Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz: Mittelstand hilft

Die mittelständische Wirtschaft organisiert Unterstützung für vom Hochwasser Betroffene: Nachdem viele mittelständische Unternehmerinnen und Unternehmer in den ersten Tagen der Katastrophe spontan in die Krisengebiete gefahren sind, um mit ihren Netzwerken, vorhandenen Möglichkeiten und viel Tatkraft zu helfen, geht die Unterstützung nun langsam in die nächste Phase.

„Die Flutkatastrophe hat in den nördlichen Landesteilen unendliches Leid verursacht und immense Schäden angerichtet“, sagt Hans-Peter Pick, der den Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) in Rheinland-Pfalz und im Saarland leitet. „In der Soforthilfe und beim Wiederaufbau kommt dem Mittelstand in mehrfacher Hinsicht eine besondere Bedeutung zu: Der Mittelstand wird als Motor der Wirtschaft gebraucht und muss ganz schnell wieder anspringen – und ist zugleich aufgrund seiner Tatkraft und Struktur bestens geeignet, eben diesen Aufbau auch zu wagen.“

Der Verband nutzte seine Netzwerke, um schnell an den richtigen Stellen helfen zu können. Besonders aktiv war das Team von Sarah Walenta, die den BVMW in der Region Mittelrhein vertritt: „Wer nicht vor Ort war, kann sich gar nicht vorstellen, was dieses Unglück für die Menschen bedeutet, welche psychischen und wirtschaftlichen Belastungen ihnen da zugemutet wurden und noch lange werden – umso wichtiger, dass wir als mittelständische Unternehmerinnen und Unternehmer jetzt da sind, wenn wir gebraucht werden.“

Der BVMW organisiert schon seit Tagen Unterstützung durch seine Mitgliedsunternehmen. In den kommenden Tagen wird die überwältigende Hilfsbereitschaft weiter kanalisiert werden, so dass in den kommenden Wochen und Monaten sowohl die Sachspenden als auch gespendete Gelder richtig ankommen.

Auf der eigens eingerichteten Webseite www.bvmw.de/fluthilfe können Gemeinden, Kreise und Hilfsorganisationen ihren Bedarf an Hilfsgütern und Unterstützung anmelden. Mittelständische Unternehmen, die helfen können, wenden sich aktuell bitte an die Vertreter des BVMW in den betroffenen Regionen:

 

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