Leserbrief: Landschaftspark – kein Kleingarten
- 09.05.2012 -
Die Eifel-Zeitung behauptet im Eifeltorial der 18. Kalenderwoche 2012, dass sieben Mitglieder des Dauner Stadtrates „keine Notwendigkeit in der Kurparksanierung“ sehen. Ich darf korrigieren?
Ich habe (wie auch andere Ratsmitglieder) deutlich diese Notwendigkeit betont, z.B. die Neugestaltung des Eingangbereiches mit der Konzertmuschel. Auch die Erweiterung des Spielplatzes findet Zustimmung, denn Kinder mit ihren Eltern und Großeltern sind die häufigsten Besucher des Kurparks. Nicht aber kann Zustimmung finden, dass der Park nach der Planung demnächst 12 (!) Gärten enthalten soll. Dadurch werden Teile eines schönen Landschaftsparks in ein Kleingartengelände umgewandelt.
Neben einer Zerstörung des Gesamteindruckes ist die Pflege der Gärten keineswegs sichergestellt – trotz Versprechungen einzelner Gruppen und Vereine, Gartenteile in Pflege zu nehmen. Gammelgärten wären das Schlimmste für das Ansehen der Stadt und des „GesundLandes Vulkaneifel“. Außerdem wissen Gartenbesitzer, dass Kräuter- und Gemüsegärtchen erst gegen Ende Mai langsam frisches Grün entwickeln, statt dessen bieten Blumen schon ab Mitte März einen erfrischenden Anblick – Blumenbeete aber fehlen im Plan!
Prof. Dr. Wilhelm Seggewiß, Daun
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