Entscheider erwarten von Regierung Digitalisierungsschub

Berlin (dpa) – Die Mehrheit der Spitzenkräfte aus Politik und Wirtschaft rechnet als Folge des Regierungswechsels mit Fortschritten bei der Digitalisierung.

Die Bevölkerung insgesamt ist da allerdings deutlich skeptischer, wie eine Montag veröffentlichte Umfrage ergab. Nach der Erhebung des Meinungsforschungsinstituts Allensbach zeigten sich 82 Prozent der rund 500 befragten Führungskräfte überzeugt, dass die neue Bundesregierung aus SPD, Grünen und FDP die Digitalisierung entschiedener vorantreiben wird als das letzte Kabinett von Angela Merkel (CDU). 17 Prozent der Entscheidungsträger glauben das nicht. Lediglich ein Prozent antwortete unentschieden. Weiterlesen

Landtag will Digitalisierungsgesetz beschließen

Saarbrücken (dpa/lrs) – Ein umfassendes Gesetz zur Digitalisierung der Verwaltung im Saarland will der Landtag in Saarbrücken heute beschließen. Mit dem Gesetz soll die Landesverwaltung moderner und digitaler werden. In 270 Gesetzen und Verordnungen des Landes werden bei 992 Regelungen neben dem bisherigen schriftlichen Verfahren auch einfache elektronische Möglichkeiten eröffnet. Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) hatte bei der ersten Lesung des Gesetzes im Oktober von einem «gewaltigen Quantensprung in Sachen Bürokratieabbau» gesprochen. Weiterlesen

Land fördert Umsetzung der Digitalisierungsstrategie des Landkreistages

Digitalisierungsminister Alexander Schweitzer hat am Freitag, dem 03.12.2021, mit der Übergabe eines Letter of Intent an den designierten Vorsitzenden des Landkreistages Rheinland-Pfalz, Landrat Achim Schwickert, Westerwaldkreis, die Absicht des Landes unterstrichen, den Prozess der Umsetzung der Digitalisierung der 24 rheinland-pfälzischen Landkreise zu fördern. Schweitzer sieht in dem Ansatz der rheinland-pfälzischen Landkreise, bei der Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes (OZG) auch den Back-Office-Bereich zu betrachten, einen wesentlichen Beitrag um die Umsetzung des OZG zu einem Erfolgsmodell zu entwickeln. „Wenn der Haushaltsgesetzgeber im nächsten Jahr die Voraussetzungen für eine Förderung schafft, freue ich mich, die Einrichtung eines Projektbüros zur Umsetzung der Digitalisierungsstrategie zu fördern“, führt Schweitzer weiter aus – mit dem Zusatz, dass er optimistisch sei, dass dies gelinge.

Landrat Schwickert dankte dem Minister und ergänzte, dass er sich freue, noch vor seinem eigentlichen Amtsantritt bereits so positive Signale zur Zusammenarbeit empfangen zu dürfen. „Die Herausforderungen der Digitalisierung sehen die Landkreise aus Rheinland-Pfalz weit über die Anforderungen des OZG hinaus,“ so Schwickert. Die Kreise wollten dieser Herausforderung gemeinsam begegnen und gestalten. Man habe daher in der Digitalisierungsstrategie Themenfelder beschrieben, die man gemeinsam abarbeiten wolle. „Der Prozess der Digitalisierung von Verwaltungsleistungen für die Bürgerinnen und Bürger muss auch in den Verwaltungen stattfinden“, ist sich Schwickert sicher. Eine weitere wichtige Erkenntnis in diesem Zusammenhang sei das Gebot der Zusammenarbeit, Zusammenarbeit der Kreise untereinander und mit dem Land. Schweitzer und Schwickert betonten beide diesen Willen zur Zusammenarbeit im Interesse der Bürgerinnen und Bürger.

 

Digitalisierung des kulturellen Erbes: Kommunen gesucht

Mainz (dpa/lrs) – Die Landesregierung will auch 2022 Städte und Gemeinden bei der Digitalisierung des kulturellen Erbes unterstützen und sucht dafür sechs neue Modellkommunen. «Rheinland-Pfalz ist reich an Schätzen des kulturellen Erbes. Durch das Projekt KuLaDig-RLP sichern wir unser kulturelles Erbe digital für die Zukunft und schaffen die Voraussetzung, es beispielsweise für den Tourismus optimal zu nutzen», sagte der zuständige Innenminister Roger Lewentz (SPD) am Dienstag in Mainz. Weiterlesen

Verband: Digitalisierung in Wirtschaft überdauert Pandemie

Berlin (dpa) – Die Unternehmen in Deutschland sind in der Corona-Krise digitaler geworden – und das wird auch nach der Pandemie so bleiben.

