Windkraft lässt sich nur mit Profitgier, Ideologie und Dummheit erklären

Als ich die letzte Eifel-Zeitung gelesen habe, ist mir direkt der Artikel über den Windpark Breit ins Auge gesprungen. Ich war entsetzt! Man denkt immer, so etwas ist woanders, nicht hier bei uns. Im Internet bin ich dann auf die Pressemitteilung und auf Ihren Bericht gestoßen. Es kann doch nicht sein, dass so eine eilig erteilte Genehmigung rechtens ist, nur damit die Subventionen für das Jahr 2016 noch eingestrichen werden können. Wo bleibt denn da die Öffentlichkeitsarbeit. Ich hab immer geglaubt, wir leben in einer Demokratie, doch so langsam bezweifle ich das. Viele Menschen geben auch nichts mehr auf Natur- und Tierschutz (letzte Woche in der Eifelzeitung: Unbekannte reißen Weidezaun um und bewerfen Schafe mit Steinen, neugeborenes Lamm verschwunden!). Ich frage mich, was ist mit den Menschen los? Wieder zur Sache. Wenn schon nicht Umwelt- und Artenschutz ein Grund ist etwas gegen die Windräder zu tun, vielleicht muss man den Menschen an einer empfindlicheren Stelle packen, nämlich bei sich selbst. Ich denke viele Bürger informieren sich gar nicht über Windkraft. Im Internet findet man so viele Beiträge z.B. auf Youtube von Menschen, die nahe an einem Windpark leben. Von der Geräuschkulisse her muss es wohl nicht so prickelnd sein. Und da gibt es dann noch den Infraschall, der die tiefen Töne hat, die wir bewusst nicht wahrnehmen, die aber trotzdem Auswirkungen auf unsere Gesundheit haben. Dänemark und Australien haben den Ausbau von Windkraftanlagen gestoppt, weil keine ausreichenden Studien über Infraschall vorliegen. Dann sind da noch die Urlauber, die ja auch in unsere Region kommen, der schönen Landschaft wegen, der Ruhe und Stille. Doch wir kennen das ja, wenn einer mit etwas anfängt, ziehen andere nach. Ein jeder hat ja Angst es würde ihm etwas entgehen.

Das Centouris Institut Passau hat folgende Zahlen ermittelt: 86% der Urlauber kommen wegen intakter Landschaft, 26% der Urlauber buchen keinen Urlaub in Orten mit WKA. Die Fachhochschule Furtwangen ermittelt folgende Zahlen: 33% der Urlauber buchen keinen Ort mit WKA. Die IHK Gießen: Übernachtungen in der Gemeinde Ulrichstein nach dem Bau von WKA minus 80 Prozent. Die Zahlen stammen zwar nicht aus unserer Region doch kann man sie bestimmt übertragen. Wir haben so schöne Wanderwege und Radwege hier wie z.B. den Lieserpfad und viele andere Wege mehr. Die Zahl der Wanderer nimmt stetig zu und eines ist ihnen gemeinsam, sie suchen Ruhe und Erholung vom Alltag. Windenergie ist hochgradig schwankend. Strom wird nicht erzeugt wenn er gebraucht wird, sondern wenn der Wind weht. Versorgungslücken müssen weiterhin mit Atomkraft und Kohlekraftwerken ausgefüllt werden. Wie rentabel ist Windkraft wirklich? Sendung vom 11.09.2014 im SWR: 1/3 zufriedenstellend, 2/3 laufen schlecht bis ganz schlecht. Fehlender Wind. Zitat: Bundesverband Windenergie Windenergieanlagen haben eine begrenzte Lebensdauer und müssen vollständig zurückgebaut werden. Aber: Bei finanziellen Problemen des Betreibers haftet der Grundeigentümer für den Rückbau. IMMER!

