Bitburg: Beda Pflegewohngemeinschaft – weitere Corona-Infektionen festgestellt

Bitburg. Wie Caritasdirektor Winfried Wülferath mitteilt, habe man am 01.04.2020 weitere Corona-Testergebnisse erhalten. Mit Bedauern festgestellt werden, dass acht der zehn Bewohner mit dem Virus infiziert sind. Drei von ihnen befinden sich nun in stationärer Behandlung im Gerolsteiner Krankenhaus. Einer dieser Patienten wird beatmet, befindet sich aber nach Information der Nichte seit Tagen in einem stabilen Zustand. Bei dem weiteren Patienten sind die Symptome rückläufig und er befindet sich auf dem Weg der Besserung, so berichtet seine Enkelin. Der dritte Patient erhält bei leichter Symptomatik unterstützend Sauerstoff, wird aber nicht beatmet.

Bei zwei Bewohnern hat sich erfreulicherweise der Verdacht auf die Infektion nicht bestätigt. Beide können nun in häuslicher Quarantäne (einer bei seinen Angehörigen und einer in einem Wohnbereich außerhalb der WG) versorgt werden. Die übrigen an COVID-19 erkrankten Bewohner leben weiterhin in der Beda-WG. Sie weisen leichte bis gar keine Symptome auf.

Außerdem sind nun insgesamt drei Mitarbeitende positiv auf Corona getestet. Auch sie haben nur leichte oder gar keine Symptome. Einige Testergebnisse weiterer Mitarbeitender stehen aber noch aus.

Die Caritas befindet sich nach wie vor in engem Kontakt mit dem Gesundheitsamt und stimmt alle notwendigen Maßnahmen mit dem dort verantwortlichen ärztlichen Personal ab. Alle Bewohner der WG stehen weiterhin unter Quarantäne. Gemeinsam mit dem Gesundheitsamt konnte eine Lösung dazu gefunden werden, welches Personal nun unter welchen Schutzmaßnahmen wie in den Einsatz gehen darf. Die Schutz- und Hygienemaßnahmen gemäß der aktuellen Empfehlung des Robert-Koch Institutes werden permanent sach- und fachgerecht eingehalten. Angehörige können aber unter diesen Umständen leider nicht mehr zu Besuch kommen. Dies haben wir inzwischen auch vorsichtshalber für unsere WG in Kyllburg umgesetzt. Gemeinschaftsaktivitäten und Veranstaltungen mit Externen werden schon länger nicht mehr durchgeführt. Der telefonische Kontakt bleibt aber selbstverständlich möglich.

Caritasdirektor Winfried Wülferath: „In Gedanken und im Gebet sind wir bei unseren erkrankten Bewohnern, aber auch bei deren Angehörigen. Auch die Sorge um unsere Mitarbeitenden treibt uns um. Sie setzen sich nach allen Kräften weiter für unsere Bewohnerinnen und Bewohner, für Patientinnen und Patienten ein. Wir sind ihnen sehr dankbar, dass sie in dieser schweren Zeit die pflegebedürftigen Menschen nicht allein lassen und wünschen auch unseren erkranken Mitarbeitenden gute Besserung“.

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