Armin und Birgit Trutnau aus Altrich und Dierscheid

Arztehepaar und Deutsche Meister Unterwasserfotografie

Seit ihrer Jugend sind Birgit und Armin Trutnau als passionierte Reisende und Naturfotografen in jeder freien Minute unterwegs. Ihre fotografischen Reisen führten sie schon auf alle Kontinente, auf hohe Berge und in viele Meere. Zunächst hatten sie sich auf Natur- und Reisefotografie spezialisiert. Sehr bald kamen sie zur Unterwasserfotografie, die zu ihrer großen Leidenschaft wurde. … weiterlesen »

Hermann Joseph Brünninghausen

– Wundarzt, Chirurg und Geburtshelfer aus Nideggen

„Sein Name glänzt ewig in der Geschichte der Chirurgie“. Diese im „Neuen Nekrolog der Deutschen“ erfolgte Einschätzung seines Lebenswerks drückte die Bewunderung aus, die seine fachkundigen Zeitgenossen dem Mediziner entgegenbrachten. Hermann Joseph Brünninghausen kam im April 1761 in Nideggen als Sohn von Johann Hugo Brünninghausen zur Welt – also in der gleichen Nordeifler Rurstadt, die auch Heimat des Medizinprofessors Karl Kaspar Siebold (1736–1807) war, der durch seine eigene Lebensleistung, aber auch als Stammvater einer Dynastie von eminenten Medizinern und Wissenschaftlern berühmt wurde. … weiterlesen »

Innocent Wolf

– Amerikanischer Benediktinerabt aus Schmidtheim

Im Mittleren Westen der USA, seinem späteren Hauptwirkungsgebiet, dürfte der Name Innocent Wolf („Unschuldiger Wolf“) vielen wie ein Indianername vorgekommen sein. … weiterlesen »

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Jean-Parfait Friederichs

– Französischer General, Sohn eines Weinhändlers aus Eller

Unter den Hunderten von Namen hochrangiger Soldaten, die auf dem Arc de Triomphe in Paris eingemeißelt sind, findet man auch einen Familiennamen, der im Eifel-Mosel-Raum wohlvertraut ist: Friederichs. … weiterlesen »

Willi Graf

– Widerstandskämpfer aus Kuchenheim

Im Herbst 1943 wurde im Münchner Gefängnis Stadelheim der 25-jährige Student Willi Graf mit dem Fallbeil hingerichtet. Er zeichnete sich in seinem kurzen Leben durch besondere Standhaftigkeit und Mut gegenüber der NS-Diktatur aus und wurde dafür posthum 60-Jahre nach seiner Ermordung von der Stadt Saarbrücken mit der Ehrenbürgerwürde ausgezeichnet. … weiterlesen »

Adalbert Podlech

– Jurist und Philosoph aus Euskirchen

Der 1929 als ältester Sohn des Gymnasiallehrers und Heimatforschers Wilhelm Podlech (1892 –1983) und dessen Ehefrau Maria Gschwend zur Welt gekommene Adalbert Podlech gehörte zu den westdeutschen Vordenkern im Bereich Recht und Informatik. Die Selbstwahrnehmung des zeitlebens mit rheinischem Tonfall sprechenden Rechtswissenschaftlers orientierte sich mehr an seiner Abstammung als an der Geographie seines Geburtsorts Euskirchen. Er verstand sich primär als „Mitteleuropäer“. Dies hing damit zusammen, dass die Familien seiner Großeltern aus unterschiedlichen Gegenden Mitteleuropas stammten, während die Nordeifel nur kurze beruflich bedingte familiäre Zwischenstation war. … weiterlesen »

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Hubertus Theophil Simar

– Bischof von Paderborn und Erzbischof von Köln aus Eupen

Der im Dezember 1835 im damals preußischen Eupen geborene und auf die Namen Hubertus Theophilus getaufte Simar war das achte und jüngste Kind der katholischen Kaufmannsfamilie von Michael Joseph Simar und Katharina Hanquet. Vorfahren des späteren Erzbischofs lebten seit vielen Generationen in der „Rokokostadt“ Eupen, wie sie sein Eupener Landsmann, der Maler Walther Ophey (1882 –1930), aufgrund des Farbbildes von Stadt und Landschaft einmal genannt hatte. … weiterlesen »

