Eifel-Zeitung

Impressum | Mediadaten | Kontakt | rechtlicher Hinweis



Koalitionsvertrag

Hier können Sie sich den Koalitionsvertrag downloaden!

 
Sie sind hier: Startseite » Politik » Artikel lesen

Grüne am Nürburgring: Mitten drin statt nur dabei

- 23.05.2012 -

Mainz. SPD und Grüne wollen die Nürburgring GmbH um jeden Preis weiter am Leben halten. Das klingt besser als es tatsächlich ist. Aus Sicht der rheinland-pfälzischen Liberalen ist mit den Zusagen nur sichergestellt, dass verlorenem Geld neue Steuergelder hinterhergeworfen werden. „Mit dem Abnicken der weiteren Hilfsmaßnahmen für die Nürburgring GmbH haben die Grünen als Korrektiv innerhalb der Landesregierung versagt“, so Wissing. Damit hätten sie ihre Unschuld an dem Desaster verloren.

Während der Ministerpräsident eine Stützungsmaßnahme nach der anderen absegne, komme die grüne Wirtschaftsministerin in vorauseilendem Gehorsam kaum noch mit dem Abnicken hinterher. „Wo die SPD am Nürburgring gigantische Risiken eingegangen ist, schaut die grüne Wirtschaftsministerin sprach- und tatenlos zu, wie diese sich weiter vergrößern“, so Wissing. Das zunehmend panikartig wirkende Krisenmanagement der rot-grünen Landesregierung zeige, wie sehr eine Stimme der wirtschaftspolitischen Vernunft in der Regierung fehle.

„Während Ministerpräsident Kurt Beck noch versucht, den Eindruck zu erwecken, als würde sein Nürburgringabenteuer die Bürgerinnen und Bürger keinen Cent kosten, verschieben er und seine grüne Wirtschaftsministerin weitere Millionen Richtung Nürburgring“, so Wissing.  Es gehöre zur politischen Ehrlichkeit, den Menschen zu sagen, dass jeder Euro, der am Nürburgring ausfalle, im Haushalt für Bildung, Sicherheit und Soziales fehle. „Das  Modell der Nürburgringfinanzierung via ISB macht aus einer Bombe lediglich eine Zeitbombe; es verzögert, löst aber keine Probleme“, sagte der rheinland-pfälzische FDP-Vorsitzende.

„Wenn das Land großmütig gegenüber der Nürburgring GmbH auf Gelder verzichtet, sind das Gelder, die an anderer Stelle fehlen“, so Wissing. Das Geld wäre besser in Bildung und anderen Zukunftsinvestitionen oder zur Förderung von Handwerk und Mittelstand aufgehoben. Dass das Ganze ohne jeden Widerstand der grünen Wirtschaftsministerin hingenommen werde, zeige, dass diese ein wirtschaftspolitischer Totalausfall sei. „In der Landesregierung fehlt ein marktwirtschaftlich denkender Wirtschaftsminister“, so Wissing. Das Ressort wirke, als habe man bei der Regierungsbildung versäumt, es zu besetzen. Frau Lemke sei als Wirtschaftsministerin nicht wahrnehmbar. 

- Artikel aus Eifelzeitung 21. KW 2012 -

Bookmark:
Anzeige
Weitere Artikel aus "Politik"
» Erklärung der Landtagsabgeordneten Anke Beilstein zu den Äußerungen des Sprechers des Innenministeriums im RZ-Artikel vom 11.05.2013
» Erklärung des CDU Kreisvorstandes zu den Äußerungen des Sprechers des Innenministeriums im RZ-Artikel vom 11.05.2013
» Undurchdachter Schnellschuss des Justizministers zu Lasten der Vollzugs- und Polizeibeamten
» SPD macht Politik gegen den ländlichen Raum
» Familienpolitik, die ihren Namen verdient
» Alexander Licht: Die Landesregierung hätte längst selbst klagen müssen
» Simone Huth-Haage: Rot-grüne Landesregierung hat Hausaufgaben nicht gemacht
» Hering/Schmitt: Verkehrsinfrastruktur im Land soll durch Anmeldungen beim Bund weiter verbessert werden
» „Politik am Abend – CDU lädt ein zum geselligen Austausch“
» „Ansprüche aus dem kommunalen Ehrenamt“
» Rot-grünes Schulschließungsprogramm betrifft auch Cochem-Zell
» Staatssekretärin Raab ernennt 152 neue Polizeikommissarinnen und -kommissare
» Dreyer/Schweitzer: Kompetenzen älterer Arbeitsloser nutzen
» Ministerin Höfken: Klimawandel belastet zunehmend unsere Wälder
» Steuer-CDs ersetzen keine Steuerabkommen
» Koalition arbeitet eng zusammen
» Schweitzer: Flächendeckender Mindestlohn ist notwendig
» Hering: Mehrheit der Länder hat bereits Wahlalter mit 16 eingeführt
» Minister Schweitzer: Das Patientenwohl steht im Mittelpunkt
» Patrick Schnieder MdB: Rettungsdienst in seiner jetzigen Form muss erhalten bleiben
» Höfken: CDU will Axt an landwirtschaftliche Sozialversicherung legen
» Für mehr Steuergerechtigkeit
» VG Irrel: Überwältigende Mehrheit gegen Zwangsfusion
» Alfred Dreher kommissarisch kaufmännischer LBM-Geschäftsführer
» Kommunaler Finanzausgleich: Zu wenig, zu spät
» Landesentwicklungsprogramm: Rot-Grün fährt die Energiewende vor die Wand
» CDU/CSU und FDP bringen Verbesserungen für Freiwillige Feuerwehren auf den Weg
» Anke Beilstein: „Kommunen stärken – Zukunft sichern“
» Julia Klöckner gratuliert Anke Beilstein zur Wiederwahl
» Ankauf einer Steuer-CD durch die Landesregierung
» FDP Rheinland-Pfalz meldet sich zurück: jünger, weiblicher, moderner
 
 Artikelsuche
Volltextsuche


Impressum | Mediadaten | Kontakt | rechtlicher Hinweis