„Was tun bei einem Sturz?“ hieß es diesmal beim wöchentlichen Treff der Wittlicher Brücke

Die Gesundheits- und Krankenpflegerin und Kinaesthetics-Trainerin Renate Simon gab die richtigen Tipps dazu.

Die Gesundheits- und Krankenpflegerin und Kinaesthetics-Trainerin Renate Simon (in rot)

Die Gesundheits- und Krankenpflegerin und Kinaesthetics-Trainerin Renate Simon (in rot)

Wittlich. Der Spaziergang mit Älteren, der Hausbesuch, die Fahrt zum Arzt oder zum Einkaufen, das sind häufige „Beschäftigungen“, die für den „netten Nachbarn“ der Brücke mittlerweile zum Tagesablauf gehören. Bei diesem Unterstützungsangebot besteht wie bei allen Mobilisationen im Alltag natürlich auch die Gefahr eines Sturzes. Was die freundlichen Helfer der „Brücke“ im Fall eines Falles tun können, um einem Sturzopfer wieder auf die Beine oder einen Stuhl zu helfen, erfuhren sie in einem Kinaesthetics-Workshop mit viel praktischer Übung mit der Trainerin Renate Simon. Sie sagt: „Bei Kinaesthetik geht es darum, Bewegungsabläufe zu erkennen und ein passendes Unterstützungsangebot zu machen. Derjenige, der hilft, soll sich selbst nicht überlasten, also Gewicht bewegen, ohne heben und tragen zu müssen.“

Immer donnerstags von 16 bis 18 Uhr treffen sich die Organisatoren der Wittlicher Brücke in der Stadtverwaltung. Es ist ein Projekt, das von der Ehrenamtagentur Bernkastel-Wittlich (EAA) mit Unterstützung der Stadt Wittlich ins Leben gerufen wurde. In der EAA haben sich tatkräftiger Bürger der Region zusammen gefunden, die ihr Erfahrungswissen unentgeltlich einbringen, indem sie soziale Projekte auf den Weg bringen. Die „Wittlicher Brücke“ ist ein solches Projekt. Wer in der Stadt Hilfe braucht oder auch Hilfe anbieten will, ruft an, schreibt eine Mail oder sucht den persönlichen Kontakt donnerstags in den Räumen der Stadtverwaltung. Er bekommt dann Hilfe „vom netten Nachbarn“. Info: www.wittlicher-bruecke.de

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