Unter anderem Videokonferenzen und der Einsatz elektronischer Unterlagen statt Papier sollen weiter zum Alltag gehören und auch ausgebaut werden. Das Arbeiten von zuhause aus wollen die meisten Firmen dagegen zurückfahren oder ganz abschaffen, wie eine Umfrage des Digitalverbands Bitkom ergab.

Der Umfrage zufolge wurden angesichts der Corona-Einschränkungen in rund jedem zweiten Unternehmen Videokonferenzen statt persönlicher Treffen eingeführt, weitere gut 40 Prozent weiteten ihren Einsatz aus. Nach dem Ende der Pandemie wollen 61 Prozent sie beibehalten, 7 Prozent wollen sie sogar weiter ausbauen. Weiterlesen

Über 50 Millionen Euro für Digitalisierung in Krankenhäusern

Saarbrücken (dpa/lrs) – Die Träger der 20 Krankenhäuser im Saarland erhalten für den Ausbau der Digitalisierung insgesamt über 50 Millionen Euro Fördergelder. Der Großteil von fast 35,5 Millionen Euro werde vom Bund gezahlt, den Rest übernehme das Land, teilte das Gesundheitsministerium in Saarbrücken am Mittwoch mit. Das Geld könne etwa in die Telemedizin investiert werden, ebenso wie in die Einrichtung von Patienten-Portalen, in digitales Medikamentenmanagement oder in die Modernisierung von Notaufnahmen.

Landtag bringt Digitalisierungsgesetz auf den Weg

Saarbrücken (dpa/lrs) – Bürger im Saarland sollen künftig viele Angelegenheiten statt schriftlich auch elektronisch erledigen können. Der Landtag in Saarbrücken stimmte am Mittwoch einstimmig in erster Lesung für ein umfassendes Digitalisierungsgesetz, mit dem insgesamt 270 Gesetze geändert werden sollen. Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) nannte das Gesetz einen «enormen Kraftakt» für eine einfachere und schnellere Verwaltung des Saarlandes. Weiterlesen

Wirtschaftsförderung Cochem-Zell informiert: Investitionsförderung für Digitalisierung jetzt sichern!

Studien belegen, dass mittelständige Unternehmen zu 52 Prozent durchschnittlich, zu 29 Prozent niedrig und nur zu 19 Prozent hoch digitalisiert sind. Somit partizipiert der deutsche Mittelstand nur wenig an den Möglichkeiten der Digitalisierung.1 Der Anteil der digitalen Investitionen an der Gesamtinvestition ist in Deutschland in den letzten 15 Jahren nicht gestiegen.2 Allerdings nehmen digitale Technologien in der Wertschöpfungskette große Bedeutung ein. Weiterlesen

Zukunftsfähige Digitalisierung im Healthcare-Bereich mit modernsten Software-Lösungen

So intensiviert das Krankenhaus Maria Hilf in Daun die interne Zusammenarbeit und stärkt sich für die künftig steigenden Anforderungen.

Föhren, 10.08.2021 – Seit über 120 Jahren werden im Dauner Krankenhaus Maria Hilf Patienten mit unterschiedlichen Erkrankungen aufgenommen, behandelt und betreut. Gemäß Landeskrankenhaus-plan versorgt das Haus mit 230 Betten jährlich rund 10.000 Patienten stationär und rund 25.000 am-bulant und leistet hiermit einen wichtigen Beitrag zur medizinischen Versorgung in der Eifel. Als Krankenhaus der Regelversorgung ist das Haus mit rund 600 Mitarbeitern gut in der Region vernetzt. Weiterlesen

Gastronomie in der Eifel – Digitalisierung eröffnet neue Chancen

Die Eifeler Küche galt lange Zeit und das völlig zu Unrecht als „arme Leute“-Küche und stand im Schatten der Rheinischen und Burgunder-Küche. Doch die typischen Gerichte aus regionalen Zutaten wie „Döppekooche“, „Spießbroode“ oder auch einfach nur „Schloot“ und „Kappes“ sind mittlerweile stark nachgefragte Gerichte, die auch immer noch in vielen Restaurants in der Eifel serviert werden. Mit dem Servieren ist es nun jedoch schon seit einiger Zeit nicht mehr ganz so einfach, da bis auf Weiteres geschlossen bleiben muss. Um zu überleben sind viele Restaurantbesitzer geradezu zwangsläufig in die Digitalisierung gerutscht und entdecken gerade die Vorteile. Nicht wenige sind sogar begeistert von den Chancen der Digitalisierung für die Branche. Weiterlesen

Interview Jens Jenssen: „Mit Digitalisierung die Verwaltung gut für die Zukunft aufstellen“

Bürgermeisterkandidat für die kreisstadt Daun: Jens Jenssen

EAZ: Die Digitalisierung ist in aller Munde. Aber wie betrifft das die öffentliche Verwaltung? Welche Chancen sehen Sie für den ländlichen Raum?

