CBD-Infusionen: Der neueste Trend für die Cocktail-Saison

Im Sommer ist Cocktail-Zeit. Nach einem langen, heißen Tag gibt es nichts Erfrischenderes als einen eiskalten Tequila Sunrise oder eine Piña Colada. Auch wenn heiße Tage in diesem Jahr Mangelware sind, ist das kein Grund, ganz auf diesen Genuss zu verzichten. Wem die üblichen Cocktail-Klassiker zu spießig sind, kann dabei einfach mit dem Trend gehen und etwas Neues ausprobieren. Denn auch bei Cocktails gibt es Trends. Ein heißes Thema sind dieses Jahr Cocktails mit einer CBD-Infusion. Was es damit auf sich hat und wie der perfekte CBD-Cocktail gelingt.

Was macht CBD im Cocktail?

CBD-Fans lassen keine Gelegenheit aus, um ihre liebstes Wellness-Produkt einmal anders zu genießen. Zunächst ging es mit Kaugummis und Schokolade los, dann kam CBD als Kochzutat, schließlich brachten Start-ups Getränke wie Bier oder Kaffee mit dem Hanfextrakt auf den Markt. Und nun sind eben CBD-Cocktails dran. Wie so oft machten sie ihr Debüt in den USA, genauer gesagt in New York, wo eine ganze Reihe von Bars den sommerlichen Hanfgenuss serviert. Hierzulande ist der Trend zwar noch nicht aus den sozialen Medien in die Gastronomie übergeschwappt. Aber sowohl Hobby-Mixologen als auch CBD-Fans experimentieren zu Hause fleißig damit herum. Und wie funktioniert das Ganze nun?

Cocktails mit CBD: Die Anleitung

Im Grunde genommen ist nichts leichter, als einen Cocktail mit CBD zu mischen. Man nehme ein beliebiges Cocktail-Rezept und füge ein paar Tropfen CBD-Öl hinzu. Ganz wichtig: Das Getränk muss in bester James-Bond-Manier geschüttelt werden, nicht gerührt. Denn CBD ist in Wasser nicht sehr gut löslich. Wird der Cocktail nicht ordentlich durchgerüttelt, kann es sein, dass sich das CBD nur als Film auf die Oberfläche löst. Bei Cocktails, die einen ordentlichen Schuss Alkohol enthalten, geht es übrigens leichter. Denn der hilft dabei, dass sich das CBD gleichmäßiger verteilt.

Sind CBD-Cocktails eine gesunde Alternative?

Einige Verfechter des CBD-Cocktails präsentieren ihn als gesündere Alternative zum herkömmlichen Alkohol. Das wäre zwar theoretisch denkbar. Denn CBD interagiert mit Regulationssystemen des Körpers und kann diese vielfach positiv beeinflussen. Unter anderem hat es Auswirkungen auf Schlaf, Appetit und Stimmung. Wer von diesen Effekten profitieren möchte, sollte das CBD aber vermutlich separat einnehmen. Denn die Kombination aus Alkohol, Zucker und Farbstoffen im durchschnittlichen Cocktail ist der Gesundheit vermutlich nicht gerade zuträglich. Auch mit CBD ist es daher vermutlich am besten, es am Abend bei einem Cocktail zu belassen.

Welche Cocktails schmecken mit CBD gut?

CBD hat durchaus einen Eigengeschmack. Ähnlich wie andere Kräuterextrakte ist es leicht bitter und macht sich daher durchaus bemerkbar. Ideal passt es daher in Cocktails, die normalerweise mit Angostura Bitter, Campari oder ähnlichen Likören gemischt werden. Zum Beispiel fügt es sich äußerst harmonisch in einen Campari Soda oder einen Negroni ein. Bei einem Cocktail wie dem Whiskey Sour oder dem Manhattan Island ersetzt man je nach Geschmack den Angostura Bitter komplett oder teilweise mit ein paar Spritzern CBD. Auch typische Party-Cocktails wie Caipirinha oder Sex on the Beach funktionieren mit CBD, allerdings sollten es bei diesen Getränken nicht mehr als ein oder zwei Tropfen sein.

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