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Eifel Rallye Festival: SKODA AUTO Deutschland mit dem 130 RS und Matthias Kahle zu Gast in Daun

   – Siebenfacher Deutscher Rallye-Meister Matthias Kahle heizt Fans im SKODA 130 RS ein

   – 130 RS erzielte seinerzeit beachtliche Erfolge bei vielen Renn- und Rallye-Veranstaltungen

   – Schätze aus Privatbesitz: Zuschauer können das Gruppe-B-Fahrzeug

     SKODA 130 LR, das FELICIA Kit Car und den OCTAVIA WRC Evo2 live erleben

   – Veranstalter des beliebten Festivals erwarten Zehntausende Fans

   – SKODA Testimonial Wladimir Kaminer präsentiert sein neues Werk, Fahren im Wind‘

Matthiash Kahle heizt dem Publikum des Eifel Rallye Festivals am Steuer des SKODA 130 RS ein. Der Hecktriebler zählt zu den erfolgreichsten Modellen in der 118-jährigen Motorsporthistorie des Herstellers. (Foto: obs/Skoda Auto Deutschland GmbH)

Weiterstadt.  SKODA AUTO Deutschland schickt ein echtes Erfolgsduo zum Eifel Rallye Festival 2019: Der siebenfache Deutsche Rallye-Meister Matthias Kahle pilotiert bei der beliebten Traditionsveranstaltung, die vom 18. bis 20. Juli stattfindet, einen SKODA 130 RS. Zudem ergänzen drei private Automobilschätze das Markenaufgebot bei der beliebten Demonstrationsfahrt. Darunter ein SKODA FELICIA Kit Car von 1997, ein SKODA 130 LR aus dem Baujahr 1987 und ein 2002 fertiggestellter OCTAVIA WRC Evo2. Ein Highlight abseits der Strecke ist der Auftritt von SKODA Testimonial Wladimir Kaminer. Der Schriftsteller wird Freitag sein neues Buch ,Fahren im Wind‘ vorstellen.

Bei der neunten Ausgabe des Eifel Rallye Festivals fährt SKODA AUTO Deutschland mit einem wahren Klassiker vor: Der SKODA 130 RS zählt zu den erfolgreichsten Modellen in der 118-jährigen Motorsporthistorie des Herstellers. Zu seinen größten Triumphen gehören der Sieg in der Markenwertung der Tourenwagen-Europameisterschaft 1981 sowie der Doppelsieg bei der Rallye Monte-Carlo 1977 in der Kategorie bis 1.300 cm3 Hubraum. Pilotiert wird der auch als ,Porsche des Ostens‘ bekannt gewordene Hecktriebler von Matthias Kahle. Der Sachse gewann in seiner aktiven Karriere sieben Mal die Deutsche Rallye-Meisterschaft (DRM) und tritt heute als Markenbotschafter von SKODA AUTO Deutschland auf. Auch an die Eifel Rallye hat er sehr gute Erinnerungen: Als in Daun noch ein Lauf der DRM ausgetragen wurde, fuhr Kahle sechs Mal aufs Podium – 2003 und 2010 sicherte er sich sogar den Gesamtsieg. Beim Eifel Rallye Festival wird der heute 50-Jährige sowohl seine Motorsportexpertise als auch die Leistungsfähigkeit seines Rallye-Boliden unter Beweis stellen: Dank abgesperrter Strecken kann er den SKODA 130 RS im echten Wettbewerbstempo über die Piste jagen. Die Zuschauer erwartet also rasante Drift-Action.

