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Bischof Ackermann feiert Einweihung der sanierten Basilika in Prüm

Prüm. 20 Monate lang waren die Türen der Sankt Salvator Basilika in Prüm wegen Sanierungsarbeiten weitgehend geschlossen – jetzt haben die Prümer „ihre Kirche wieder in Besitz nehmen können“, wie Bischof Dr. Stephan Ackermann beim Festgottesdienst zur Einweihung am 15. September sagte. Der Trierer Bischof zelebrierte die Messe gemeinsam mit Weihbischof Franz Josef Gebert, der seit Februar 2018 Pfarrverwalter in Prüm ist, sowie mit Diakon Ingo Ruhe, Kooperator Pater Jineesh E. Manganthanath, und Ruhestandspfarrer Robert Lürtzener.

„Ein großes Kompliment an alle, die hier zusammengewirkt haben und dazu beigetragen haben, dass die Arbeiten auch ohne leitenden Pfarrer gestemmt werden konnten“, lobte Bischof Ackermann nach der Begrüßung durch den Verwaltungsratsvorsitzenden Wilhelm Husch. Die Kirche sei ein wahrer „Festraum, um die Gegenwart Gottes unter den Menschen zu feiern.“ Dass die Prümer diesen Festraum nun wieder nutzen können, sei auch dem unermüdlichen Einsatz vieler ehrenamtlicher Helfer zu verdanken und der guten, sauberen und schnellen Ausführung aller Renovierungsarbeiten durch die beteiligten Firmen, hob der Vorsitzende des Förderkreises Basilikafreunde, Klaus Peters, nach dem Festgottesdienst hervor. Waren vor einigen Jahren schon die beiden Zwillingstürme und das Dach sowie die Fassade des Hauptschiffes saniert worden, so stand in den letzten 20 Monaten die Sanierung des Innenraums an. Dazu gehörten Putz- und Stuckarbeiten, ein kompletter Innenanstrich, und der Ausbau aller Kirchenfenster, deren Bleiverglasung erneuert und deren Scheiben aufgearbeitet wurden. Kirchenbänke wurden renoviert und mit Rollen versehen, außerdem wurden Stelen installiert, die Besucherinnen und Besucher über die Geschichte der ursprünglich aus dem 18. Jahrhundert stammenden Basilika informieren.

In einer gemeinsamen Lichterprozession zogen der Bischof und viele der anwesenden Kinder durch die Kirche, um sie mit Weihwasser wieder einzuweihen. In seiner Predigt fragte Ackermann die Kinder, was sie am schönsten am Kirchenraum finden und warum man Gott überhaupt „Häuser aus Stein bauen müsse“, wo Gott es „doch gar nicht so mit Tempeln habe“, wie viele Passagen aus der Bibel ja zeigten. Schließlich sei Gott mit dem Volk Israel „in Zelten mitgewandert“ und auch die entscheidenden Begegnungen Jesu mit Kranken, Sündern und anderen Menschen hätten sich immer auf der Straße abgespielt. Gott sei vor allem in den Herzen und Köpfen der Menschen, aber auch in der Schöpfung, die uns umgibt, stellten die Kinder und Jugendlichen gemeinsam mit Ackermann fest. „Gott will nicht eingesperrt werden und außerhalb der Menschen und ihrer Gemeinschaft leben“, betonte der Bischof. Auffällig an Kirchen sei ja, dass es sehr viel „leeren Raum gebe“. Genau der sei aber wichtig, damit Menschen hier einen Platz finden, wo sie sich innerhalb ihres oft hektischen und vollen Alltags mit Gott und sich selbst beschäftigen könnten. „Wir halten uns mitten in unserer Welt also einen Platz frei für Gott. Wenn man auf Prüm zufährt, sieht man die beiden Zwillingstürme wie ein Ausrufezeichen, die uns zurufen: Denkt an Gott! Es sind lebensnotwendige Orte, die uns daran erinnern und uns einladen, Gott zu suchen und zu finden“, sagte Ackermann.

Wie wichtig den Prümern ihre Kirche sei, zeige auch die Spendenbereitschaft vieler Privatpersonen und Firmen, so Förderkreis-Vorsitzender Peters. Als 2018 klar wurde, dass auch die Orgel saniert werden müsse, seien innerhalb von drei Monaten 100.000 Euro an Spenden zusammengekommen. „Als man vor der Entscheidung stand, diese Maßnahmen ohne leitenden Pfarrer durchzuführen, waren erst einmal Bedenken da. Aber die gute Vernetzung zwischen Verwaltungsrat, Förderkreis, Pastoralteam und ausführenden Firmen hat dazu beigetragen, dass unsere Basilika wieder in diesem Glanz erstrahlen kann.“ Besonders sei das große Engagement des Verwaltungsratsvorsitzenden Wilhelm Husch zu nennen, der „morgens der Erste in der Kirche war, und abends der Letzte, der das Licht ausmachte.“ Diesen außergewöhnlichen Einsatz hob auch Weihbischof Gebert in seiner Dankesrede am Ende hervor. Husch sei wahrhaftig ein „hauptberuflicher Ehrenamtlicher“ und habe sich mit Kompetenz und großer Fachlichkeit eingesetzt. Dafür verlieh Bischof Ackermann Husch nach dem Gottesdienst die Bistumsmedaille für seine besonderen Verdienste. Husch wiederum dankte einem Team aus acht Ehrenamtlichen, die ihm zur Seite gestanden hätten, als es darum ging, die Böden zu schleifen, Inventar auszuräumen oder sämtliche Orgelpfeifen zu demontieren. Weihbischof Gebert dankte auch dem Pastoralteam und den Pfarrsekretärinnen, die in dieser schwierigen Zeit ohne leitenden Pfarrer die Seelsorge leisteten. Bischof Ackermann nahm die Bitte der Prümer, baldmöglich die Pfarrstelle zu besetzen, mit und sagte: „Wenn die Pfarrei der Zukunft Prüm installiert wird, hoffen wir, dass ein gutes Team für Prüm gefunden wird, das ja aus mehreren Haupt- und Ehrenamtlichen bestehen wird.“

 

 

 

 

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