Höfken bei Tesla Grohmann: „Emissionsfrei in die Zukunft“

Zum Auftakt ihrer Sommertour unter dem Motto „Energiewende – Gewinn für Umwelt und Region“ hat Umweltministerin Ulrike Höfken am vergangenen Montag das Unternehmen Tesla Grohmann in Prüm besucht.

„Rund 20 Prozent der CO2-Emissionen und etwa 40 bis 50 Prozent der Stickstoffdioxid-Emissionen stammen in Deutschland aus dem Verkehrssektor. Der Dieselskandal und die Überschreitungen bei Stickstoffdioxid-Langzeitwerten an vier Messstationen im Land im vergangenen Jahr zeigen: Wir müssen die Luftreinhaltung ganz oben auf die politische Agenda setzen und in Zukunft emissionsfrei fahren“, sagte Höfken. Eine Möglichkeit, die klimaschädlichen CO2-Werte sowie die gesundheitsschädlichen Stickstoffdioxidwerte zu reduzieren und die Lebensqualität der Menschen in den Städten zu verbessern, sei die Elektromobilität. Sie trage dann zur Umsetzung der Energiewende bei, wenn der benötigte Strom aus regenerativen Quellen stamme, so die Ministerin.

Tesla Grohmann fertigt für den Mutterkonzern in Kalifornien Anlagen zur Herstellung von Batteriezellen sowie Montagemaschinen, die in der Batterie- und Elektronikfertigung eingesetzt werden. „Somit leistet das Unternehmen einen zentralen Beitrag, dass die Elektromobilität weiterentwickelt wird und in Zukunft mehr emissionsarme Fahrzeuge auf unseren Straßen fahren“, erklärte Höfken. Tesla Grohmann sei ein hervorragendes Beispiel dafür, welche Chancen die Energiewende für Umwelt und Region biete. So schaffe das Unternehmen, etwa durch Arbeitsplätze, Wertschöpfung in der ländlich geprägten Eifel, betonte die Umweltministerin.

„Das Umweltministerium Rheinland-Pfalz setzt durch die Unterstützung kommunaler Ladestationen für Elektroautos oder die Förderung einer Wasserstofftankstelle für Brennstoffzellenbusse im Rhein-Main-Gebiet Anreize für eine bessere Luftqualität im Land. Mit dem Projekt Lotsenstelle für alternative Antriebe der Landesenergieagentur werden Kommunen, deren Einwohnerinnen und Einwohner sowie die Unternehmen außerdem mit gezielten Informationen und Angeboten zum Thema alternative Antriebe unterstützt“, erläuterte Höfken.

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