Leserbrief: Zum Onnertz Rücktritt
- 11.07.2012 -
Mit großer Genugtuung habe ich vom Rücktritt unseres Landrates Heinz Onnertz erfahren. All die, welche unseren ach so tollen Herrn Onnertz so toll finden, sind Bürger, welche selbst nicht mit dieser Behörde zu tun haben. Zu unserem Leidwesen haben wir sehr viel mit dieser Behörde zu tun, da wir ein Kind mit Behinderung haben. Zwangsläufig haben wir dadurch mit dieser Selbstherrlichen Behörde des Vulkaneifelkreises zu tun. Eine Beratung oder Unterstützung aus dieser Behörde ist nicht zu erwarten oder zu bekommen. Selbst eine Dienstaufsichtsbeschwerde wurde von Herrn Onnertz als unbegründet abgelehnt. Um gegen eine Verwaltung zu klagen braucht man Rechtsschutz mit Verwaltungsrecht, aber wer hat das schon.
Denn was man nicht weiß, kann man nicht beantragen und das was man nicht beantragt, bekommt man nicht. Selbst Fachgutachten werden ignoriert. Erst gestern sprach mich eine junge behinderte Frau an, weil sie nicht weiß, wie sie Hilfen bekommen kann, wie sie unser Kind bekommt, die sie auch in Anspruch nehmen kann. Wir müssen für das Recht unseres Kindes hart kämpfen, notfalls auch klagen. Dies ist sehr mühsam, da wir die Zeit eigentlich mehr mit unserem Kind verbringen würden.
Sollte unsere Erfahrungen mit dieser Behörde veröffentlicht werden, bitte ich darum mich/uns nicht namentlich zu nennen um weitere Schikanen aus dieser Behörde zu vermeiden. Ihrer Redaktion ein großes Kompliment für die gute und aufklärende Berichterstattung, welche wir vom Trierischer Volksfreund leider nicht bekommen. Warum nur? Machen sie weiter so.
Anm.d.Red.: Verfasser ist der Redaktion bekannt.
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