Und nun kommt meiner Meinung nach die Krönung des Ganzen. Das Thema „sauberer Strom“, auf Youtube: Das schmutzige Geheimnis sauberer Windräder. In vielen Windrädern werden Generatoren mit Neodym verarbeitet, welches in China abgebaut wird. Neodym ist ein Metall, das aufwendig und mit hochgiftigen Chemikalien aus dem Gestein herausgelöst werden muss. Thorium muss zwangsläufig mit abgebaut werden, welches hoch radioaktiv ist. Bei der Aufbereitung entsteht hochtoxischer Schlamm, der einfach in die Natur gepumpt wird. Ganze Landstriche sind verseucht und eigentlich unbewohnbar. Trotzdem leben dort Menschen, Bauern die kein Getreide mehr anbauen können, weil die Brunnen verseucht sind. Studien belegen auch eine erhöhte Krebsrate bei den Arbeitern, die das Neodym abbauen. Verpächter, Planer und Hersteller der Windräder verdienen ihr Geld. Aber zu welchem Preis? Windkraft lässt sich nur mit Profitgier, Ideologie und Dummheit erklären. Nie mit Vernunft. Wir alle stehen in der Verantwortung für unseren Planeten. Warum wollen wir ihn unbedingt zerstören? Die Erde mit allem was darauf existiert, ist einmalig. Wo wollen wir denn hin, wenn hier alles verseucht und zerstört ist?

Roswitha Koch, Wittlich

Trinkwasserqualität von 50.000 Einwohnern bedroht!

Die beabsichtigte Errichtung von gigantischen, bis zu 230 m hohen Windrädern im Planungsgebiet Am Holzbeul entlang der alten Prümer Straße im Landkreis Bernkastel-Wittlich in den Gemarkungen der Gemeinden Bettenfeld, Meerfeld, Eisenschmitt und Deudesfeld führt, was in der öffentlichen Diskussion völlig vernachlässigt wird, zu erheblichen Gefahren für die Trinkwasserversorgung der Region. Das Trinkwasser wird aus dem Wasserschutzgebiet zwischen der Prümer Strasse und dem Salmtal gewonnen.

Die Salm gehört bisher zu den saubersten Wasserläufen Deutschlands. Zwar nehmen die Planungen dieses Wasserschutzgebiet aus, sind aber direkt angrenzend der Schutzzone geplant. Die gesamte Grundwasserzone wird gefährdet:
Um eine einzige Anlage sicher aufzustellen, muss ein Fundament aus 1.400 Kubikmetern Stahlbeton bis zu 20 Meter tief ins Erdreich gegossen werden. Beton ist aber keinesfalls umwelt- und wasserfreundlich. Dies ist in den vergangenen Jahren von Wissenschaftlern zunehmend erforscht worden: Beim Herstellungsprozess werden Sonderabfälle in den Zementöfen mitverbrannt. Damit ist Beton sehr viel stärker als der Ausgangsstoff mit Schwermetallen belastet. Im Kontakt mit Boden und Wasser werden vor allem Arsen, Zink, Chrom, Cadmium, Quecksilber und Vanadium abgegeben, alles gesundheitsschädliche, zum Teil krebserregende Stoffe. … weiterlesen »

Bodenlose Frechheit!

Dorferneuerungsprojekt der Ortsgemeine Großlittgen!

„WIR BRAUCHEN SIE!“ (Oder wie macht man die Arbeit der Bürger zu Nichte)

Ich betätigte mich im Ausschuss „Touristik“ der Gemeinde Großlittgen. Hier wurde in kleinem Kreise schon einiges an Vorschlägen erarbeitet. Unter anderem nachdem wir erfahren hatten, dass in der Gemeinde seit dem 01.04.2017 das Be- und Entladen des Radbusses ermöglicht wird. Hier kam uns im Ausschuss die Idee dass eine eBike-Ladestation vielleicht eine sinnvolle Anschaffung wäre, um den „Rad-Touristen“ evtl. ein wenig für die Erkundung Großlittgens und Umgebung zu animieren; auch um ein wenig in unserer Gastronomie zu verweilen. Hierauf bezogen erkundigte ich mich über eBike Ladestationen und schrieb einige Stromproduzenten diesbezüglich an. … weiterlesen »

