Jusos Cochem-Zell mit Doppelspitze

Mitglieder wählen Theresa Göbel und Jens Mindermann zu Vorsitzenden

Cochem. Die Jusos Cochem-Zell haben in einer Versammlung eine Doppelspitze gewählt. Theresa Göbel aus Laubach und Jens Mindermann aus Greimersburg leiten jetzt gemeinsam die Geschicke des SPD-Nachwuchses im Kreis. Sie folgen auf Kevin Pflaum.  Zu Stellvertretern wurden Victoria Raab und René Baier aus Cochem gewählt. Neue Kassenwartin ist Jennifer Thomas aus Treis-Karden.

Der neue Vorstand von links nach rechts: Jan Badinsky, Victoria Raab (Stellvertreterin), Markus Müller, Theresa Göbel (Vorsitzende), Sascha Ternes (Beisitzer), Jens Mindermann (Vorsitzender), Jennifer Thomas (Kassenwartin), Kevin Pflaum (Beisitzer), Christian Simon (Beisitzer) Foto: Matthias Mentenich

Beisitzer sind Sascha Ternes aus Binningen, Christian Simon aus Pünderich und Kevin Pflaum aus Ulmen. Der neue Vorstand möchte zu Beginn des neuen Jahres die Agenda für 2018 aufstellen. Im Mittelpunkt sollen regelmäßige Veranstaltungen und politische Diskussionen stehen. Die neuen Vorsitzenden wollen jungen Menschen ein Angebot machen. Wer politisch interessiert sei, könne bei den Jusos direkt Mitmachen. Zu den Treffen sei immer jeder eingeladen. Zu Gast war Landesvorstandsmitglied Jan Badinsky aus Koblenz. Er berichtete von den Bemühungen der Landes- und Bundesjusos, eine Neuauflage der GroKo zu verhindern. In der sozialdemokratischen Jugendorganisation gibt es große Vorbehalte gegen eine erneute Regierungsbildung gemeinsam mit der Union.

Großes Thema bei den Kreis-Jusos ist nach wie vor die Mauss-Spenden-Affäre der CDU. „Im Kreis hat die komplette CDU in der Aufklärung versagt, auch die JU machte eine sehr schlechte Figur. Das Leugnen und Opferspielen nimmt einfach kein Ende. Man kann den Verantwortlichen leider gar nichts mehr glauben.“, so der neue Vorsitzende Jens Mindermann. Auch die Vorsitzende Theresa Göbel hat eine klare Meinung: „Die CDU meinte lange Zeit, im Kreis Cochem-Zell könne man sich alles erlauben. Ich glaube daher auch, dass es bisher gar kein schlechtes Gewissen gab und immer noch nicht gibt. Das ist traurig, ist aber die einzig sinnvolle Erklärung für das fehlende Unrechtsbewusstsein aller CDU-Akteure im Kreis.“ 

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