Wie viel Unrecht muss Ex-Verwaltungsangestellter noch ertragen?

Einseitige Ermittlungen und abgesprochene unwahre Zeugenaussagen. Leserbrief zum TV-Artikel vom 15.03.2017: „Untreueprozess in der VG Bernkastel-Kues: „Da gingen die Alarmglocken an“.“
Als interessierter Beobachter des gesamten Straf- und vo rherigen Arbeitsrechtsverfahrens komme ich nicht umhin, diese zum Himmel schreiende Ungerechtigkeit gegen diesen rechtschaffenden Mann und Familienvater aufzuzeigen, der nun schon im sechsten Jahr für sein Recht kämpft. Im Rahmen der Beweisaufnahme wurden etliche Zeugen befragt, überwiegend aus dem Lager der VG Bernkastel-Kues. Aussagen wie „weiß ich nicht (mehr)“, „kann sein“, „ist durchaus denkbar“, „kann man nicht ausschließen“, „ das haben wir nicht geprüft“, „ die Möglichkeit bestand“, „das übersteigt meine Kompetenz“ usw. waren an der Tagesordnung. Der reinste Hohn.
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Gerhard Schindler

Jurist, Geheimdienstler und Sicherheitsexperte aus Kollig

Viereinhalb Jahre lang stand ein Eifler an der Spitze des deutschen Auslandsgeheimdienstes: Der 1952 in dem Maifelddorf Kollig geborene Jurist Gerhard Schindler war bis zum Juli 2016 Präsident des Bundesnachrichtendienstes (BND). Mit seiner Versetzung in den einstweiligen Ruhestand endete der aktive Dienst einer eindrucksvollen Beamtenkarriere, in deren Verlauf der Arbeitersohn bereits vor seiner Ernennung zum BND-Chef „zentraler Architekt der deutschen Terrorabwehr“ (so die ZEIT) geworden war. … weiterlesen »

Jakob Lehnen – Maler aus Hinterweiler

Der preußische Maler Adolph Menzel gehört zu den berühmtesten deutschen Künstlern des 19. Jahrhunderts. Wenn man auf seine Biographie zu sprechen kommt, wird oft hervorgehoben, wie klein Menzel körperlich war: nach neuerer Forschung nur knapp 150 cm. Im Vergleich zu dem 1803 in Hinterweiler geborenen Jakob Lehnen war Menzel allerdings ein Riese: Lehnens Körperhöhe betrug nur 32 rheinische Zoll, also etwa 85 cm. Im Jahr 2015 veröffentlichte Gerd Bayer (Bausendorf) ein schön bebildertes Buch über diesen Eifler „Malerzwerg“ Jakob Lehnen, in dem er – teils fiktiv, teils dokumentarisch – dessen seltsames Schicksal vorstellt.   … weiterlesen »

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„Maghreb-Staaten Algerien, Marokko und Tunesien sind keine sicheren Herkunftsstaaten“

Nach Lesart der Grünen und auch der gesamten Landesregierung von Rheinland-Pfalz

Die massive Zuwanderung aus den Maghrebstaaten Algerien, Marokko und Tunesien hat die durch die Migration aus anderen Ländern entstandenen Probleme erheblich verschärft. Erinnern möchte ich insoweit an die Vorgänge in der Silvesternacht 2015/16 in Köln und anderen Städten sowie an den Anschlag eines Tunesiers auf den Berliner Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche. Die Bundesregierung ergreift seit der Massenzuwanderung 2015/2016 vielfache Maßnahmen, die Probleme besser in den Griff zu bekommen. Hierzu gehört auch die Einstufung der Maghreb-Staaten zu sicheren Herkunftsländern. Der Bundestag hat das entsprechende Gesetz beschlossen, der Bundesrat jedoch mit rot-grüner Mehrheit erneut abgelehnt.
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Am Sonntag wählt Wittlich seinen Bürgermeister

Interview

Wittlich. Von einem Wahlkampf für die bevorstehende Bürgermeisterwahl am 12. März 2017 in der Stadt Wittlich zu sprechen, wäre zweifellos übertrieben. Wahlvorinformationszeit ist die bessere Umschreibung. Die Perspektiven für die Säubrennerstadt können nicht besser sein. Damit ist alles gesagt. Deshalb glaubt die Eifel-Zeitung, dass die Bürgerinnen und Bürger in Wittlich mit dem amtierenden Bürgermeister sehr zufrieden sind. Joachim Rodenkirch stellt sich zur Wiederwahl. Er ist ein geborenes Kind der Eifel mit Fachverstand! Gehen Sie bitte auf jeden Fall wählen. Eine hohe Wahlbeteiligung ist wünschenswert. Damit schenken Sie dem Mann Ihre Wertschätzung. Das hat er verdient. Unsere Demokratie lebt vom Mitmachen!
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Sicherheit und Perspektive in bewegten Zeiten