Jens Jenssen: Besonders während des Lockdowns haben wir alle erlebt, welche Bedeutung digitale Anwendungen für all unsere Lebensbereiche haben: Homeoffice und Homeschooling, aber auch Video-Anrufe mit Freunden und Verwandten, die wir nicht treffen konnten. Das gilt auch für die Verwaltung, die verstärkt auf digitale Angebote setzen musste. Voraussetzung dafür, dass das funktioniert, ist eine gute digitale Infrastruktur. Das bedeutet in erster Linie leistungsfähige Breitbandanschlüsse aber auch eine flächendeckende Mobilfunkversorgung mit LTE. Daher muss der Ausbau gigabitfähiger Netze auch im ländlichen Raum vorangehen und Funklöcher geschlossen werden. Weiterlesen

Ideenwettbewerb „Ehrenamt 4.0“ Ministerpräsidentin Malu Dreyer: Ehrenamt und Digitalisierung passen gut zusammen

Ministerpräsidentin Malu Dreyer (Foto: Staatskanzlei RLP/Peter Pulkowski)

Ehrenamtliches Engagement und Digitalisierung – wie gut beides zusammenpasst zeigen die zehn Preisträgerinnen und Preisträger des Ideenwettbewerbs „Ehrenamt 4.0“. Bereits zum vierten Mal zeichnete Ministerpräsidentin Malu Dreyer Vereine und Initiativen aus, die kreativ digitale Möglichkeiten nutzen und bei diesem Thema Vorbilder sind. Weiterlesen

Kreisverwaltung Mayen Koblenz setzt auf neue Arbeitsweise in Digitalisierungsprojekten

Foto: KV Mayen-Koblenz

Mit Agilem Projektmanagement zum Erfolg

KREIS MYK. Um im Zuge der Digitalisierung von Geschäftsprozessen schneller und effizienter ans Ziel zu gelangen, beschreitet die Koordinierungsstelle Digitalisierung (KoDig) in der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz neue Wege. Mithilfe von „Agilem Projektmanagement“ wird künftig die Umsetzung von Onlineprozessen und die Einführung elektronischer Akten in den Fachbereichen angegangen. Zu diesem Thema fand jüngst eine Kick-Off-Veranstaltung im Pilotbereich „Unterhaltsvorschuss“ im Kreishaus statt. Weiterlesen

Land bessert bei Bundesförderung nach: 2,7 Millionen Euro zusätzlich für Digitalisierung der Ausbildung in Gesundheitsfachberufen

Die enorme Bedeutung der Gesundheitsfachberufe für die Menschen in Rheinland-Pfalz zeigt sich gerade in der Corona-Pandemie besonders deutlich. Nicht nur mit ihrer Arbeit unter den aktuell erschwerten Bedingungen verdienen sich Krankenpflegehilfskräfte, Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten, Sanitäter und viele mehr Anerkennung und Respekt. Als Zeichen der Wertschätzung und zur Stärkung der Ausbildung in den Gesundheitsfachberufen startet das Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie nun die „Digitalisierungsinitiative Gesundheitsfachberufeschulen 2020 Rheinland-Pfalz“ mit einem Volumen von 2,7 Millionen Euro – und stärkt damit eine Sparte, die beim vom Bund finanzierten Programm „DigitalPakt Schule“ nicht bedacht worden ist. Die Mittel dafür stammen aus dem Nachtragshaushalt des Landes. Weiterlesen

Landesregierung Rheinland-Pfalz fördert die weitere Digitalisierung von Studium und Lehre an Hochschulen

Präsident der JGU dankt für klares Bekenntnis zur Bedeutung von Digitalisierung in Bildung und Wissenschaft in Rheinland-Pfalz

„Wir danken der Landesregierung für die Bereitstellung dieser zusätzlichen Mittel. In der aktuell schwierigen Situation erhalten die Hochschulen damit die Chance, die erforderliche Digitalisierung von Lehr- und Lernformaten zügig weiterzuentwickeln und im Universitätsalltag alternativ oder ergänzend zu verankern“, erklärt der Präsident der JGU, Prof. Dr. Georg Krausch. „Darüber hinaus können die Hochschulen mit den Forschungsmitteln den digitalen Wandel in den verschiedenen Lebensbereichen wissenschaftlich begleiten und werden auf diese Weise ihrer gesellschaftlichen Verantwortung gerecht.“ Weiterlesen

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