Gesund schlafen: Tipps für einen erholsame Nacht

Etwa jede vierte Person in Deutschland leidet unter Ein- oder Durchschlafproblemen. Kehren Schlafstörungen jedoch regelmäßig wieder, sollte auch das Schlafumfeld auf den Prüfstand gestellt werden.

Die meisten Erwachsene benötigen einen durchgehenden Schlaf von mindestens sieben Stunden pro Nacht. Wird das erforderliche Pensum nicht erreicht, sind Müdigkeit, Konzentrationsschwächen, aber auch chronische Krankheiten die Folge.

Gestörter Schlaf (obs/CGC Cramer-Gesundheits-Consulting GmbH/© T. Weidner)

Dabei gibt es ganz unterschiedliche Gründe für Schlafstörungen. Sehr häufig liegt ein hohes Stresslevel oder ein großer beruflicher und privater Leistungsdruck einem schlechten Schlaf zugrunde.

Einen oft unterschätzten Einfluss hat aber auch das Schlafumfeld selbst. Nicht selten sorgt eine zu helle Schlafumgebung, eine zu hohe Raumtemperatur oder eine unbequeme Schlafunterlage für durchwachte Nächte.

Ablenkungen aus dem Schlafzimmer verbannen

Lichtquellen im Innenbereich, wie die LED-Anzeige des Weckers oder das Smartphone-Display, sind Störfaktoren für eine perfekte Schlafumgebung und sollten unbedingt aus Schlafräumen entfernt werden. Verzichtet werden sollte im Schlafraum auch auf TV-Geräte, Tablets und Smartphones, da der Konsum von Schlagzeilen oder persönlichen Nachrichten direkt vor dem Zubettgehen das Einschlafen erschwert und vielmehr nächtliche Grübeleien fördert.
Das Schlafzimmer durch Verdunkelungsvorhänge vor Licht schützen

Laternenlicht oder helle Sommernächte wirken sich äußerst schlafstörend aus. Ein abgedunkelter und ruhiger Ort ist demnach unverzichtbar für einen gesunden Schlaf. Denn das Schlafhormon Melatonin wird nur dann im Körper produziert, wenn es vollkommen dunkel ist. Lichtabweisende Verdunkelungsvorhänge am Schlafzimmerfenster bieten hier beispielsweise einen guten Schutz. Gegenüber lichtdurchlässigen Fensterdekorationen schirmen sie vollständig vor störendem Licht von außen ab.

Lichtundurchlässige Verdunkelungsvorhänge bieten außerdem auch den stärksten Blickschutz, der gerade in einem sensiblen Bereich wie dem Schlafraum ebenfalls essenziell für eine ungestörte Nachtruhe ist.

Die richtige Raumtemperatur im Schlafraum

Auch die Raumtemperatur hat einen großen Einfluss auf die Einschlafbereitschaft. Besonders negativ wirkt sich eine zu hohe Raumwärme aus. So sollte die Temperatur im Schlafzimmer nicht mehr als 18 Grad betragen. Es empfiehlt sich, vor dem Zubettgehen gründlich zu lüften und die Heizung herunterzuregeln.

Um im Sommer zu starker Hitzebildung im Schlafbereich vorzubeugen, sollte der Raum auch tagsüber verdunkelt bleiben, damit übermäßige Wärme gar nicht erst entstehen kann.

Die Wahl der Matratze

Wie man sich bettet, so liegt man, besagt ein Sprichwort. So wirkt sich unter anderem auch die Auswahl der geeigneten Matratze auf die Schlafqualität aus. Denn eine Liegefläche, die als unbequem empfunden werden, fördert während des Schlafs automatisch einen häufigeren Wechsel der Liegeposition, was den Erholungseffekt gravierend beeinträchtigt.

Der richtige Härtegrad der Matratze hängt dabei allerdings oftmals von persönlichen Vorlieben ab. Sie sollte jedoch nicht zu weich und nachgiebig sein und mindestens einen mittleren Härtegrad aufweisen, damit die Wirbelsäule möglichst waagerecht ausgerichtet ist und Verspannungen und Rückenbeschwerden vermieden werden.

 

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