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Zusätzlich zum von SKODA AUTO Deutschland eingesetzten 130 RS darf sich das Publikum des Eifel Rallye Festivals auf drei weitere historische Rallye-Boliden der Marke freuen, die sich heute in privater Hand befinden. Zu diesem Trio zählt der OCTAVIA WRC Evo2, der zusammen mit Matthias Kahle und dessen Beifahrer Peter Göbel 2002 die DRM gewann. Bis 2013 startete Kahle am Steuer des OCTAVIA WRC Evo2 noch regelmäßig bei Rallye-Veranstaltungen in Deutschland, Tschechien und Estland – und das, obwohl er zwischenzeitlich bereits auf den moderneren FABIA WRC umgestiegen war. Das ,Gebetbuch‘ las dabei sein Freund Christian Doerr vor. 2015 kaufte der heutige Besitzer Volker Piepmeyer das Fahrzeug. Er versah das Auto mit der Lackierung der ,Monte‘ 2002, denn bei diesem letzten Werkseinsatz hatte es weltweite Berühmtheit erlangt: Nach einem Verbremser von Roman Kresta durchschlug der OCTAVIA eine hüfthohe Steinmauer und baumelte mit zwei Rädern über einem tiefen Abhang. Lediglich ein Telegrafenmast bewahrte ihn vor dem Absturz.

Ebenfalls in der Eifel am Start: ein SKODA 130 LR aus dem Baujahr 1987. Heckantrieb, 1,3 Liter Hubraum und kein Turbolader – in der Gruppe-B-Zeit galt der 130 LR als echter Underdog, der es gegen die Konkurrenz schwer hatte. Dennoch konnte der SKODA 130 LR mit Erfolgen glänzen: 1986 fuhr Ladislav Krecek zusammen mit Copilot Borivoj Motl auf den sechsten Platz bei der WM-Rallye Sanremo und gewann seine Klasse bei der britischen RAC-Rallye. Das Exemplar, das beim diesjährigen Eifel Rallye Festival startet, wurde als Gruppe-A-Auto vom mehrfachen Rallye-Meister Eberhard Uth in die damalige DDR importiert. Zwischen 1991 und 1994 hat Jens Roth ihn in verschiedenen Rallye-Serien eingesetzt und rund 150 Klassensiege erzielt. Er baute den Wagen auch in seine heutige Gruppe-B-Variante um. Zuschauer mit Vorliebe für Autos aus dieser spektakulären Rallye-Ära bekommen in Daun viel geboten: Das Teilnehmerfeld in dieser Kategorie umfasst in diesem Jahr 33 Fahrzeuge.

Zu den Highlights von SKODA zählt in Daun auch das FELICIA Kit Car von 1997. Dieser originale Werkswagen ging 1996 und 1997 mit dem Tschechen Pavel Sibera bei mehreren Rallyes auf Punktejagd. Auch der schwedische Rallye-Weltmeister Stig Blomqvist nahm bereits in diesem Fronttriebler Platz. Bei der Rallye Australien 1997 absolvierte das FELICIA Kit Car seinen letzten Werkseinsatz. Mit dem Sieg in der Klasse A6 holte Sibera den Vize-WM-Titel bei den Kit Cars für die tschechische Marke. Danach kam der Viertürer zum WS Motorsport Team nach Deutschland. Hier setzte Matthias Köhler ihn in der Deutschen Rallye-Meisterschaft ein. Er ist seit 2015 – nach einigen Zwischenstationen – auch der heutige Besitzer des Fahrzeugs. Beim diesjährigen Eifel Rallye Festival leiht er den FELICIA an Karl-Heinz Wezel aus.

Auch abseits der Strecke gibt es bei SKODA einen interessanten Programmpunkt: Der deutsch-russische Schriftsteller und SKODA Markenbotschafter Wladimir Kaminer ist Freitag ab 12 Uhr auf der Rallye-Meile in Daun zu Gast und wird einen Auszug aus seinem neuen Werk ,Fahren im Wind‘ präsentieren. (red/pd)

EAZ Eifel-Zeitung – Regionale Nachrichten aus Eifel und Mosel der Landkreise Vulkaneifel, Daun, Bernkastel-Wittlich, Bitburg-Prüm, Cochem-Zell, Ahrweiler-Adenau, aus Politik, Wirtschaft, Tourismus, Polizei und Sport.