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EAZ-Ausflugstipp: Zum Industrie- und Eisenbahnpark Fond-de-Gras in Luxemburg

- 02.05.2012 -
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Als authentischer Zeuge der Industriegeschichte genießt das Gelände des Industrie- und Eisenbahnpark  Fond-de-Gras eine einzigartige Stellung in Luxemburg. Aus Richtung Eifel-Mosel bequem über die Autobahn an Luxemburg vorbei auf die A4 Richtung Esch-Alzett, dann auf die A13 Richtung Differdange bis Autobahnende „Petange“

Erreichbar mit dem Train 1900 und seinen schönen historischen Lokomotiven (Abfahrten ab dem Bahnsteig des Train 1900, hinter dem Bahnhof von Petingen) oder mit dem Auto ab Niederkorn, kann man den Aufenthalt im Fond-de-Gras individuell gestalten.

Zahlreiche Beschilderungen informieren über die industriellen Aktivitäten, die seit dem 19. Jahrhundert im Fond-de-Gras und Umgebung stattgefunden haben. Während der Besichtigung können die Besucher mehrere Gebäude entdecken (während der Saison an Sonn- und Feiertagen). Der detailgetreue Nachbau des historischen Krämerladens Binck setzt die Besucher in längst vergangene Zeiten zurück. Die Elektrizitätszentrale Paul Wurth mit seiner aussergewöhnlichen Architektur (Eisen und Ziegelsteine) dient als unvergleichbarer Ausstellungsort.

Nach dem Besuch besteht die Möglichkeit es sich auf der herrlichen Terrasse des Café-Restaurant „Bei der Giedel“(eine ehemalige Bergarbeiterschenke mit eigenem Charme) gemütlich zu machen.

Unterhalb der „Giedel“ befindet sich der Abfahrtsbahnsteig der „Minièresbunn“. Die historische Minenbahn bringt die Besucher ins Herz des alten Grubengeländes (das Tragen warmer Kleidung wird empfohlen) und reicht bis nach Lasauvage, einem alten Bergarbeiterdorf mit seinen typischen Siedlungen. Des Weiteren befinden sich in Lasauvage zwei Museen: das „Museum Eugène Pesch“, beherbergt eine Fossiliensammlung, Mineralien und Arbeitsgeräte der Bergarbeiter, das „Espace Muséologique Lasauvage“ ist seinerseits der Dorfgeschichte und den Fahnenflüchtigen während des Zweiten Weltkrieges gewidmet, die sich in der Galerie „Hondsbësch“ vor den deutschen Besatzern versteckt hielten.

Der Fond-de-Gras ist außerdem ein Paradies für Naturliebhaber. Das ehemalige Tagebaugebiet „Giele Botter“ ist heute ein Naturschutzgebiet, wo sich Flora und Fauna neu entwickelt haben. Mehrere themenbezogene Lehrpfade (mit Wegmarkierungen und Beschilderungen) begleiten Sie auf dem „Giele Botter“, der ausschliesslich zu Fuss erreichbar ist. Parkmöglichkeiten befinden sich an der Strecke von Niederkorn zum Fond-de-Gras (Parking Graskopp). Von dort aus kann man auch den „Tëtelbierg“ besuchen. Das 50 Hektar große Plateau zeichnet sich durch viele interessante archäologische Funde aus, von denen die Ältesten bis ins 1. Jahrhundert vor Christus zurückgehen.

2012 fährt der „Train 1900“ und die „Minièresbunn“ an Sonn- und Feiertagen (ausser am 23.Juni) von 1400 bis 1800 Uhr vom 1. Mai bis einschließlich den  29. September (genaue Fahrzeiten: www.fdg.lu).

Alle  Ausstellungsorte im Fond-de-Gras und in Lasauvage sind dann auch geöffnet.

Im Sommer 2012 fahren zusätzlich an den folgenden Tagen Sommerzüge: Dienstag den 17 Juli, Donnerstag den 19. Juli. Dienstag den 24. Juli, Donnerstag den 26. Juli, Dienstag den 31. Juli, Donnerstag den 2. August , Dienstag den 7. August, Donnerstag den 9. August und Dienstag den 14. August (Fahrpläne: www.fdg.lu).


 

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