Netz-Forum der rheinland-pfälzischen SPD startet
- 04.04.2012 -
Mehr als fünfzig Online-Beauftragte, Netzpolitiker und andere im Web Aktive der rheinland-pfälzischen SPD trafen sich am Donnerstag in Mainz zur Gründung eines landesweiten Netz-Forums in der SPD. "Über dieses Netzwerk werden wir künftig sowohl die Online-Aktivitäten als auch die netzpolitische Meinungsbildung organisieren", so der Generalsekretär der rheinland-pfälzischen SPD, Alexander Schweitzer. "In der SPD gibt es bereits viele ehrenamtlich engagierten Onliner und viele Fachkräfte. Indem wir nun alle Interessierte zusammenbringen und ihnen Gelegenheit zum Mitmachen geben, können wir noch viel mehr auf die Beine stellen." Neben regelmäßigen Treffen bauen die Onliner eine Kommunikationsstruktur im Netz auf; Bereits über 100 Genossinnen und Genossen sind hier organisiert, täglich kommen weitere hinzu.
"Zu Themen wie Vorratsdatenspeicherung, ACTA, Datenschutz oder Jugendmedienschutz wollen wir miteinander eigenständige Positionen erarbeiten und in unsere Partei einbringen", so Martin Haller, der das Netz-Forum leitet und zugleich medien- und netzpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Landtag ist. "Diese Themen werden immer wichtiger, bewegen die Menschen - und bei jeder dieser Fragen ist klar, dass die Antworten weder einfach noch bequem sein können. Unsere Stärke ist es, dass schon bei der Auftaktveranstaltung Menschen mit den unterschiedlichsten Hintergründen zusammengekommen sind: IT-Fachleute, Medienpädagogen, Juristen, erfahrene SPD-Aktive und ganz einfach digital Natives, für die die Neuen Medien ein völlig selbstverständlicher Teil ihres Lebens sind. Das heißt: Zu jeder Fragestellung in unserem Themenfeld werden wir ruck-zuck eine kompetente Truppe aktivieren können - und alle in der SPD können mitmachen."
Für Alexander Schweitzer ist die Gründung des Netz-Forums der nächste logische Schritt nach all dem, was die SPD in Rheinland-Pfalz in den vergangene Jahren an Online-Kompetenz aufgebaut hat: "Mit einem riesigen ehrenamtlichen Einsatz haben wir zum Beispiel einen Großteil der Ortsvereine ans Netz gebracht, im Vorfeld der jüngsten Landtagswahl unser Programm offen im Netz diskutiert und eine interaktive Unterstützerplattform für unseren Spitzenkandidaten aufgebaut. Auch mit den ehrenamtlich produzierten Satire-Videos "Billen-Podcasts" haben wir Neuland betreten und gezeigt, dass es wenig Absurderes gibt als die internen Querelen der rheinland-pfälzischen CDU. Das alles kann sich sehen lassen - und daran werden wir nun anknüpfen."
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