Das BÜRGERDIENST-Stipendium

Interview mit Doris G. Lepper, 1. Vorsitzende des BÜRGERDIENST e.V.

EAZ: Frau Lepper, der BÜRGERDIENST e. V. vergibt jährlich Stipendien. Können Sie uns sagen, was das „BÜRGERDIENST-Stipendium“ eigentlich ist?
Doris G. Lepper: Wir fördern seit 2011 Studierende an Hoch- und Fachhochschulen. Auch Teilnehmer an einer ganztägigen Berufsfortbildung werden unterstützt. Bereits 37 Stipendien konnten wir in der Vergangenheit vergeben. In diesem Jahr haben wir sechs künftigen Studierenden eine Zusage erteilt.
Interessierte Schüler/-innen der Abschlussklassen können sich auf unserer Homepage über die Bedingungen für eine Unterstützung des geplanten Studiums/Fortbildung etc. informieren und bewerben.

EAZ: Was möchten Sie mit dem BÜRGERDIENST-Stipendium erreichen?
Doris G. Lepper: Wir möchten Stipendiaten zu guten Studien- und Ausbildungsleistungen verhelfen, indem wir finanzielle Unterstützung geben. Für die Dauer der Regelstudienzeit (max. 8 Semester) bzw. der ganztägigen Berufsfortbildung erhält der Studierende €1.500,00 pro Semester. Außerdem besteht die Gelegenheit, im Rahmen eines jährlich stattfindenden „Projektwettbewerbs“ eine weitere „Finanzspritze“ von € 500,00 bis zu € 1.000,00 durch einen Vortrag eines selbst gewählten Themas, zu erhalten. Die Teilnahme ist freiwillig. Der Vorstand will auf diesem Wege mit den Stipendiaten im Gespräch bleiben und ihre Entwicklung auf dem Wege zum Abschluss des Studiums bzw. der Ausbildung begleiten.

EAZ: Werden auch für 2018 wieder Stipendien vergeben?
Doris G. Lepper: Die Antwort lautet ganz klar: JA, der BÜRGERDIENST e.V. wird auch für 2018 fünf Bewerber/-innen auswählen und fördern. Das Auswahlverfahren wurde bereits gestartet. Die Schulen im Kreisgebiet, die Abiturjahrgänge ausbilden oder den Anschluss einer Vollzeit-Berufsausbildung ermöglichen, wurden angeschrieben; Aufrufe zur Bewerbung wurden in der Eifel-Zeitung gestartet bzw. auf der Homepage des BÜRGERDIENST e.V. veröffentlicht. Schüler/-innen des Abschlussjahrgangs 2018 können sich bis zum 15.12.2017 für das BÜRGERDIENST-Stipendium per E-Mail (n.schueler@buergerdienst.org) bewerben.

EAZ: Können Sie uns zum Abschluss bitte noch ein wenig über den BÜRGERDIENST e.V. erzählen?
Doris G. Lepper: Der BÜRGERDIENST e.V. ist ein anerkannter gemeinnütziger Verein mit Sitz in Mürlenbach und wurde Ende 2009 gegründet. Wir finanzieren uns durch Spenden von Privatpersonen und Unternehmen aus dem Landkreis Vulkaneifel.
Wir als BÜRGERDIENST e.V. verstehen uns als finanzieller Förderer von gemeinnützigen Projekten, die durch Vereine, Organisationen oder Einrichtungen nicht vollständig mit Eigenmitteln oder in Eigenleistung umgesetzt werden können.
In unserer Satzung haben wir uns die Förderung zahlreicher gemeinnütziger Zwecke zum Ziel gesetzt, um dem Vereinsmotto „MITEINANDER FÜR MENSCH UND REGION“ in möglichst vielfältiger Hinsicht gerecht zu werden.
Dank der über Jahre hinweg großzügigen Spenden ist es uns inzwischen seit fast acht Jahren möglich unser BÜRGERDIENST-Stipendium an Schüler/-innen hiesiger Schulen zu vergeben. Ebenso überweisen wir großzügige Förderbeträge für kostspielige Anschaffungen z. B. an die Feuerwehren in unserer Region sowie an Musik- und Sportvereine, Kindergärten, Schulen oder gemeinnützigen Einrichtungen wie Tafeln, Caritas und Rotes Kreuz, Café Asyl, Haus der Jugend etc.
Eine gute Übersicht über die bisher realisierten Projekte in der Region finden Sie auf der Homepage des BÜRGERDIENST e. V. unter www.buergerdienst.org. Hier kann man sich auch über das Antragsverfahren informieren. Wir helfen gerne!

EAZ: Vielen Dank für das angenehme Gespräch und weiterhin viel Erfolg für Ihre Vereinsarbeit.