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Türkei und Deniz Yücel

Die Türkei bzw. deren Präsident Erdogan steht wegen des Verfassungsreferendums seit längerem im Visier von Politik und Medien in Deutschland; und das zurecht. Seit einigen Wochen ist jedoch ein spezieller Fall hinzu gekommen: Die Inhaftierung des türkisch-deutschen Journalisten der WELT, Deniz Yücel. Fast täglich wird über diesen Fall in allen Medien berichtet und unisono von der Politik bis hin zum neuen Bundespräsidenten Steinmeier die Freilassung des Korrespondenten gefordert. Der Hype um Deniz Yücel gipfelte jetzt in der Verleihung des renommierten Theodor-Wolff-Preises (Sonderpreis) des Verlegerverbandes BDZV. Nirgendwo konnte man jedoch etwas näheres über den Menschen Deniz Y., seine Ansichten und journalistischen Leistungen lesen oder gar in Fernsehen oder Rundfunk hören. Neugierig geworden habe ich mich daraufhin im Internet informiert. Was ich dort lesen musste, hat mir glatt die Sprache verschlagen. Zur Information der Leser möchte ich aus einer Kolumne von Y. aus der TAZ auszugsweise zitieren, und das wörtlich: … weiterlesen »

Zu „Kommunalhaushalte in Rheinland-Pfalz nahezu ausgeglichen“

(„Zweitbestes Ergebnis der letzten 27 Jahre“)

Wiederholt falsche Darstellung der Landesregierung zu den Kommunalfinanzen.

Die Aussage, dass die Kommunen im Jahr 2016 mit dem „zweitbesten Ergebnis der letzten 27 Jahre“ ihre Haushalte nahezu ausgeglichen abschließen werden, ist schon ein Armutszeugnis für die Landesregierung. Nicht nur, dass man den Zeitraum auf 27 Jahre ausdehnt, damit die Ministerin,  in einer konjunkturstarken Zeit, ein positives Ergebnis verkünden kann, sondern auch die Tatsache, dass nur die „landespositiven“ Merkmale verkündet werden, schreit zum Himmel! … weiterlesen »

Ein Frühlingsgedicht!

Der Frühling jetzt, er ist erwacht,
er kam ganz plötzlich über Nacht,
die ersten Blättchen langsam sprießen
und lassen zartes Grün genießen.

Auch der kleine junge Spross,
auf einmal aus der Erde schoss.
Des Frühlings Luft so rein und klar,
kein Zeichen, dass es Winter war. … weiterlesen »

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Wie viel Unrecht muss Ex-Verwaltungsangestellter noch ertragen?

Einseitige Ermittlungen und abgesprochene unwahre Zeugenaussagen. Leserbrief zum TV-Artikel vom 15.03.2017: „Untreueprozess in der VG Bernkastel-Kues: „Da gingen die Alarmglocken an“.“
Als interessierter Beobachter des gesamten Straf- und vo rherigen Arbeitsrechtsverfahrens komme ich nicht umhin, diese zum Himmel schreiende Ungerechtigkeit gegen diesen rechtschaffenden Mann und Familienvater aufzuzeigen, der nun schon im sechsten Jahr für sein Recht kämpft. Im Rahmen der Beweisaufnahme wurden etliche Zeugen befragt, überwiegend aus dem Lager der VG Bernkastel-Kues. Aussagen wie „weiß ich nicht (mehr)“, „kann sein“, „ist durchaus denkbar“, „kann man nicht ausschließen“, „ das haben wir nicht geprüft“, „ die Möglichkeit bestand“, „das übersteigt meine Kompetenz“ usw. waren an der Tagesordnung. Der reinste Hohn.
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„Maghreb-Staaten Algerien, Marokko und Tunesien sind keine sicheren Herkunftsstaaten“

