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Natur- und Geopark Vulkaneifel: Weichenstellungen für die Zukunft

- 04.07.2012 -
 

Die Erarbeitung des Masterplanes für den Natur- und Geopark Vulkaneifel ist einen entscheidenden Schritt vorangekommen: Ca. 40 regionale Akteure aus allen relevanten Bereichen trafen sich am 14. und 15. Juni im Bürgerhaus Mehren zu einer zweitägigen Leitbildkonferenz.

Was macht den Natur- und Geopark heute aus? In welche Richtung soll sich der Natur- und Geopark zukünftig entwickeln?  Welche Zielsetzungen sollen für die zukünftige Arbeit angelegt werden?  Welche Wege sollen zur Erreichung der Ziele beschritten werden? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, bei denen von Anfang an die gute Stimmung und hohe Motivation auffallend war. „Mich freut ganz besonders das hier spürbare Engagement für den Natur- und Geopark“ hob Dr. Andreas Schüller, Geschäftsführer der Natur- und Geopark GmbH, hervor.

Mit großem Engagement nutzten die Teilnehmer die drei thematischen Arbeitsgruppen „Naturschutz/Landschaftspflege/Biodiversität“, „Natur- und Geotourismus“ sowie „nachhaltige Regionalentwicklung“, um ihre Vorstellungen und Ideen für den Natur- und Geopark einzubringen. Nach der Zusammenführung der Ergebnisse der drei Arbeitsgruppen wurde schnell deutlich, dass sich ein stimmiges Ziel- und Handlungssystem für den Natur- und Geopark herausbildet, das für die unterschiedlichen Themenbereiche gleichermaßen anschlussfähig ist.

So wurde zum Beispiel die Orientierung am Prinzip der Nachhaltigkeit als übergeordnete Zielsetzung vereinbart, also das Gleichgewicht zwischen Ökologie, Ökonomie und Sozialem. Weiterhin wünschen die Akteure eine ganzheitliche Regionalentwicklung, die sich unter anderem auch um den Auf- und Ausbau regionaler Wertschöpfungsketten und um das Thema Regionale Identität kümmert. Auch das Ziel, deutschlandweit die Nummer Eins im Thema Geo- und Naturtourismus in der Kernausrichtung Vulkanismus zu werden, wurde formuliert.
Neben diesen strategischen Zielsetzungen wurden auch bereits konkretere Ziele definiert, wie zum Beispiel die Ausweitung des Angebotes im Bereich der Umweltbildung.

Mit den Ergebnissen der Leitbildkonferenz beschäftigte sich auch der Aufsichtsrat des Natur- und Geoparks in seiner Sitzung am 26.06.2012. „Wir begrüßen die eingeschlagene Richtung sehr. Die Bedeutung des Natur- und Geoparks für die Regionalentwicklung insgesamt wird durch die formulierten Ziele und strategischen Wege mehr als deutlich“, so Bürgermeister Werner Klöckner, Vorsitzender des Aufsichtsrates. In den nächsten Schritten sollen nach der Sommerpause in den Arbeitsgruppen konkrete Projekte und Maßnahmen zur Erreichung der Ziele herausgearbeitet und vereinbart werden. 

- Artikel aus Eifelzeitung 27. KW 2012 -

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