Ein gutes Herz allein löst keine Probleme

Migration und Flüchtlingskrise sind derart ernste und auch in Zukunft generationenlang anhaltende Probleme, dass sie mit kopflosem Herz nicht zu lösen sind. Viele Politiker, Journalisten und Kirchen trauten sich lange Zeit nicht, irgendetwas anderes zu sagen als: „Migration ist gut.“ Da kritisch Denkende mit Mantras abgespeist wurden, kippt furchtbarerweise die gesellschaftliche Solidarität. Es ist klar, dass sich jegliche Lösung an die vielen richten muss, die in ihren Gemeinschaften bleiben, und nicht an die wenigen, die sie verlassen. … weiterlesen »

Alfred Fettweis

– Pionier der Nachrichtentechnik aus Eupen

Alfred Fettweis kam am 27. November 1926 in Eupen als Sohn des Diplom-Landwirts Paul Fettweis (1886-1964) und der Apothekengehilfin Helene Hermanns (1899-1976) zur Welt; er hatte noch zwei Brüder. Sein Familienname deutet auf eine Herkunft der Familie aus der Gemeinde Vettweiß im Kreis Düren; die näher zurückliegenden Generationen waren allerdings in Eupen ansässig und trugen im deutsch-belgischen Grenzland vertraute deutsche und französische Nachnamen. Auffällig und eindrucksvoll ist die Fülle mathematisch und wissenschaftlich-technisch hoch begabter Menschen in seiner nahen Verwandtschaft. So war – um nur diese Beispiele anzuführen – sein Onkel, der ebenfalls in Eupen geborene Professor Ewald Fettweis (1881-1967), ein Mathematikpädagoge, der mit seinen Arbeiten zur Mathematikgeschichte ebenso Neuland betrat wie mit seinen Studien zur Bedeutung der Mathematik in unterschiedlichen Kulturen; letztere brachten ihm den Ruf eines „Vaters der Ethnomathematik“ ein. … weiterlesen »

Ist die CSU (Bayern = blau weißer ‚Freistaat‘) noch tragbar ?

…. NEIN, mit nichten, Bundesminister Christian Schmidt (CSU), gehört mit sofortiger Wirkung entlassen!

Entgegen der BundesGeschäftsOrdnung, geltender Koaltionsabsprache und gezieltem Gegenvotum von Bundesministerin (BMin) Umwelt, Barbara Hendricks, SPD, so wie der Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) über die „wahrscheinliche“ Krebsförderung des Glyphosat Herbizid (US Montsanto – Übernahme durch Bayer Leverkusen steht an), setzt sich der bayrische Bundesminister als bundesrepublikanisch, autoritärer Alleinentscheider über alle gültigen Verbindlichkeiten hinweg und bringt mit seiner politischen wie auch interessengesteuerten Entscheidung die gesamte Euro-Union in Brüssel dazu, diesen GiftCocktail für weitere fünf Jahre als „wahrscheinlichen“ Krebsförderer in unseren LEBENSmitteln, zwangsweise bis zum ersten Karzinom, zu akzeptieren! … weiterlesen »

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Zu Ankündigung: BUND kündigt Klage gegen A1-Weiterbau an

Ich bin schon sehr erstaunt darüber mit welcher Ignoranz die Leute vom BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V.) sich dem Wunsch der Mehrzahl der Einwohner der betroffenen Region widersetzen. Es scheint sie nicht im geringsten zu interessieren, wie viele Menschen in der Region durch den verhinderten Fertigbau der A1 leiden! Es sind nur ideologische Gründe, die hier vorgegeben werden. Denn das was in dem Artikel geschrieben wird, kann so nicht unwidersprochen bleiben. Es wird durch Millionen mehr zu fahrende Kilometer, durch anfahrende und abbremsende Fahrzeuge, durch zu bewältigende Steigungen ein vielfaches an Schadstoffen mehr ausgestoßen, als wenn insbesondere der Schwerlastverkehr auf einer Autobahn dahin rollend, fahren könnte. … weiterlesen »

Leserbrief – Drama Politik, 2. Akt (Groko)

Anstand – Zuverlässigkeit – Glaubwürdigkeit – wo seid ihr geblieben?

Nichts beschäftigt die Medien z.Zt. mehr als das Hickhack um die Regierungsbildung in einem Land, das insgesamt auf seine Erfolge stolz sein sollte. Nachbesserungen im sozialen Bereich sollten, müssten Anliegen aller Akteure sein. Hier gilt es Ungerechtigkeiten auszugleichen, das heißt, die sozial Schwachen und Benachteiligten auf dem Weg in eine hoffnungsvollere Zukunft mit mehr Gerechtigkeit (wäre noch zu definieren) mitzunehmen. Auch andere Themen wie Umwelt, innere Sicherheit, Flüchtlinge, Energie pp. gehören mit auf die Agenda aller demokratischen Parteien für ein gemeinsames Handeln bei der Regierungsneubildung. Europa und die Welt blicken mit Bewunderung und Anerkennung auf uns, ja sie beneiden uns. Auf das augenblickliche nicht nachvollziehbare Gezeter aber reagieren sie mit Sorge und Unverständnis. … weiterlesen »

