Ambiente komplett ausgebucht und so international wie nie: 81 Prozent der Aussteller kommen aus dem Ausland

Frankfurt. Wirtschaftsprognosen werden in diesem Jahr nur in eine Richtung korrigiert: nach oben. Der private Konsum steigt – global und hier in Deutschland. Gute Voraussetzungen also für fünf erfolgreiche Ordertage in Frankfurt, sei es im ethischen Konsum, in der Projektausstattung oder beim Trendshopping.

Vom 9. bis 13. Februar 2018 wird die Weltleitmesse für Konsumgüter – die Ambiente – zum Zentrum der internationalen Konsumgüterbranche. 81 Prozent der Aussteller (2017: 80 Prozent) kommen aus dem Ausland. Insgesamt präsentieren 4.441 Aussteller aus 89 Ländern[1] auf einer Fläche, die 43 Fußballfedern entspricht[2] (308.000 Bruttoquadratmeter), die angesagten Trends. „Die aktuelle Wirtschaft boomt – und das bereits im achten Jahr. Alle Zeichen stehen auf Konsum, in Deutschland, Europa und der ganzen Welt. Die erwarteten Volatilitäten der letzten Jahre haben sich nicht niedergeschlagen. Dass die Weltwirtschaft weiterhin auf Wachstumskurs ist, belegt auch ganz klar die Internationalität auf der Ambiente. Offene Märkte und internationaler Handel sind die Chance auf Wachstum und damit auf Wohlstand für viele“, so der Geschäftsführer der Messe Frankfurt, Detlef Braun. Erstmals sind auch Aussteller aus den Ländern Namibia und San Marino vertreten. Andere Länder, die in der Vergangenheit nur durch einen Aussteller repräsentiert wurden, sind dafür teilweise nicht mehr vertreten.

Die Weltleitmesse bildet in den Bereichen Dining und Living/Giving das gesamte Konsumgüterspektrum ab. Zuletzt vernetzten sich hier Anfang 2017 141.000 Besucher aus 153 Ländern. Designströmungen spiegelt „The Show“ in zahlreichen Sonderarealen wider und gibt so für Besucher einen schnell erfassbaren Überblick über globale Konsumtrends. In diesem Jahr investiert die Ambiente mehr in Service-Flächen und Händler-Informationen mit einer zweiten Ambiente-Academy in der Halle 11.1. Einmal im Jahr bildet die Weltleitmesse das gesamte Spektrum der Branchen Wohnen, Schenken und Gedeckter Tisch ab. Hier lancieren Marken Produktneuheiten, setzen Designer Trends, vernetzen sich Entscheider, ordern Händler für die gesamte Saison.

Konjunktur in Zahlen

Einen positiven Rahmen bildet die weltwirtschaftliche Situation, trotz politischer Volatilitäten. Auch der deutsche Markt wuchs laut ifo Konjunkturprognose im vergangenen Jahr in Bezug auf den Konsumgütergroßhandel um 2,0 Prozent. Für 2018 sieht das Institut in beiden Bereichen eine ökonomische Steigerung von 1,7 Prozent voraus. Das IFH Köln sieht ebenfalls die Umsatzentwicklungen im Konsumgütermarkt der Ambiente-typischen Güter in Deutschland auf hohem Niveau stabil.

Frankfurt sieht Oranje – Dutch Design auf der Ambiente

Die Niederlande sind bekannt für herausragendes Design, das ebenso minimalistisch wie experimentell, so innovativ wie unkonventionell ist. Seit Jahren ist das Land, das bekannt ist für seine flache Landschaft, Tulpenfelder und Windmühlen unter den Top-Ten-Aussteller- und Besuchernationen der Ambiente. 2018 steht die Weltleitmesse im Zeichen ihres Partnerlandes und holt Dutch Design nach Frankfurt. Einen entscheidenden Beitrag zum Partnerlandprogramm leistet unter anderem der Industriedesigner Robert Bronwasser. Die von ihm inszenierte Partnerlandpräsentation „DO DUTCH“ in der Galleria 1 lädt Ambiente-Besucher ein, charakteristisch niederländische Produktkultur und die Gedanken der Macher kennenzulernen. Er setzt dabei Konsumgüter des Königreichs in einen neuen überraschenden Kontext und inszeniert sie minimalistisch und farbenfroh zugleich. Darüber hinaus hat Sylvie Meis ihren Besuch angekündigt. Die Moderatorin wird sich am Montag, den 12. Februar 2018, persönlich ein Bild von aktuellen Interior-Design-Trends auf der Ambiente machen.

Das Rahmenprogramm

Ein exklusiv auf das Angebot abgestimmtes Rahmenprogramm erlaubt Besuchern einen intuitiven Blick auf Konsumtrends, technische Innovationen und neueste Designs. „Aus meiner Sicht ist die neue Sonderpräsentation Vom Point of Sale zum Point of Experience ein idealer Ausgangspunkt für jeden Ambiente-Besuch. Das Shop-Konzept der Zukunft im Foyer der Halle 4.1 zeigt wie Shopping schon heute aussehen kann und sollte, um Kunden immer wieder neue Kaufanreize zu senden – am besten in Real-Time“, beschreibt Nicolette Naumann, Bereichsleiterin der Ambiente, die Sonderausstellung. Zudem greift das Ambiente-Rahmenprogramm aktuelle Themen wie die Trendpräsentation von bora.herke.palmisano in der Galleria 1 auf. Zukunftsweisende Trends werden analytisch kondensiert und order-bereit zur Schau gestellt. Auch der neue Service Business Matchmaking hilft die richtigen Kontakte zu treffen und neue Besucher oder Aussteller zu finden – und das bereits im Vorfeld der Messe. Der Ethical Style Guide, der auf Hersteller nachhaltiger beziehungsweise ethisch erzeugter Konsumgüter hinweist, ist ein wichtiger Bestandteil des Rahmenprogramms. Der Bedarf von Hotels, Restaurants oder Kreuzfahrtschiffen nach robusten und zugleich hoch anspruchsvoll gestalteten Einrichtungselementen sowie Dining-Ausstattung wird mit den Themen HoReCa und Contract Business abgebildet. In beiden Bereichen stehen Besuchern Guides zur Verfügung, die entsprechend erfahrene Anbieter listen und die Navigation zu den jeweiligen Ausstellern auf dem Messegelände vereinfachen. Zusätzlich bilden Highlights wie die Förderareale Next und Talents, die Ambiente Academy und eigens inszenierte Modenschauen das Rahmenprogramm der Ambiente.

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