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Bengel will ein Eldorado für Mühlen schaffen

Gesamtplanung und Kostenermittlung vorgestellt- Gemeinderat stimmt zu

- 01.08.2012 -
Nach über 30 Jahren Dornröschenschlaf wird die Klostermühle in Bengel durch eine umfangreiche Sanierung wieder zum Leben erweckt. Am Gebäude und an den Maschinen nagt der Zahn der Zeit. Mit der Sanierung wird jetzt eine Besonderheit in der Region wieder hergestellt.
Nach über 30 Jahren Dornröschenschlaf wird die Klostermühle in Bengel durch eine umfangreiche Sanierung wieder zum Leben erweckt. Am Gebäude und an den Maschinen nagt der Zahn der Zeit. Mit der Sanierung wird jetzt eine Besonderheit in der Region wieder hergestellt.
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Bengel. Die Alftalgemeinde Bengel schickt sich an, mit der Sanierung der im Jahre 2010 erworbenen Klostermühle ein Eldorado für funktionierende Mühlen in der Region zu werden. Nach der im Jahre 1988 erworbenen Ölmühle wurde im Jahre 2010 auch die zweite in der Gemeinde Bengel gelegene Klostermühle käuflich erworben.

Ölmühle und Klostermühle liegen in unmittelbarer Nähe im Bengeler Ortsteil Springiersbach am idyllischen Flusslauf der Alf und sollen, wenn es nach den Vorstellungen von Ortsbürgermeister Walter Debald und seinem Gemeinderat geht, ein Mekka für Mühlenfreunde werden. Nach dem die Ölmühle bereits im Jahre 2002 vollständig saniert wurde, hatte vor einigen Monaten  der Gemeinderat auch jetzt der Sanierung der Klostermühle einstimmig bei einer Enthaltung zugestimmt.

Ortsbürgermeister Walter Debald: „ Wir haben als Gemeinde die Verpflichtung, solche Kulturgüter der nachfolgenden Generation zu erhalten. Bei einem privaten Erwerb hätte die Gefahr bestanden, dass Teile der Mühle auf Flohmärkten zu kaufen waren“ In der jüngsten Ratssitzung  trug Restaurierungsberater Dr. Distelrath Kostenermittlung und Details der Sanierungsplanung vor.

Danach zunächst das vierstöckige Gebäude gesichert und strake Feuchtigkeitsschäden im Keller behoben werden. Eine thermische Bekämpfung ist gegen Holzschädlinge erforderlich. 

Im zweiten Bauabschnitt werden Aussenfassade erneuert, das Holztragwerk im Erdgeschoss überarbeitet, das Haus komplett mit Schiefer eingedeckt und die Mühlenausstattung überarbeitet. Nach der Kostenermittlung von Dr. Distelrath kosten der erste und zweite Bauabschnitt 458 000 Euro. Nach der mündlichen Zusage sollen davon 65 % durch das Land gefördert werden. Ortsbürgermeister Walter Debald wartet jedoch täglich auf die schriftliche Zusage, damit in naher Zukunft mit der Sanierung begonnen werden kann. Bisher hatte Ortsbürgermeister Walter Debald an den Tagen des offenen Denkmals in der benachbarten Ölmühle das Amt des Müllers zu Demonstrationszwecken übernommen. Dabei stellt er auch Raps und Traubenkern-Öl her.

Nach Beendigung der Sanierung der Klostermühle ist davon auszugehen, dass Walter Debald irgendwann sein erstes Mehl mahlen wird.

- Artikel aus Eifelzeitung 31. KW 2012 -

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