Interview

Berufe kommen und gehen, Dinge ändern sich täglich. Sparkassen gibt es schon seit mehr als 200 Jahren. Sie gehören heute zum festen Bestandteil in den Regionen und sind ein wichtiger Wirtschaftsfaktor – auch in unruhigen Zeiten. Die Eifel-Zeitung hat mit einem Auszubildenden der Sparkasse Eifel-Mosel-Hunsrück über das Thema „Ausbildung“ gesprochen. Lesen Sie hier, was der junge Mann zu sagen hat.
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Karl Jakobs

Teilchenphysiker aus Retterath

Wenn man die Arbeit und das Forschungsfeld des Physikers Karl Jakobs beschreiben will, weiß man kaum, mit welchem Superlativ man anfangen soll. Vielleicht mit dem gerade aktuellsten: Seit März 2017 leitet Professor Jakobs als erster Deutscher das ATLAS-Experiment am weltberühmten Europäischen Forschungszentrum für Elementarteilchenphysik (CERN) in Genf. Als neuer Sprecher der ATLAS-Kooperation steht der 1959 in Retterath geborene Eifler damit an der Spitze einer der weltweit größten Forschungskollaborationen überhaupt. Rund 3.000 Physikerinnen und Physiker aus fast 200 Instituten und 40 Staaten arbeiten an diesem gigantischen Experiment der Grundlagenphysik mit. Es verfolgt das extrem anspruchsvolle Ziel, den kleinsten Bausteinen der Materie und ihrer Wirkungsweise noch tiefer auf die Spur zu kommen und so Aufbau und Entwicklung des Universums vollständiger zu verstehen. … weiterlesen »

Sparkasse-EMH-Schließungen!

Es war einmal eine Zeit, in der Menschlichkeit, Vertrauen, Hilfsbereitschaft und Ähnliches noch gefühlt und gelebt wurden. Dann kam die Zeit, in der die Angst und ihre Macher begannen, diese wundervollen, menschlichen Eigenschaften, des Geldes wegen auszuschlachten und als kalte Vermarkungswerkzeuge zu nutzen. Bis hin zur heutigen Zeit, in der die „zivilisierte“ Menschhheit so verängstigt, manipuliert und in einen so winzigen Handlungsspielraum gedrängt ist, dass sie zwischen etwas wirklich gut Gemeintem und dem berechneten, rücksichtslosen Vorteilsdenken kaum noch wahrhaft unterscheiden kann. Und dabei bedarf es in allen Lebensbelangen, zur neutralen Meinungsbildung, nur einer einzigen Frage: „Dient die anstehende Entscheidung oder Vorgehensweise dem Wohle aller Beteiligten oder hat jemand einen speziellen Vorteil davon?“ … weiterlesen »

Maximilian Friedrich von Königsegg-Rothenfels

Kurfürst und Erzbischof, Sohn einer Gräfin von Manderscheid

In den letzten 100 Jahren des Heiligen Römischen Reiches besetzten Angehörige der Eifler Grafenfamilie von Manderscheid geistliche und weltliche Spitzenpositionen in bedeutenden Regionen des Reiches. Das gilt etwa für Johann Moritz Gustav von Manderscheid-Blankenheim (1676–1763), der fast 30 Jahre lang Erzbischof von Prag war. Bei einem anderen der namhaften Kirchenfürsten wird der manderscheidische Hintergrund oft übersehen, weil man ihn nicht im Familiennamen erkennt: Hinter dem schwäbischen Adelsnamen von Königsegg-Rothenfels des Kurfürsten Max Friedrich verbirgt sich jedoch starkes manderscheidisches Erbe: Seine Mutter, die Gräfin Klara Felicitas von Manderscheid-Blankenheim, war eine Schwester des Prager Erzbischofs. … weiterlesen »

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Demokratie lebt nur vom Mitmachen, nicht von Luftblasen!

EAZ-Kommentar

Wenn ein sogenannter Auftrags- und Lohnschreiber an der Oberen Kyll meint, das Ergebnis der aktuellen Bürgerbefragung im Landkreis Vulkaneifel sei nicht repräsentativ, dann liegt das wohl an seinem eher eingeschränkten Blickwinkel. Seine Meinung spiegelt leider nur den Willen einer kleinen Minderheit wieder, auch wenn er es ganz anders sieht.

Für Landrat Thiel und die überwältigende Mehrheit der Bürger im Landkreis ist das Ergebnis der Bürgerbefragung ein ganz anderes und mit 91,3 Prozent „JA-Stimmen“ pro Landkreis mehr als deutlich. Bei allen demokratischen Entscheidungen zählen grundsätzlich nur die abgegebenen Stimmen. Wenn daraus eine absolute Mehrheit entsteht, ist das Wahlergebnis ein demokratisch herbeigeführtes Ergebnis.
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EAZ Eifel-Zeitung – Regionale Nachrichten aus Eifel und Mosel der Landkreise Vulkaneifel, Daun, Bernkastel-Wittlich, Bitburg-Prüm, Cochem-Zell, Ahrweiler-Adenau, aus Politik, Wirtschaft, Tourismus, Polizei und Sport.