Eifel-Zeitung

Impressum | Mediadaten | Kontakt | rechtlicher Hinweis



Koalitionsvertrag

Hier können Sie sich den Koalitionsvertrag downloaden!

 
Sie sind hier: Startseite » Leserbriefe » Artikel lesen

Leserbrief: Offener Brief von Michael Preute an Peter Lepper

- 25.04.2012 -

Der offene Brief von Michael Preute, alias Jacques Berndorf, der in verschiedenen Publikationen veröffentlicht bzw. punktuell an Haushalte des Vulkaneifelkreises verteilt wurde, ist meines Erachtens mehr als peinlich und geschmacklos. Auf die Inhalte der einzelnen Anschuldigungen und persönlichen Beleidigungen an die Adresse von Peter Lepper möchte ich hier nicht weiter eingehen.

Ich finde es jedoch befremdend, welche Behauptungen Michael Preute da aufstellt, die meines Erachtens nicht richtig sind, und wie wutschnaubend er seine verbalen Angriffe in Richtung Peter Lepper richtet.

Die Kampagne, die durch den offenen Brief von Michael Preute, einige Facebook-Akteure und eine Minderheit der Kreistagsmitglieder betrieben wird, dient sicherlich nicht dem Ziel eines guten Miteinanders im Vulkaneifelkreis! Da stellt sich doch die Frage: Was/wer muss den Mann „inspiriert“ haben, diese Stimmung gegen Peter Lepper zu machen - wer hat diese Kampagne lanciert?

Die Berndorf-Krimis lese ich schon lange nicht mehr.
Seine klischeehafte Darstellung der Eifel-Bevölkerung als konservativ-katholische Spießbürger, die einem Heimatfilm der 50er Jahre entsprungen zu sein scheinen -  z.B. die platte Darstellung von „Kutschen-Jakob“ und „Fienchen“ aus der Eifel - gefällt mir nicht. So sehe ich die Eifel nicht, und ich möchte auch nicht, dass sie nach außen so dargestellt wird.

Leserkommentare, die z.B. zum Berndorf-Krimi Eifel-Kreuz auf Amazon.de gemacht wurden, bestätigen diese Meinung. So wurden dort Rezensionen verfasst unter den Überschriften „ohne Bodenhaftung“, „Unglaubwürdiger Regionalkrimi mit Mafia-Allüren“, „Unplausibel und platt, „Billige Kirchenklatsche, Die Luft ist raus...“, „Originell und anregend wie Tütensuppe...“.

Sicherlich ist aber diese schlechte Kritik kein Grund für Jacques Berndorf, sich ein neues Betätigungsfeld zu suchen...

Ebenfalls aufschlussreich finde ich den Artikel „Kurts Reich“ aus dem Spiegel Nr. 12/2011. Hier einige Textpassagen:

„..und so steht Preute inzwischen auf der Unterstützer-Website „Ich und Kurt Beck“ im Internet: „Ich unterstütze Kurt Beck, weil er für die Eifel eine kluge und vorausschauende Kulturpolitik verfolgt.“ Ohne Beck, sagt Preute, gäbe es ja den wichtigen Kongress „Tatort Eifel“ nicht mehr, bei dem örtliche Autoren alle zwei Jahre auf Fernsehredakteure und andere wichtige Leute der Branche treffen können.

„Als wir Beck sagten, dass uns Geld für den nächsten Kongress fehlt, hat er uns sofort seinen Innenminister Bruch geschickt, der den fehlenden sechsstelligen Betrag draufgelegt hat.“ So funktioniert Politik im Beck-Land.“

So schnell wird also aus einem Kritiker ein Unterstützer…

Interessant sind auch die Anmerkungen zu diesem Vorgang auf Wikipedia. Unter „Jacques Berndorf“ findet man dort folgenden Hinweis:

„Aus Becks Hand hat er für den Kongress „Tatort Eifel“  einen Scheck über 200.000 Euro erhalten. Auf Nachfragen hat er eventuelle entschärfende Auswirkungen auf die Inhalte des Kriminalromans „Die Nürburg-Papiere“ dementiert...“

Also, liebe Leser, machen sie sich selbst ein Bild davon, was Michael Preute zum Verfassen des offenen Briefs veranlasst haben mag!  
 
Petra Schneider, Neroth

Anm. der Red.: Der Verfasser ist Mitglied der Bürgerunion Vulkaneifel.

- Artikel aus Eifelzeitung 17. KW 2012 -

Bookmark:
Weitere Artikel aus "Leserbriefe"
» Leserbrief: Rassistische Rotbauchunken
» Zum Ausbau der Infrastruktur, speziell Elektrifizierung der Eifelstrecke erhielten wir nachfolgende Lesermeinung: Neues Groschengrab
» Leserbrief
» Leserbrief
» Leserbrief
» Leserbrief: Die kalte Enteignung schreitet voran
» Anlässlich der Wahl des neuen Bürgermeisters in der Verbandsgemeinde Thalfang erhielten wir nachfolgende Lesermeinung: Die Bürger wählen den Meister
» Leserbrief: Zu hohe Schalenwildbestände und Ihre Folgen…
» Leserbrief: Wieso klappt Doppik bei vielen anderen Kommunen in Rheinland-Pfalz?
» Leserbrief: Elektrozaun um das Weinfelder Maar
» Leserbrief: Umzäuntes Maar – muss nicht sein.
» Leserbrief: Grundbesitzer zahlen Wildschaden – Ersatz ab 01.04.2013 selbst
» Leserbrief: Tag des Schweines mit „Pig-Nick“ am Straßenrand?
» Thema: Jagdgenossenschaft Bettenfeld
» „Grüne verlieren ihre Glaubwürdigkeit“
» Leserbrief: Energiepolitik vernichtet Arbeitsplätze.
» Leserbrief: „Kurt Beck sollte sich seiner Verantwortung stellen.“
» Leserbrief: Zu dem Artikel Kneippbad wegen Einsturzgefahr geschlossen vom 14.02.2013 erhielten wir nachfolgende Lesermeinung: Was hätte wohl Herr Kneipp dazu gesagt?
» Leserbrief: Dauner Kneippbad findet viel zu wenig Beachtung
» Leserbrief:
» Leserbrief: „Moderate Gebührenerhöhung“
» Leserbrief: Geht es den Ökostromerzeugern an den Kragen?
» Leserbrief: Erotik, Sexualität, Sexismus – lieber Herr Brüderle
» Leserbrief: Zum Bericht "Berlin, Hamburg, Stuttgart, Zeltingen-Rachtig" vom 10.01.2013 im TV
» Leserbrief: „Bürgerbefragung lässt viele Fragen offen“
» Leserbrief: Hillesheimer Hallenweihnachtsmarkt unterm Sternenhimmel
» Leserbrief: muss erhalten bleiben!
» Verbandsgemeinde will an Windkraft festhalten
» 500.000,- Euro Etat für die Freizeitbahnen im Land
» Leserbrief: Mit unserer angeblichen Demokratie geht es seit Jahren bergab
» Leserbrief: Wo bitte sind die Gestaltungsmöglichkeiten für den Gemeinderat?
 
 Artikelsuche
Volltextsuche


Impressum | Mediadaten | Kontakt | rechtlicher Hinweis