Leserbrief: Baustopp am Hochmoselübergang
- 23.05.2012 -
Vielleicht war ich etwas voreilig mit der Vermutung, dass der Baustopp des Hochmoselübergangs mit der Pfeilergründung zu tun hat. So wie ich im Nachhinein vernommen habe, sollen die Pfeilerabstände zu weit auseinander sein und dadurch gibt es Probleme mit der Statik des Überbaues. Die Brücke wird ohne Stützpfeiler vom Widerlager auf der Zeltinger-Rachtiger Seite von Pfeiler zu Pfeiler geschoben. Es besteht an der Spitze der Brücke, die in der Luft hängt, eine enorme Last des Abknickens bei weit auseinander stehenden Pfeilern.
Zum Beispiel von Moselufer zu Moselufer. Die Stahlkonstruktion muss stärker sein, damit die Länge ohne Stützpfeiler überwunden werden kann. Hier werden die Uneinigkeiten zwischen Eifel und der Landesregierung liegen. Das heißt auch hier höhere Kosten, die wir Bürger wiedermal sehr gerne bezahlen. Wie soll der Schuldenberg da abgebaut werden? Ganz einfach wir Bürger bezahlen mehr Steuern oder sonstige Abgaben für das Unvermögen der Regierung.
Wilfried Schnatmeyer,
Graach/Mosel
Schatzmeister der Deutschen
Gesellschaft für Baukybernetik
Bookmark: