Begegnungen mit der Natur im Mai-Gewand
Gerolsteiner Senioren pilgerten ins Kloster Abtei Himmerod
- 30.05.2012 -
Gerolstein, 24.05.2012. Wenn sich die Natur im Mai sozusagen im festlichen Hochzeitskleid auf Hochglanz präsentiert, ist die beste Zeit für fröhliche Ausflüge: Eine Erkenntnis, die man sich auch in diesem Jahr im Gerolsteiner Maternus Seniorencentrum Am Auberg wieder zu Eigen gemacht hat. Diesmal waren Pflege- und Betreuungspersonal mit 30 Bewohnern auf einer ganz speziellen Pilgerreise: zu den Zisterzienser-Ordensbrüdern im Kloster Abtei Himmerod – im bequemen Reisebus, versteht sich.
„Schon Tage vor dem Ausflugstermin waren die Teilnehmer Feuer und Flamme“, erzählt Lilo Schnurrbusch, Leiterin des sozialen Dienstes im Gerolsteiner Maternus-Haus. Schon Wochen zuvor hatte sie sich mit der nicht unkomplizierten Vorbereitung dieser Exkursion beschäftigt.
Denn die meisten der Ausflügler sind nicht mehr gut zu Fuß, auf Rollstühle und fahrbare Gehilfen angewiesen.
„Es ist schon ein großer Aufwand“, räumt die Organisatorin ein, aber „was man dafür an Freude und Zuneigung zurückbekommt, ist jeden Aufwand wert.“ Und so werden die Gerolsteiner Senioren-Pilger nach einstündiger Fahrt durch die maigrünen Eifelwälder in der Abtei so herzlich aufgenommen wie die Benediktsregel im Kapitel 35 die Ordensbrüder verpflichtet: „wie Christus selbst!“.
Die Brüder feiern mit den betagten Pilgern zuerst das Wertvollste, was sie ihnen geben können: die heilige Messe.
Danach stellen sie die Pilger in der Klostergaststätte vor die Qual der Wahl ihrer verlockenden Kochkunst: Klostereintopf mit Würstchen? Oder lieber Mönchskloß mit würzigem Fleischinhalt, dazu Rinderbraten? Zum Spaziergang im „wunderbaren Klostergarten“ gibt es zu köstlichem Naschwerk aus der Klosterbäckerei überreichliche Begegnungen mit der Natur im Maigewand, die die Gerolsteiner immer wieder in Entzücken versetzen.
„Alles ist sehr gut gegangen“, resümiert die Organisatorin nach der Rückkehr. Und der angekündigte Mai-Regen habe vor dem Sonnenschein kapituliert. Kein Wunder, wenn Engel reisen – mit einer Abtei als Ziel!
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