Die formitable GmbH liefert Innovationen und Unikate

Nachdem inzwischen Produktionshalle und Ausstellungsräume fertig ausgestattet und vier Angestellte mit Produktion und Vertrieb beschäftigt sind, haben wir Herrn Dr. Weis ein paar Fragen gestellt:

EAZ: Herr Dr. Weis, wie sind Sie auf die Idee gekommen, diese außergewöhnlichen Möbel zu gestalten und wie hat sich das alles entwickelt?
Dr. Weis: Da sind einige Faktoren zusammen gekommen. Anfangs habe ich nach einer ausgleichenden Tätigkeit zu meiner Tätigkeit als Arzt gesucht. Die habe ich in der Gestaltung von außergewöhnlichen Möbeln gefunden. Ein paar glückliche Umstände haben das Ganze beflügelt: Schreinermeister Göden stellte (damals 84-jährig) sein „know how“ und seine Garage zur Verfügung. Danach konnte ich Herrn Winfried Schüller für die Sache begeistern. Er ist heute Betriebsleiter. Mit den beiden Schreinern Eduard Volz und Jonas Thömmes entstand ein perfektes Produktionsteam. Die kaufmännische Seite hat Vertriebsleiter Tim Jagotzky im Griff. … weiterlesen »

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Je € 500,00 für Herzenswünsche!

Interview

Daun. In der Wochenausgabe 35. KW berichtete die Eifel-Zeitung über eine nicht alltägliche Spende des BÜRGERDIENST e.V. Dieser gemeinnützige Verein mit Sitz in Mürlenbach hat eine zweckgebundene Spende über rund 150.000,- Euro geleistet. Wie es dazu kam und welchen Zweck der Bürgerdienst e.V. damit verfolgt, wollte die Eifel-Zeitung aus erster Hand wissen und sprach mit der 1. Vorsitzenden Doris G. Lepper. … weiterlesen »

Kurzinterview mit Patrick Schnieder zum Thema „Illegale Autorennen“

Frage: Wie erklären Sie sich die Zunahme illegaler Autorennen auf deutschen Straßen?

Schnieder: Ich habe mich mit mehreren Experten ausgetauscht und führe diese bedauerliche Entwicklung insbesondere auf zwei Ursachen zurück. Zunächst kann in vielen Lebensbereichen – nicht nur im Verkehr – eine Verrohung, die Zunahme der Rücksichtslosigkeit und der Risikofreude auf Kosten Dritter beobachtet werden. Auf der Straße sind die Konsequenzen derartiger Rücksichtslosigkeit jedoch sichtbarer und tödlicher als in den anderen Lebensbereichen. Außerdem sehe ich auch den technischen Stand der Fahrzeuge als Ursache. In heutigen Fahrzeugen spürt man starke Beschleunigungen kaum noch. Für den gewöhnlichen Autofahrer wird die Fahrt so komfortabler. Der Raser hingegen muss für das Gefühl, von der Beschleunigung in den Sitz gedrückt zu werden, in ganz andere Geschwindigkeiten vorstoßen. … weiterlesen »

Patrick Schnieder: „Geopark Vulkaneifel fördert regionale Identität“

Interview

Vergangene Woche haben sich die deutschen Vertreter der UNESCO-Geoparks in Berlin im Auswärtigen Amt getroffen. Mit dabei waren auch Dr. Andreas Schüller (Natur- und Geopark Vulkaneifel), Bürgermeister Werner Klöckner (VG Daun) und MdB  Patrick Schnieder. Anlässlich dieses Gespräches  im Auswärtigen Amt haben ein Kurzinterview mit  dem Bundestagsabgeordneten für Sie vorbereitet:
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Interview: Not macht erfinderisch

Region. Weil Banken und Sparkassen wegen der Zinsflaute die Gewinne wegbrechen, versuchen seit neuestem immer mehr Geldhäuser in Städten ihre Kunden fürs Geldabheben abzukassieren. Saftige Dispozinsen für überzogene Girokonten, horrende Aufschläge für Barabhebungen an fremden Bankautomaten und reihenweise Filialschließungen – private wie öffentliche Banken waren zuletzt wenig zimperlich, wenn es darum ging, ihre Kosten zu drücken und die Einnahmenseite zu verbessern. Dass sie auf diese Weise ihre Kunden verprellen und in die Arme der Direktbanken treiben, haben sie offenbar nicht bedacht.

