NRW-Arbeitsschutz findet in Werkarbeiterunterkünften der Fleischindustrie insgesamt 1863 Mängel

Schimmelpilzbefall, Einsturzgefahr, undichte Dächer, Ungeziefer – das sind einige der gravierenden Mängel, die der Arbeitsschutz bei einer Überprüfung der Wohnungen von Werkvertragsarbeitern in der Fleischindustrie im Mai festgestellt hat. Wie aus dem Bericht von NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) an den Gesundheitsausschuss des NRW-Landtags hervorgeht, der der Düsseldorfer „Rheinischen Post“ (Mittwoch) vorliegt, wurden in den 650 überprüften Sammel-, Gemeinschaftsunterkünften und Werkswohnungen für rund 5300 Arbeiter in der Fleischwirtschaft 1863 mittlere und gravierende Mängel festgestellt. „Vier Wohnungen mussten aufgrund erheblicher Baumängel sowie Gesundheitsgefahren geräumt werden“, heißt es in dem Bericht. Zwei davon befänden sich in Gütersloh, jeweils eine in Espelkamp und Bochum.

Eine Überprüfung fand demnach auch in den Unterkünften für Saisonkräfte in der Landwirtschaft ab. Die Anzahl der Mängel und Ausprägungen in Unterkünften der Beschäftigten der Fleischindustrie seien nach aktuellem Kenntnisstand des Arbeitsschutzes deutlich höher, heißt es in dem Bericht. In der Landwirtschaft fanden die Kontrolleure bei 250 Betrieben mit 5800 Kräften 170 Beanstandungen. In drei Betrieben gab es gravierende Mängel. (ots)

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