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Moselfußballer investieren in Ruanda Vorbildliches Engagement im Jubiläumsjahr

- 13.06.2012 -
Große Freude bei den Schwestern und Kindern über die Geschenke beim letzten Besuch von Klaus Schmitz; im Hintergrund die neue Wasserversorgung
Große Freude bei den Schwestern und Kindern über die Geschenke beim letzten Besuch von Klaus Schmitz; im Hintergrund die neue Wasserversorgung
 

Rheinland-Pfalz feiert in diesem Jahr seine 30-jährige Partnerschaft mit Ruanda mit dem Slogan „Auf Augenhöhe“. Vor über 20 Jahren haben die Fußballer erstmals aktiv mitgewirkt. Seit mehr als einem Jahrzehnt ist die Patenschaft mit dem Behindertenkinderheim Inshuti Zacu  in Gahanga am Stadtrand der Hauptstadt Kigali überaus erfolgreich. Sie wird von Alois Stroh und Klaus Schmitz organisiert.  Über 5000 Euro werden im Jubiläumsjahr zusätzlich in die Ausbildung der Schwestern und die Verbesserung der Ernährung der 34 meist schwerbehinderten Kinder investiert.

Wittlich/Kigali. „Neben behinderten Kindern, die es in Ruanda nach den Völkermorden erst ganz langsam geschafft haben, öffentlich wahrgenommen zu werden,  passt auch die Betreuung durch eine für Ruanda ganz besondere Schwesternkongregation zu dem Verständnis unseres Einsatzes für die Partnerschaft“, sagt Klaus Schmitz. „Die Schwestern von Amies de Pauvres kommen, für Ruanda einzigartig, aus armen Familien und hatten keine Möglichkeit, zu studieren. Dafür sind die Auswahlkriterien Charaktereigenschaft und die Einstellungen zur späteren Arbeit mit behinderten Kindern. Wir ermöglichen jetzt einem Teil der Schwestern eine Ausbildung in Komera, im dortigen Vorzeigezentrum des Landes.

„Mit einer zweiten Investition unterstützen wir den Maisanbau vor Ort“, sagt Alois Stroh. „Nachdem wir vor Jahren in unmittelbarer Nähe des Zentrum 1,5 Hektar Land finanzieren konnten, soll dort jetzt Mais angebaut werden, um das Futter für die Hühnerzucht selbst zu erwirtschaften.“ Für Stroh wird das Projekt auch einen positiven Einfluss auf die Bevölkerung und vor allem auf die Eltern der Kinder haben. „Behinderte Kinder wurden im Ruanda immer versteckt. Jetzt helfen alle, vor allem die Eltern beim Maisanbau mit und setzen sich damit aktiv für die eigenen Kinder ein.
Zur Organisation der Hilfe hier in Deutschland sagt Klaus Schmitz: „Bei dem Start unserer Patenschaft vor mehr als zehn Jahren wurden die finanziellen Mittel überwiegend aus den Aktivitäten des Fußballs im Spielkreis Mosel ermöglicht. Heute ist der Kreis der Mitmacher bei der Zeichnung von Patenschaften oder der Organisation von einzelnen Spenden weit gestreut.“ Schmitz sieht die erfolgreiche Arbeit vor allem in der klaren Zielrichtung der Hilfe für die Ärmsten der Armen, die Abrechnungsverfahren ausschließlich über das offizielle Koordinationsbüro des Landes in Ruanda und die Transparenz aller Hilfen begründet. Informationen über den Internetauftritt www.fv-rheinland.de – Spielkreis Mosel/Verschiedenes/Ruanda Kinderheim oder direkt bei Alois Stroh (alois.stroh@t-online.de) und Klaus Schmitz (klaus.w.schmitz@t-online.de). 

- Artikel aus Eifelzeitung 24. KW 2012 -

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