Nach Lesart der Grünen und auch der gesamten Landesregierung von Rheinland-Pfalz

Die massive Zuwanderung aus den Maghrebstaaten Algerien, Marokko und Tunesien hat die durch die Migration aus anderen Ländern entstandenen Probleme erheblich verschärft. Erinnern möchte ich insoweit an die Vorgänge in der Silvesternacht 2015/16 in Köln und anderen Städten sowie an den Anschlag eines Tunesiers auf den Berliner Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche. Die Bundesregierung ergreift seit der Massenzuwanderung 2015/2016 vielfache Maßnahmen, die Probleme besser in den Griff zu bekommen. Hierzu gehört auch die Einstufung der Maghreb-Staaten zu sicheren Herkunftsländern. Der Bundestag hat das entsprechende Gesetz beschlossen, der Bundesrat jedoch mit rot-grüner Mehrheit erneut abgelehnt.
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Sparkasse-EMH-Schließungen!

Es war einmal eine Zeit, in der Menschlichkeit, Vertrauen, Hilfsbereitschaft und Ähnliches noch gefühlt und gelebt wurden. Dann kam die Zeit, in der die Angst und ihre Macher begannen, diese wundervollen, menschlichen Eigenschaften, des Geldes wegen auszuschlachten und als kalte Vermarkungswerkzeuge zu nutzen. Bis hin zur heutigen Zeit, in der die „zivilisierte“ Menschhheit so verängstigt, manipuliert und in einen so winzigen Handlungsspielraum gedrängt ist, dass sie zwischen etwas wirklich gut Gemeintem und dem berechneten, rücksichtslosen Vorteilsdenken kaum noch wahrhaft unterscheiden kann. Und dabei bedarf es in allen Lebensbelangen, zur neutralen Meinungsbildung, nur einer einzigen Frage: „Dient die anstehende Entscheidung oder Vorgehensweise dem Wohle aller Beteiligten oder hat jemand einen speziellen Vorteil davon?“ … weiterlesen »

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Grundschulschließungen: Man muss nicht nur die Kirche im Dorf lassen

Lieber Herr Körsten aus Neroth, Sie haben mir in Ihrem Leserbrief zum Thema „Schließung von Dorfschulen“ aus der Seele gesprochen und ich kann Ihre Aussagen nur bestätigen und bekräftigen. Als jahrzehntelanger Grundschullehrer, davon über 20 Jahre Leiter einer Dorfschule, machen mir die neuesten Planungen des Kultusministeriums in Bezug auf die Ankündigung der Schließung kleiner Dorfschulen große Sorge, wie so viele unausgegorenen Entscheidungen der augenblicklichen Landesregierung. … weiterlesen »

Geben wir die Hoffnung nicht auf!

Dass es in der heutigen Zeit einen solchen Präsidenten von Amerika gibt, dies hätte ich nie für möglich gehalten. Natürlich kann man jetzt argumentieren, dass die Amerikaner trotz seiner Aussagen vor der Wahl, ihn gewählt haben. Dabei muss man das Wahlsystem auch erwähnen, Clinton ist trotz ca. 3 Mil. Stimmen mehr nicht zum Zuge gekommen.
Seine erste Rede war voller Nationalismus, Wut und knallharten Ankündigungen. Wir Deutschen haben Mauer und Zäune erlebt, was dabei heraus kam, waren viele Tote und Kosten, die wir heute noch abstottern und ein Teil unseres Vaterlandes war vergammelt.
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EAZ Eifel-Zeitung – Regionale Nachrichten aus Eifel und Mosel der Landkreise Vulkaneifel, Daun, Bernkastel-Wittlich, Bitburg-Prüm, Cochem-Zell, Ahrweiler-Adenau, aus Politik, Wirtschaft, Tourismus, Polizei und Sport.