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O’spargelt is!

Endlich gibt es sie wieder, die leckeren weißen Stangen in unseren Frischemärkten. Worauf sollte man beim Kauf achten? Wie lagert man Spargel? Worauf ist beim Zubereiten zu achten? Die besten Tipps gibt’s hier bei uns.

- 25.04.2012 -

Kaum Kalorien, null Fett, jede Menge Vitamine: Spargel ist ein idealer Fitmacher. Wegen der milden Temperaturen im März ist trotz des Kältetiefs über die Ostertage genug heimischer Spargel gewachsen. Rheinland-Pfalz ist Spargelland. Im letzten Jahr haben unsere Spargelbauern eine Rekordernte eingefahren. Noch ist der deutsche Spargel teuer. Das Kilo kostet im Moment zwischen 15 und 18 Euro. Sobald es wärmer wird, fallen die Preise. Zwei Monate lang gibt es das Edelgemüse jetzt. Am Johannistag (24. Juni) ist traditionell Schluss mit der Ernte.

Tipps zum Spargelkauf:

Kaufen Sie am besten Spargel aus der näheren  Region! Die Stangen verlieren quasi stündlich an Frische und Geschmack.  Je kürzer die Transportwege, desto besser. Machen Sie den Quietschtest: Frischer Spargel quietscht, wenn man die Stangen aneinander reibt. Frische Stangen sind prall und glänzen, der Spargelkopf ist geschlossen. Auch ein Blick auf die Schnittstellen lohnt sich: Wenn die eingetrocknet und verfärbt sind, ist der Spargel schon älter. Frischer Spargel duftet aromatisch. Wenn die Stangen säuerlich riechen, lassen Sie die Finger davon.

Die richtige Lagerung:

Ungeschälter Spargel hält im Gemüsefach im Kühlschrank bis zu vier Tage – am besten in ein feuchtes Tuch gewickelt. Wer mag, kann die Stangen auch einfrieren: Roher, geschälter Spargel hält in der Kühltruhe bei minus 18 Grad bis zu einem halben Jahr. Für Langzeitgenießer: Geschälten Spargel in verschlossenen Gläsern mit Salzwasser bei 100 Grad 90 Minuten einkochen. Schmeckt bis zu einem Jahr!

Tipps zur Zubereitung:

Wer den Spargel nicht geschält kauft, rückt der Schale am besten mit einem normalen Gemüseschäler auf die Pelle – ein Spezialgerät ist meist unnötig. Ein bis zwei Zentimeter unter dem Kopf ansetzen, erst dünn, zum Ende hin dicker schälen. Enden großzügig abschneiden. Schmeißen Sie Spargelschalen und -enden nicht weg: Ausgekocht ergeben sie eine  schmackhafte Brühen für Spargel-Cremesuppen.
Dämpfen oder Kochen? Beim Kochen im sprudelnden Wasser gehen bis zu 50 Prozent der Vitamine verloren, beim Dämpfen nur 15 bis 20 Prozent. Am besten ins Salzwasser eine kräftige Prise Zucker und einen Teelöffel Butter geben, aufkochen und den Spargel im geschlossenen Topf bei geringer Hitze 15 bis 20 Minuten garen.
Eingefrorenen Spargel vom Gefrierfach am besten direkt in den Kochtopf legen, nicht vorher auftauen – sonst verliert er Aroma. Übrigens: Spargelgerichte können problemlos wieder aufgewärmt werden.

Gastro-Tipp

Auch die Restaurants und Hotels in der Eifel-Mosel-Region sind bestens auf die Spargelsaison 2012 vorbereitet. Köstliche Spargelgerichte warten auf Sie! Spargel pur mit neuen Kartöffelchen, im Pfannkuchen eingewickelt, als Salat,  mit Schinken, mit Fleisch, mit Fisch oder mit frischen Erdbeeren – fast jede Kombination ist möglich. Überzeugen Sie sich von der Ideenvielfalt unserer Küchenchefs. Den Luxus sollte man sich unbedingt leisten, alleine schon der Gesundheit wegen.

Außer ökologischen und sozialen Gründen gibt es weitere Argumente, zum Spargel aus der Region zu greifen. Die Stangen sind sehr empfindlich. Nach kurzen Transportwegen ist der Spargel noch frisch, aromatisch und zart. Je kürzer der Weg vom Feld zum Verkaufsstand, desto besser ist in der Regel der Spargel. 

- Artikel aus Eifelzeitung 17. KW 2012 -

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