Eifel-Zeitung

Impressum | Mediadaten | Kontakt | rechtlicher Hinweis



Koalitionsvertrag

Hier können Sie sich den Koalitionsvertrag downloaden!

 
Sie sind hier: Startseite » Politik » Artikel lesen

Ausbau schnelles Internet

Josef Dötsch/Marcus Klein: Landesregierung bremst den Netzausbau

- 30.05.2012 -

Der medien- und netzpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Josef Dötsch, und der CDU-Landtagsabgeordnete, Marcus Klein, der dem medienpolitischen Ausschuss des Landtags angehört, kritisieren, dass die Förderquote für die Versorgung mit schnellem Internet in Rheinland-Pfalz sinken wird. Das ist das Ergebnis einer Anfrage der CDU-Landtagsfraktion im zuständigen medienpolitischen Ausschuss. Die Kommunen sollen laut Bericht der Landesregierung nun mindestens ein Drittel der Kosten selbst übernehmen. Bisher hatte das Land 90 Prozent der Kosten getragen.
„Die Kommunen, die im Moment noch kein Breitbandkabel haben, sind nun doppelt gekniffen. Sie sind abgekoppelt vom schnellen Internet und ihnen drohen erheblich höhere Kosten. Zudem ist nach den Aussagen der rot-grünen Landesregierung zu befürchten, dass hoch verschuldete Kommunen gar nicht in den Genuss der Förderung kommen. Warum sonst will sie alle Kommunen befragen, ob sie sich den Ausbau zu den höheren Kosten überhaupt finanziell leisten können?“

Dem derzeitigen Antragsvolumen in Höhe von rund 13 Mio. Euro aus über 100 Kommunen stünden lediglich 11,2 Mio. Euro an Haushaltsmitteln für zwei Haushaltsjahre gegenüber, so Dötsch und Klein. Dies habe zur Folge, dass viele Bürgerinnen und Bürger weiter auf das schnelle Internet warten müssen. Das sei unbefriedigend. Daran ändere auch die Planung der Landesregierung, endlich eine einheitliche Zuständigkeit für die wichtige Breitbandversorgung zu schaffen, nichts.
„Vor Ort warten die Kommunen auf das Signal aus Mainz, dass sie Geld bekommen und es endlich losgehen kann mit dem Netzausbau. In vielen Fällen droht nun Stillstand. Schnelles Internet im Schneckentempo. So darf es nicht sein!“ 

- Artikel aus Eifelzeitung 22. KW 2012 -

Bookmark:
Anzeige
Weitere Artikel aus "Politik"
» "Rheinland-Pfalz ist Verschuldungsland Nummer 1 - SPD ist die Ursache der Verschuldung und nicht deren Lösung!"
» Ergebnisse der Betriebsprüfung und der Steuerfahndung in Rheinland-Pfalz bringen Mehrsteuern von rund 700 Millionen Euro im Jahr 2012.
» Geisen: Ländliche Räume dringend stärken
» Lewentz: CDU-Kritik an Verkehrsfinanzierung ohne Substanz
» Prävention und Aufklärungsarbeit gewähren Sicherheit
» Haller: Weiße Flecken beim Breitbandausbau werden zügig geschlossen
» Kriminalstatistik: Gewaltverbrechen auf hohem Niveau – Wohnungseinbrüche und Computerkriminalität nehmen zu
» Fördern statt nicht versetzen
» Aus der Sitzung des Gemeinderates vom 25.04.2013
» Rheinland-Pfalz und Hessen: Gemeinsame Sitzung der Fraktionsvorstände
» „Politik am Abend“
» FDP Mitgliederversammlung in Wittlich
» Erklärung der Landtagsabgeordneten Anke Beilstein zu den Äußerungen des Sprechers des Innenministeriums im RZ-Artikel vom 11.05.2013
» Erklärung des CDU Kreisvorstandes zu den Äußerungen des Sprechers des Innenministeriums im RZ-Artikel vom 11.05.2013
» Undurchdachter Schnellschuss des Justizministers zu Lasten der Vollzugs- und Polizeibeamten
» SPD macht Politik gegen den ländlichen Raum
» Familienpolitik, die ihren Namen verdient
» Alexander Licht: Die Landesregierung hätte längst selbst klagen müssen
» Simone Huth-Haage: Rot-grüne Landesregierung hat Hausaufgaben nicht gemacht
» Hering/Schmitt: Verkehrsinfrastruktur im Land soll durch Anmeldungen beim Bund weiter verbessert werden
» „Politik am Abend – CDU lädt ein zum geselligen Austausch“
» „Ansprüche aus dem kommunalen Ehrenamt“
» Rot-grünes Schulschließungsprogramm betrifft auch Cochem-Zell
» Staatssekretärin Raab ernennt 152 neue Polizeikommissarinnen und -kommissare
» Dreyer/Schweitzer: Kompetenzen älterer Arbeitsloser nutzen
» Ministerin Höfken: Klimawandel belastet zunehmend unsere Wälder
» Steuer-CDs ersetzen keine Steuerabkommen
» Koalition arbeitet eng zusammen
» Schweitzer: Flächendeckender Mindestlohn ist notwendig
» Hering: Mehrheit der Länder hat bereits Wahlalter mit 16 eingeführt
» Minister Schweitzer: Das Patientenwohl steht im Mittelpunkt
 
 Artikelsuche
Volltextsuche


Impressum | Mediadaten | Kontakt | rechtlicher Hinweis