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Willkommen in Nürburg

- 16.05.2012 -
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Nürburg. Inmitten der Hohen Eifel befindet sich der staatl. anerkannte Luftkurort Nürburg, umgeben von herrlicher Eifellandschaft und der legendären  Nürburgring-Nordschleife, der „Grünen Hölle“, in unmittelbarer Nachbarschaft zur Nürburgring-Grand Prix Strecke.

Nürburgring

Seit der Eröffnung des Nürburgrings im Jahre 1927 zieht es jedes Jahr Hunderttausende Rennsportfans zu den verschiedensten Veranstaltungen. Mitte der 70er Jahre, nach dem schweren Rennunfall von Niki Lauda, begann Anfang der 80er Jahre der Bau der heutigen Grand Prix Strecke (4,5 km lang), die 1984 eröffnet wurde. Neben den Profis kommen aber auch die Privatfahrer auf ihre Kosten, wenn sie ihr Können auf der Nordschleife, der Grünen Hölle, auf 20,8 km Rennstrecke unter  Beweis stellen können.

Gemeindeleben

Die etwa 200 Einwohner von Nürburg pflegen ein reges Vereinsleben, sei es als Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Nürburg, des Junggesellenvereins, des Jugendraumes, des Möhnenvereins, des Brauchtumsvereins oder des Kirchenchores Nürburg/Meuspath. Außerdem engagieren sich viele Jugendliche in den Musikvereinen der Nachbargemeinden. Zum Feiern trifft man sich gerne in der Graf-Ulrich-Halle, die für viele verschiedene Anlässe und Veranstaltungen genutzt wird. Egal ob Familienfeiern, Feuerwehrfest, Karnevalsveranstaltung, Vereinstreffen, Firmenpräsentation, Schulungen, Großevents... die Gemeindehalle bietet Platz für bis zu 500 Personen. Einen Termin sollten Sie sich auch jetzt schon vormerken. A Freitag den 18.01.2013 findet zum 14. Mal der Abend der Lieder statt. Zum Eintrittspreis von 1 Euro für alle, wer möchte, darf natürlich gerne mehr geben – der Erlös geht an die Kinderkrebshilfe Bonn e.V. Im Laufe der Jahre konnte schon eine beachtliche Summe von 53.000 €  gespendet werden.

Pfarrkirche „St. Nikolaus“

Schon 1202 erwirkte Graf Ulrich von Nürburg und sein Sohn Gerhard für die Bewohner des Ortes am Fuße ihrer Burg das Taufrecht in einer dem heiligen Nikolaus geweihten Kapelle und einen eigenen Friedhof. Ein Pfarrer wird 1236 erwähnt. 1563 ist von einem Liebfrauenaltar in der neuen Kirche die Rede. Mit dieser Kirche ist wohl der spätgotische Chor gemeint, an den 1816/17 ein neues Langhaus mit Turm angefügt wurde. Anfang der Fünfziger Jahre des 20. Jahrhunderts wurde ein Erweiterungsbau nach Westen angefügt. Nach umfangreichen Restaurierungsmaßnahmen im Jahre 2007 erstrahlt die Pfarrkirche „St. Nikolaus“ in neuem Glanz. Sie ist Ziel vieler Besucher von Nürburg.

Tourismus

Nürburg bietet seinen Besuchern eine große Vielfalt an gastronomischen Einrichtungen. Von der Privatpension, der Ferienwohnung bis zum 3-Sterne-Hotel, von der Kneipe bis zur Pizzeria und verschiedenen gemütlichen Speiserestaurants, für jeden Geschmack ist etwas zu finden. 

Auch neben den Rennveranstaltungen ist Nürburg ein attraktiver Ausgangspunkt für Wandertouren durch die Eifel, für Mountainbiketouren entlang der Grünen Hölle, für Nordic Walking Begeisterte und auch für Motorradfahrer auf der Suche nach landschaftlich reizvollen Bikerstrecken. Das neue Programm von OK Speed Marketing bietet ambitionierten Motorradfahrern, die die Umgebung „rund um den Ring“ selber erleben und erfahren möchten attraktive Angebote. Denn mit „Bike on Tour“  macht Motorradfahren richtig Spaß, da man mit Gleichgesinnten fährt. Auf einsamen, kurvigen Pass- und Landstraßen, bergauf, bergab, idealerweise bei Sonnenschein. In kleinen, geführten Gruppen: bis zu 5 Motorrädern und ähnlichem Leistungsstand. „Bike on Tour“: fährt voraus - Sie mit viel Spaß hinterher (www.ok-ring-taxi.com).

Die Ortsgemeinde Nürburg hat viel zu bieten – besuchen Sie uns. Wir heißen Sie herzlich willkommen! 

Reinhold Schüssler,
Ortsbürgermeister

Wissenswertes
•    Landkreis Ahrweiler (angrenzend an LK Vordereifel und Vulkaneifel)
•    Verbandsgemeinde Adenau
•    678m, 2. höchster Berg der Eifel, ein Basaltkegel mit Namen:
    Mons Nore (der schwarze Berg)

Geschichte der Nürburg
•    höchstgelegendste Burg des Landes
•    vermutlich von Graf Ulrich von Nürburg (Fam. der Grafen von Are
    und Hocchstaden) erbaut ca. 1169 (urkundliche Erwähnung)
•    Eroberung der Schweden im Dreißigjährigen Krieg
•    1674 von kaiserlichen Truppen besetzt,
•    1689 in den verheerenden Franzosenkriegen von einer franz. Armee
    belagert, erobert und zerstört
•    Mitte des 20. Jahrhunderts wurde die Burg instandgesetzt und seitdem nahezu unverändert

Von der Turmplattform des Bergfrieds kann man bei klarem Wetter fast die ganze Eifel überblicken. (Öffnungszeiten: 1.4.-30.9. 9-13 Uhr + 14-18 Uhr, 1.10.-31.3. 9-13 Uhr + 14-17 Uhr (letzter Einlass jeweils 30 Min. vor Schließung) Am ersten Werktag einer Woche und im Dezember geschlossen! Kostenlose Parkplätze in der Nähe der Burg!
 

- Artikel aus Eifelzeitung 20. KW 2012 -

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