William Henry Regnery I

US-Unternehmer und Philanthrop, Sohn eines Auswanderers aus Ensch

Der Einsatz des im Geschäftsleben erworbenen Vermögens zugunsten sozialer und politischer Projekte ist in den USA stark ausgeprägt. Ein Beispiel für derartiges  Engagement liefert die Regnery-Familie. Lange war deren bekanntestes Mitglied der Verleger Henry Regnery (1912-1996), der als Gründer von Regnery Publishing von immenser Bedeutung  für den politischen Konservativismus in den USA wurde. Aktuell steht dessen öffentlichkeitsscheuer Neffe William H. Regnery II (geb. 1941) im Fokus, weil er als wichtiger Förderer rechter Think Tanks und Publikationen gilt. Die ökonomische Basis für die vielfältigen – durchaus nicht monolithischen – Aktivitäten der Regnerys legte der 1877 geborene William H. Regnery. … weiterlesen »

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Jamaika gescheitert

Statt bei den Jamaikaverhandlungen die problematischsten Punkte zuerst anzugehen, wurden sie nach hinten verschoben und somit wurde weil gescheitert, (was zu erwarten war) wertvolle Zeit für eine Regierungsbildung vergeudet. Das ist unprofessionell. Und was machen jetzt unsere Politiker? Während Armutsrentner weiterhin aus Mülleimer Pfandflaschen sammeln müssen, Großkonzerne dem Staat Steuern in Milliardenhöhe entziehen, das Gesundheitssystem immer kränker wird, immer mehr Bedürftige ihr Essen an der Tafel erhalten, (um alle Probleme aufzuschreiben würde eine DIN-A4 Seite nicht ausreichen) labern die politischen Selbstdarsteller in Nachrichtensendern und Talkshows wie Will, Illner und Lanz darüber, wie die Stimmung der Verhandlung war, wer mit wem gekuschelt, wer zuerst, wieso, warum die Verhandlungen abgebrochen hat. Das ist ekelhaftes Affentheater und macht (nicht nur) mich wütend. … weiterlesen »

Leopold Philipp Herzog von Arenberg

Kaiserlicher Feldmarschall aus Eifler Adelsfamilie

Das katholische Adelsgeschlecht der Herzöge von Arenberg gehört zu den vornehmsten Familien mit einem dynastischen Ursprung in der Eifel. Stammsitz der später mit den Habsburgern verbundenen Arenberger war die mittelalterliche Höhenburg Aremberg zwischen Blankenheim und Adenau. Von dieser Befestigung aus beherrschten sie jahrhundertelang die reichsunmittelbare Herrschaft Arenberg. Als das Geschlecht in der erbberechtigten Manneslinie ausstarb, kam es durch Heirat an die Familie von der Marck. Mehrere Generationen danach wiederholte sich diese Situation: Durch die Heirat der Erbtochter Margarethe von der Marck-Arenberg mit Baron Johann von Ligne (1525-1568) entstand die neue Linie Ligne-Arenberg, der 1644 der Herzogstitel verliehen wurde. Die Arenberger verlagerten den Schwerpunkt ihrer Aktivitäten nach Belgien und gestalteten das Geschehen von den südlichen Niederlanden bis in die Eifel führend mit. … weiterlesen »

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Leserbrief: Gedenken der Toten von Krieg und Verbrechen.

Heute war ich einmal mehr Gast bei der Gedenkstunde für die Kriegstoten auf dem Gerolsteiner Ehrenfriedhof. Erschreckend, wie licht die Reihen stehen, wie wenige der Vertreter der politischen Parteien und Ratsmitglieder sich die Zeit nehmen, an einer solchen Gedenkfeier teilzunehmen. Es beschämt mich, zu sehen, wie sehr der “verantwortungsvolle Bürger“ für sich selbst glaubt, die Lehren aus Unrechtsherrschaft, Krieg und Verderben gezogen zu haben, keiner Erinnerung bedarf und die Opfer “gut unter der Erde“ weiß !?! … weiterlesen »

A 1-Forum „Lückenschluss statt Sackgasse!“ am 27.11.2017 um 19 Uhr in Daun

Daun. Obwohl neben dem Bund auch die rheinland-pfälzische Landesregierung dem A 1-Lückenschluss eine vordringliche Bedeutung beimisst, herrscht nach außen weiter Stillstand. Dabei gibt es kaum ein Projekt, das für die wirtschaftliche Entwicklung der strukturschwachen Eifel so wichtig wäre. Deshalb veranstalten die Industrie- und Handelskammern (IHK) Trier, Koblenz und Aachen am Montag, 27. November 2017, in Daun das A 1-Forum „Lückenschluss statt Sackgasse!“ … weiterlesen »

EAZ Eifel-Zeitung – Regionale Nachrichten aus Eifel und Mosel der Landkreise Vulkaneifel, Daun, Bernkastel-Wittlich, Bitburg-Prüm, Cochem-Zell, Ahrweiler-Adenau, aus Politik, Wirtschaft, Tourismus, Polizei und Sport.