Corona setzt Kreuzfahrten-Boom abruptes Ende

Rückschlag für Aida Cruises. Eigentlich wollte die Rostocker Reederei in der ersten Augusthälfte Minikreuzfahrten auf der Ostsee durchführen. Daraus wird nun laut einem Spiegel-Bericht nichts, weil es an der letzten formalen Freigabe durch den Flaggenstaat Italien fehlt. Ob dieses Konzept der Branche hilft ist indes eher zweifelhaft – an einer dreitägigen Kurzkreuzfahrt der „Mein Schiff 2“ von TUI Cruises nahmen kürzlich nur 1.500 von 2.900 möglichen Passagieren teil. Auch wenn die Begeisterung für das kreuzfahren unter Coronabedingungen vielleicht noch zunimmt, dürfte jetzt schon feststehen, dass die Pandemie den Boom erstmal abgewürgt hat. Ursprünglich hatte der Branchenverband Cruise Lines International Association (CLIA) 2020 mit 32 Millionen Passagieren gerechnet – das wären zwei Millionen mehr als im Vorjahr gewesen. Aktuell wäre die CLIA wohl auch mit der Hälfte zufrieden.

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