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Leserbrief: „Hundesteuer ist ungerecht“

Hundesteuer - Liebe Bürgermeister,Zitieren will ich die „WELT am SONNTAG“ vom 6. Mai 2012: „Hundesteuer ist ungerecht“

- 30.05.2012 -

„Deutschlands Kommunen haben im Jahr 2010 laut Statistischen Bundesamts 258 Millionen Euro Hundesteuer eingenommen“.

Nennen Sie mir in Ihrer Verbandsgemeinde einen einzigen offiziell ausgewiesenen Tummelplatz oder Freilaufweg für Hunde, der nicht mit dem Vorrang Radfahrer, Spaziergänger oder Jäger kollidiert! Es gibt Zig-Kilometer Radwege, die nur lebensmüde Fußgänger betreten sollten, da sie von meist aggressiven Pedalo-Freaks zum Schlachtfeld erkoren wurden.

Die Schande ist, dass sowohl diese Kampfradbahnen wie auch so mancher kommunale Firlefanz von unserer Hundesteuer finanziert werden - ohne uns oft
verachteten Tierliebhabern und Steuerzahlern auch nur die kleinste Gleichberechtigung zu gewähren!!!
Beschließen Sie doch, zwecks notorisch klammer Kassen, mal eine Fahrrad- und Spaziersteuer. Im amtshörigen Deutschland gewiss kein Problem. Nur zu! Aber Straßburg wird entscheiden!

Denn: England, Frankreich, Spanien, Polen, Schweden, Dänemark, Italien…… haben die Erfinder und Eintreiber dieses von Blödheit und Ignoranz verfassten Gesetzes der Hundebesteuerung als „ungerecht“ und „unethisch“ verurteilt und abgeschafft. Nun schämt Euch mal ein bisschen wenn’s geht! Ihr deutscher Vorreiter für eine „Bessere Welt!“ 
 
In diesem Sinne,
Jürgen Jos Doeres, Mülheim

- Artikel aus Eifelzeitung 22. KW 2012 -

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