Gefährliches Spiel mit einem Laserpointer auf der Autobahn
- 01.08.2012 -
Ulmen. Zu einem Gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr und Gefährdung des Straßenverkehrs durch den Einsatz eines sogenannten Laserpointers kam es am Sonntagabend gegen 22:20 Uhr auf der BAB A-48, RF Koblenz, Höhe Km 74,500 (Höhe der Ortslage Meiserich). Zwei Lkw-Fahrer, 29 Jahre und 21 Jahre alt, aus dem Vulkaneifelkreis waren mit ihren beladenen Sattelzügen hintereinander auf der BAB A-48 in Richtung Koblenz unterwegs, als sie beide plötzlich und unvermittelt einen grünen Laserstrahl eines Laserpointers von der Gegenseite der Autobahn her warnahmen.
Dieser wurde gezielt auf die beiden Sattelzüge hinbewegt. Beide Lkw-Fahrer sahen den Strahl auf sich zukommen und konnten daher im letzten Moment ihre Augen schützen und so eine direkte Blendung oder gar die Verletzung des Auges durch den gefährlich hellen Laserstrahl vermeiden. Beide Fahrer konnten so glücklicherweise ihre Fahrt fortsetzen und es wurde ein folgenschwerer Verkehrsunfall beider Sattelzüge verhindert. Der ganze Vorfall dauerte nur wenige Sekunden an.
Der Vorfall ereignete sich auf der BAB A-48 zwischen dem Dreieck Vulkaneifel und der Anschlußstelle Ulmen, in Höhe der Ortslage Meiserich. Der oder die Täter müssen beide Fahrer von der Richtungsfahrbahn Trier, als von der Gegenfahrbahn, her geblendet haben. In Höhe der möglichen Tatörtlichkeit verläuft unterhalb der BAB A-48 ein Feldweg, welcher in Meiserich in die „Üßbachtalstraße“ und Kreisstraße K-1 mündet. Eine sofortige Fahndung der Polizei im Nahbereich des Vorfalles und in der Ortslage Meiserich verlief bis jetzt ohne Erfolg.
Die Autobahnpolizei Kaisersesch sucht nun mögliche weitere Geschädigte oder Zeugen, die den Vorfall ebenfalls beobachtet haben und eventuell sogar Hinweise auf den oder die Täter geben kann. Hinweise bitte an die Autobahnpolizei Kaisersesch unter Telefon: 02653-99010.
Bookmark: