Zeichen setzen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen

Plakat Orange Day.

Der weltweite Orange Day am 25. November macht auf Gewalt an Frauen und Mädchen aufmerksam. Auch in der heutigen Zeit kommt es landesweit noch tagtäglich zu Gewaltanwendungen gegen Frauen und Mädchen. Allein in Deutschland fliehen jährlich 40.000 Frauen vor ihren gewalttätigen Männern ins Frauenhaus. Das Polizeipräsidium Trier setzt sich für Bekämpfung von Gewalt in engen sozialen Beziehungen ein und sagt NEIN zu Gewalt an Frauen und Mädchen. Unter diesem Motto steht auch der Orange Day im November in der Eifel-Mosel-Region. An diesem Tag wird die Stadthalle in Bitburg als sichtbares Zeichen für eine Zukunft ohne Gewalt an Frauen und Mädchen in Orange erstrahlen. Die Farbe Orange symbolisiert die Solidarität mit den Opfern von geschlechtsspezifischer Gewalt.

Der Orange Day soll von Gewalt betroffene Frauen und Mädchen dazu ermutigen, Hilfsangebote wahrzunehmen und somit das eigene, persönliche Schicksal nicht weiter hinzunehmen. Zudem soll es Unbeteiligte dazu auffordern nicht wegzusehen. Auch das Polizeipräsidium Trier bietet Betroffenen Hilfe an. Die Opferschutzbeauftragte des Polizeipräsidiums Trier ist Ansprechpartnerin für alle Opfer einer Straftat. Sie informiert über die Rechte von Geschädigten, Fortgang des Verfahrens und Möglichkeiten der Opferentschädigung. Auf Wunsch vermittelt sie Kontakte zu Hilfsangeboten oder Opfereinrichtungen. Die Opferschutzbeauftragte ist an die Schweigepflicht gebunden. Die Interventionsstelle Trier sowie die Interventionsstelle Eifel Mosel sind als Kooperationspartner des Polizeipräsidiums Trier wichtige Instanzen, um Opfern ebenfalls Hilfestellung zu geben. Deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden aktiv, sobald sie von der Polizei über Opfer häuslicher Gewalt erfahren und bieten diesen ihre Hilfe an.

Hier gibt es Informationen, Beratung und Hilfe

Opferschutzbeauftragte des Polizeipräsidiums Trier: www.s.rlp.de/tRF

Interventionsstelle Trier: Telefon 0651/9948774

Interventionsstelle Eifel-Mosel: 06592/95730

Informationen zu Hilfsangeboten auf der Internetseite des Ministeriums für Familie, Frauen, Kultur und Integration: http://www.rigg.rlp.de

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