„Duales Studium“
– eine weitere Chance für die Region
- 04.07.2012 -
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Alexander Licht |
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Die Frage für Schüler nach den Möglichkeiten ihrer zukünftigen beruflichen Laufbahn ist groß. Eine in unserer Region noch wenig verbreitete Idee ist die des Dualen Studiums, die auch für den Arbeitskreis „Schule-Wirtschaft“ unter dem Vorsitz des Landtagsabgeordneten Alexander Licht eine große Rolle spielt. Die Interessensgemeinschaft hat sich bei ihrem letzten Treffen darauf konzentriert, welche Chancen jungen Leuten dadurch geboten werden und wie man das Projekt vor allem im Bereich Mosel/Hunsrück fördern kann. Patrick Wendt von der Bundesagentur für Arbeit berichtet, dass sich immer mehr Ausgebildete für ein Studium entscheiden und aus diesem Grund die Unternehmen verlassen. Absolventen ziehen in andere Regionen und es mangelt vor Ort an qualifizierten Arbeitnehmern. Doch bietet das Duale Studium die Möglichkeit, Ausbildung und ein damit finanziertes Studium miteinander zu verknüpfen.
Die Unternehmen schließen Kooperationsverträge mit den Hochschulen ab und können von den Arbeitsagenturen bei der Suche nach geeigneten Bewerbern beraten werden. Die Kombination aus Studium und Ausbildung wird dann innerhalb von 3-4½ Jahren mit einer Abschlussprüfung vor der Kammer und mit dem Bachelor abgeschlossen. Durch die Erfahrungen, die währenddessen im Betrieb gesammelt werden, sind die Schüler eingearbeitet und können ohne Einarbeitungsphase in den Unternehmen bleiben.
Von diesen Unternehmen gibt es aber laut Wendt vor allem in Rheinland-Pfalz noch sehr wenige. Hier sind es hauptsächlich Großbetriebe, die Interesse bekunden, obwohl auch Arbeitgeber mit kleineren Firmen an dem Projekt teilnehmen können, ohne sich auf Dauer dafür zu verpflichten. Angst sollten Mittelständler jedoch nicht haben, denn: „Die Betriebe sind begeistert!“, so Patrick Wendt, der darauf pocht, dass sich Unternehmer nicht zurückhalten sollten. Auch Alexander Licht, MdL, bekundet: „Wir wollen die Betriebe, auch die kleinen, dazu motivieren an dem Projekt teilzunehmen! Unsere Region hat großes Potential und wir wollen dieses mit dem Dualen Studium nutzen und fördern!“
Der Arbeitskreis hofft, dass vor allem aus den Bereichen der Betriebswirtschaftslehre, des Ingenieurwesens, des Sozialwesens und der Bio- und Pharmatechnik mehr Firmen aus unserer Region an dem Dualen Studium teilnehmen und möchte die Entwicklung und die damit verbundenen Chancen und Innovationen auch in Zukunft verstärkt fördern.
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