Zweite Geschwindigkeitsüberwachungsanlage auf A3 geht in Betrieb

Am Donnerstag, 13. Juli 2017, wird auf der Bundesautobahn A3 zwischen den Anschlussstellen Linz und Fernthal in Fahrtrichtung Frankfurt eine weitere stationäre Geschwindigkeitsüberwachungsanlage in Betrieb genommen.

Der Aufbau begann am frühen Donnerstagvormittag und wird voraussichtlich im Laufe des Nachmittags beendet sein. Im Bereich der Wiedtalbrücke sind durchschnittlich rund 39.000 Fahrzeugen pro Tag je Richtung unterwegs.

Die Polizei überwacht die Gefahrenstelle bereits regelmäßig mit mobiler Technik. Mit der neuen stationären Anlage wird der notwendige Kontrolldruck verstetigt, um so nachhaltig die gefahrenen Geschwindigkeiten und damit auch die Unfallgefahr zu reduzieren

Es handelt sich aufgrund des Streckenverlaufs um eine Gefahrenstelle, da auf ein Gefälle unmittelbar eine Steigung folgt. Dies führt bei vielen Fahrzeugen zu einem relativ raschen Geschwindigkeitsverlust, was Auffahrunfälle provoziert, wenn bedingt durch hohe Geschwindigkeiten Sicherheitsabstände nicht mehr eingehalten werden können. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit beträgt in diesem Abschnitt 100 km/h.

Im April dieses Jahres wurde bereits auf der Gegenfahrbahn (BAB 3, Fahrtrichtung Köln) eine stationäre Anlage installiert. Die bisherigen Ergebnisse zeigen, dass etwa fünf Prozent der Autofahrer zu schnell unterwegs sind. Mit der zweiten Anlage im Bereich Wiedtal geht die letzte von fünf neuen stationären Anlagen landesweit in Betrieb. Weitere Anlagen stehen auf der BAB 65 und der B 10 am Wörther Kreuz sowie auf der BAB 60 bei Mainz-Hechtsheim.

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