Der Imageschaden wiegt viel schwerer als die ohnehin kärglichen Einnahmen durch fragwürdige Abhebe-Gebühren. Die Geldhäuser in der Eifel-Mosel-Region tun gut daran, die Finger davon zu lassen. Es streitet niemand ab, dass die Lage für die Finanzwelt rauer geworden ist. Beim Service für die Kunden sollten die Banken aber zuletzt sparen. Die Eifel-Zeitung sprach mit Elmar Schmitz, dem Vorstandsvorsitzenden der Volksbank RheinAhrEifel eG über dieses Thema. … weiterlesen »

Am Sonntag wählt Wittlich seinen Bürgermeister

Interview

Wittlich. Von einem Wahlkampf für die bevorstehende Bürgermeisterwahl am 12. März 2017 in der Stadt Wittlich zu sprechen, wäre zweifellos übertrieben. Wahlvorinformationszeit ist die bessere Umschreibung. Die Perspektiven für die Säubrennerstadt können nicht besser sein. Damit ist alles gesagt. Deshalb glaubt die Eifel-Zeitung, dass die Bürgerinnen und Bürger in Wittlich mit dem amtierenden Bürgermeister sehr zufrieden sind. Joachim Rodenkirch stellt sich zur Wiederwahl. Er ist ein geborenes Kind der Eifel mit Fachverstand! Gehen Sie bitte auf jeden Fall wählen. Eine hohe Wahlbeteiligung ist wünschenswert. Damit schenken Sie dem Mann Ihre Wertschätzung. Das hat er verdient. Unsere Demokratie lebt vom Mitmachen!
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Sicherheit und Perspektive in bewegten Zeiten

Interview

Berufe kommen und gehen, Dinge ändern sich täglich. Sparkassen gibt es schon seit mehr als 200 Jahren. Sie gehören heute zum festen Bestandteil in den Regionen und sind ein wichtiger Wirtschaftsfaktor – auch in unruhigen Zeiten. Die Eifel-Zeitung hat mit einem Auszubildenden der Sparkasse Eifel-Mosel-Hunsrück über das Thema „Ausbildung“ gesprochen. Lesen Sie hier, was der junge Mann zu sagen hat.
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Interview: „Wir kämpfen für die Zukunft unserer Heimat!“

Das Thema Kommunal- und Verwaltungsreform erhitzt die Gemüter. Kontroverse Diskussionen finden derzeit überall statt. Die Landesregierung hat einen Gesetzentwurf auf den Weg gebracht, der nach Meinung aller Fraktionen im Kreistag – ausgenommen der SPD) verfassungswidrig sei. Die Eifel-Zeitung sprach mit dem CDU-Landtagsabgeordneten Gordon Schnieder über die Zukunft unseres Landkreises Vulkaneifel.


EAZ:
In einer Sondersitzung befasste sich der Kreistag des Landkreises Vulkaneifel in der letzten Woche mit der Kommunal- und Verwaltungsreform. Welches Ergebnis brachte die Sitzung?
Gordon Schnieder: Die Mitglieder des Kreistages haben einstimmig beschlossen, sich gegen die Zerschlagung unseres Kreises mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln zur Wehr zu setzen.

EAZ: Aber geht es wirklich um die Zerschlagung des Kreises, wenn elf Ortsgemeinden aus der Verbandsgemeinde Obere Kyll mit Prüm fusionieren wollen?
Gordon Schnieder: Oberflächlich betrachtet, geht es „nur“ um die Ortsgemeinden, näher betrachtet um den Fortbestand des gesamten Landkreises. Denn das, was hier durch den Innenminister eingefädelt wurde und umgesetzt werden soll, dient als Blaupause für andere Regionen im Land. Ich befürchte, dass dann die Verbandsgemeinde Kelberg das gleiche Schicksal mit der Verbandsgemeinde Ulmen ereilen wird. Wie sollen wir auf dieser Grundlage stark in die nächste Reformstufe gehen, wenn an zwei Fronten Teilbereiche schon weggebröckelt sind? Deshalb sehe ich bei dem vorliegenden Versuch die große Gefahr, dass unser Landkreis schlussendlich der Verlierer sein wird. … weiterlesen »

Interview: Von Null auf 100

Mainz. Drei Parteien, die zusammen regieren – das hat es in Mainz so noch nicht gegeben. Die FDP ist nach fünf Jahren Zwangspause wieder im rheinland-pfälzischen Landtagswahl vertreten und auf Anhieb Teil der Landesregierung geworden. Mit Dr. Volker Wissing stellt man den  Minister für das Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau. Mit 38,1 Milliarden Euro Gesamtverschuldung im Rücken, muss nun auch die FDP das Erbe einer mehr als 20-jährigen Beck’schen Investitionspolitik klarkommen – man denke nur an das marode Landesstraßennetz und die marode Brücken. Die Eifel-Zeitung sprach mit dem Parlamentarischen Geschäftsführer der FDP – Marco Weber aus Lissendorf im Landkreis Vulkaneifel – über seine ersten 11 Monate Regierungszeit. … weiterlesen »

EAZ Eifel-Zeitung – Regionale Nachrichten aus Eifel und Mosel der Landkreise Vulkaneifel, Daun, Bernkastel-Wittlich, Bitburg-Prüm, Cochem-Zell, Ahrweiler-Adenau, aus Politik, Wirtschaft, Tourismus, Polizei und Sport.