Charietto

Germanischer Krieger aus spätrömischer Zeit

„Er war ein Mann, der an Körpergröße und Tapferkeit alle übertraf.“ So beschrieb um das Jahr 500 der spätantike Geschichtsschreiber Zosimos den germanischen Krieger Charietto, der sich rund 150 Jahre zuvor im linksrheinischen römisch-germanischen Grenzgebiet legendären Ruhm verschafft hatte. Die Tatsache, dass man sich trotz dieser Zeitspanne und der Fülle  überragender germanischer Soldaten in der Spätantike noch an Charietto erinnerte, deutet auf einen außergewöhnlichen Nimbus dieses Mannes hin.
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Hubert Bastgen

Kirchenhistoriker und Sondergesandter aus Cochem

Der 1876 in Cochem geborene Hubert Bastgen entwickelte sich zu einem der interessantesten Kirchenhistoriker seiner Zeit. Mannigfache Verbindungen zu führenden Persönlichkeiten der Kaiserzeit machten seinen eifeltypischen Familiennamen auch in Kreisen der Politik zwischen Berlin und Rom wohlbekannt. In der Mitte seines sechsten Lebensjahrzehnts kam es zu einem dramatischen Bruch seiner Biographie. Daraufhin verbrachte der renommierte Vatikanforscher die verbleibende Lebenszeit als Pater Beda Bastgen in dem bayerischen Benediktinerkloster Schäftlarn. Bevor auf die Umstände dieser Lebenswende eingegangen wird, soll zunächst sein Werdegang kurz vorgestellt werden.
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Peter Freppert

– Bauer und Schriftsteller aus Geichlingen

Peter Freppert wurde 1908 im Westeifeldorf Geichlingen als Sohn der Eheleute Kaspar Freppert und Anna Schon geboren. Obwohl sein Name außerhalb seiner Heimatregion kaum bekannt ist, erwarb er sich mit seinem literarischen Werk bleibende kulturelle Verdienste, an denen Interessierte nicht achtlos vorbeigehen sollten. Apropos Name: Der seltene Familienname Freppert ist für das deutsch-luxemburgische Grenzland so speziell, dass fast alle Frepperts weltweit in verwandtschaftlicher Beziehung zur Familie des Geichlinger Dichters stehen. Das gilt insbesondere auch für die in die USA ausgewanderten Freppert. Aus den Reihen dieser Minnesota-Freppert stammte der franziskanische Philosophieprofessor Lucan Freppert (1923-1990), Verfasser grundlegender Studien zum mittelalterlichen Meisterdenker Wilhelm von Ockham. … weiterlesen »

Lauro Müller

Brasilianischer Staatsmann und Intellektueller, Sohn eines Einwanderers aus Greimersburg

Greimersburg, ein kleines Dorf östlich des Flugplatzes Büchel, ist die Heimat der Familie Müller, die mit dem Politiker und Ingenieur Lauro Müller eine der großen Persönlichkeiten Brasiliens hervorbrachte. Lauro Severiano Müller kam 1863 in Itajai in Südbrasilien als Sohn des Kaufmanns Peter Müller zur Welt. Der 1815 in Greimersburg geborene Bauernsohn Peter Müller war zusammen mit seinem Vater Johann Müller um 1830 in die neugegründete Siedlung São Pedro de Alcântara gekommen. Die Müllers gehörten damit zur ersten Welle deutscher Einwanderer in dieser südbrasilianischen Region überhaupt. In Brasilien heiratete Peter Müller eine Einwanderin aus seiner Eifelheimat: die in Kehrig geborene Anna Michels. Über seine Eifler Mutter war Lauro Müller ein Vetter des brasilianischen Politikers Felipe Schmidt (1859 –1930), der von 1898 –1902 sowie von 1914 –1918 als Gouverneur den südbrasilianischen Bundesstaates Santa Catarina regierte – ein Amt, das auch Lauro Müller jahrelang innehatte. … weiterlesen »

EAZ Eifel-Zeitung – Regionale Nachrichten aus Eifel und Mosel der Landkreise Vulkaneifel, Daun, Bernkastel-Wittlich, Bitburg-Prüm, Cochem-Zell, Ahrweiler-Adenau, aus Politik, Wirtschaft, Tourismus, Polizei und Sport.