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HNA-Chef Wang Jian tödlich verunglückt

Mitbegründer und Chef des chinesischen Großkonzerns HNA „Wang Jian“ ist tödlich verunglückt. Der 57-Jährige sei vergangenen Woche während einer Geschäftsreise in Frankreich gestürzt und habe dabei tödliche Verletzungen erlitten, lautet die Mitteilung der HNA Group. Unter anderem gehören dem chinesischen Mischkonzern 82,5 Prozent des Flughafen Hahn. Darüber hinaus ist HNA auch an der Deutschen Bank beteiligt.
Nach ihren milliardenschweren Zukäufen weltweit litt die HNA-Group in letzter Zeit erheblich unter Finanzprobleme. Man musste sich bereits von mehreren Unternehmensbeteiligungen trennen, um liquide zu bleiben. Von der 26-prozentigen Beteiligung an der Hilton-Hotelkette will man sich trennen. Die Anteile an der Deutschen Bank sind bereits drastisch gesenkt worden. Wie es mit den Anteilen am Flughafen Hahn weitergehen wird, ist noch nicht bekannt. Fakt ist, die Chinesen haben den Flughafen für 15 Millionen vom Land Rheinland-Pfalz abgekauft und wollten dort investieren. Unsicherheit und Sorge über die Zukunft des Regionalflughafen macht sich am Hahn breit.

EAZ Eifel-Zeitung – Regionale Nachrichten aus Eifel und Mosel der Landkreise Vulkaneifel, Daun, Bernkastel-Wittlich, Bitburg-Prüm, Cochem-Zell, Ahrweiler-Adenau, aus Politik, Wirtschaft, Tourismus, Polizei und Sport.