Hilfe aus dem Norden für die Begleitung von Flutopfern in der Vulkaneifel

100.000.- € Spenden aus Cuxhaven ermöglichen die Gründung desDRK-Beratungs- und Servicezentrums Vulkaneifel‘

Daun. Die Flutopfer in der Eifel haben deutschlandweit Menschen bewegt und Spendenaufrufe haben enorme Resonanz gefunden. Das DRK Cuxhaven/Hadeln hat gemeinsam mit den Cuxhavener Nachrichten/Niederelbe-Zeitung bis jetzt insgesamt 100.000.- € Spendengelder gesammelt und als regionalen Partner für die Umsetzung von notwendigen Hilfsmaßnahmen den DRK Kreisverband Vulkaneifel e.V. ausgewählt.

DRK Daun

Volker Kamps, Geschäftsführer des DRK Cuxhaven/Hadeln war aus dem Norden in die Vulkaneifel gekommen, um die Spende persönlich zu übergeben: „Wir haben vom ersten Moment an bei der Zusammenarbeit ein sehr gutes Gefühl gehabt und wollten eigentlich versuchen, insgesamt eine Summe von 20.000.- € zur Verfügung zu stellen. Dieses Ziel war schon am ersten Tag erreicht und wurde deutlich übertroffen. Und es geht mit einigen Aktionen noch weiter bis Ende September.“

Dieter Demoulin, stellvertretender Präsident des DRK-Kreisverbandes Vulkaneifel e.V., hatte mit einer derart großen Hilfsbereitschaft niemals gerechnet. „Dass wir so eine riesige Unterstützung von den Bürgerinnen und Bürgern aus Cuxhaven bekommen ist überwältigend und ein unbeschreiblich gutes Gefühl. Ich danke Volker Kamps und dem Geschäftsführer der Cuxhavener Nachrichten/Niederelbe Zeitung, Ralf Drossner, sowie den vielen Spenderinnen und Spendern für diese Unterstützung sehr. Für uns ist heute am 24. August „Weihnachten“ schon vier Monate früher!“

Das Hochwasser hat die Existenzgrundlage vieler Bürgerinnen und Bürger nachhaltig beschädigt oder zerstört – das war nicht nur eine materielle Belastung.  Für die Verwendung der Gelder haben beide DRK Geschäftsführer deshalb ein konkretes Projekt erarbeitet, mit dem die betroffenen Menschen der Region während der noch andauernden Akutphase sowie in der Phase der materiellen wie auch sozialen Regeneration begleitet werden.

Dazu Diana Peters, Geschäftsführerin des DRK Kreisverbandes Vulkaneifel e.V.: „Wir wissen, dass neben den materiellen und physischen Schäden enorme psychische Belastungen viele Menschen traumatisiert haben, die das Geschehene und Erlebte weder bearbeiten noch verarbeiten konnten. Hier ist professionelle, verlässliche und schnelle Hilfe erforderlich. Wir werden deshalb die Spendengelder nutzen, um von Oktober 2021 bis Ende 2022 ein ‚DRK-Beratungs- und Servicezentrum Vulkaneifel‘ mit beruflich erfahrenen Ansprechpartnern einzusetzen, um die Menschen in diesen auch absehbar noch schwierig bleibenden Zeiten zu begleiten. Eine entsprechende Stelle für eine Fachkraft Sozialarbeit wurde bereits ausgeschrieben.“

Die Stellenausschreibung finden Sie unter www.vulkaneifel.drk.de

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