gebäude zu etwa 30 Prozent zum CO²-Ausstoss bei. Seit 2006 haben die Förderprogramme die energieeffiziente Sanierung bzw. Errichtung von fast 2,7 Millionen Wohnungen unterstützt und private Investitionen von rund 94 Milliarden Euro angestoßen.

Auch die Umweltbilanz kann sich sehen lassen: Die Menge der pro Jahr eingesparten Energie entspricht etwa der Energieproduktion von zwei Kernkraftwerken. Zugleich wird jedes Jahr der Ausstoß von gut 5,2 Millionen Tonnen CO² vermieden.
 

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