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Arbeitsunfall auf der Baustelle der 2. Schleusenkammer Trier

Trier. Gegen 18:00 Uhr am gestrigen Tag wurde die Schleuse Trier durch die Wasserschutzpolizei darüber informiert, dass im oberen Vorhafen der Schleuse ein Raupenkran beim Verladen einer Pontonstelze mit seinem Ausleger in die Mosel gestürzt sei. Dabei wurde ein Arbeitsschiff vor Ort stark beschädigt. Der Kran beschädigte das Steuerhaus des Wasserfahrzeuges und die Stütze drückte das Heck unter Wasser. Ein komplettes Sinken konnte durch die Einsatzkräfte vor Ort verhindert werden. Es kam zu einem leichten Austritt von Kraftstoff, welcher durch Ölsperren daran gehindert wurde weiter auf die Mosel zu treiben.

Für knapp eine Stunde musste die Schifffahrt von 01:00 Uhr bis 02:00 Uhr in der Nacht gesperrt werden, um die Bergung des Schubschiffes zu ermöglichen.
Personen kamen bei dem Vorfall nicht zu Schaden und auch die Schiff-fahrt wurde weitestgehend nicht beeinträchtigt

Die öffentliche Verschwendung 2018/2019 – Sieben Schwarzbuch-Fälle aus Rheinland-Pfalz

Mainz, den 6. November 2018 – Das neue Schwarzbuch ist da. Über 100 gravierende Fälle aus ganz Deutschland dokumentieren beispielhaft den verschwenderischen Umgang mit Steuergeld. Dieses Mal liegt der Fokus auf dem Thema „Explosion von Baukosten“. Doch ebenso finden sich Fälle von unsinnigen Fehlplanungen, teuren Fehlern, chaotischem Controlling und vieles mehr. Rheinland-Pfalz ist dieses Jahr mit sieben Fällen dabei – das Land mit vier Fällen, die Kommunen mit drei Fällen. … weiterlesen »

DreiländerRegion gegen belgischen Atomreaktor Tihange – erste öffentliche Verhandlung vor dem Staatsrat in Brüssel

Brüssel. Vertreter der Städteregion Aachen hatten am vergangenen Dienstag, 06.11.2018 an der ersten öffentlichen Verhandlung gegen den Betrieb des Atomreaktors Tihange 2 vor dem Staatsrat in Brüssel teilgenommen. In einem bislang beispiellosen Verfahren trägt die StädteRegion Aachen in diesem Klageverfahren vor, dass es keine gültige Genehmigung für die Wiederinbetriebnahme des Reaktors gibt. … weiterlesen »

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Tierschänder tötet Schwäne an der Mosel – Wo wird Gänsebrustfilet angeboten ?

Mittelmosel. Am Montag, dem 29.10.2018, gegen 11:45 Uhr, meldet ein Passant einen toten Schwan am Moselufer von Bernkastel unweit der Einmündung des Tiefenbachs. Die Überprüfung ergibt, dass dem Tier der Kopf wahrscheinlich mit einem Messer abgetrennt und augenscheinlich fachmännisch das Brustmuskelfleisch herausgetrennt wurde. Knapp zwei Stunden später wurde ca. 50 Meter entfernt von der Fundstelle ein weiterer toter Schwan festgestellt. Dieser wurde vermutlich erschlagen, konnte aber wahrscheinlich nach einem Schlag noch fliehen und ist später verendet. … weiterlesen »

Dauner Thomas-Morus-Carré – Projektverkauf in trockenen Tüchern

Daun/Saarbrücken, 29.10.2018. Viele Spekulationen gab es in den vergangenen Monaten um das Wohnprojekt, das auf dem ehemaligen Gelände der Thomas Morus Kirche geplant ist. Die Wohnkonzept aus Saarbrücken, die das Grundstück von der Katholischen Kirchengemeinde gekauft hat, hat in der Zwischenzeit das Projekt entwickelt, den Rückbau der Kirche realisiert, und so rund eine Million Euro investiert. … weiterlesen »

Arbeitsmarkt in der Region Trier startet gut gerüstet in die kalte Jahreszeit

Nur 8.609 Menschen in der Region Trier arbeitslos – Arbeitslosenquote bei glatten 3 Prozent

Die Arbeitslosigkeit in der Region Trier ist im Oktober erneut gesunken. 8.609 Menschen befinden sich derzeit auf Jobsuche, 52 Personen weniger als noch im September. Das ist der niedrigste Bestand an Arbeitslosen in der Region Trier seit der Wiedervereinigung. Die Arbeitslosenquote verharrt wie einen Monat zuvor bei glatten 3 Prozent. Im Oktober 2017 betrug sie noch 3,3 Prozent. Besonders erfreulich: Seit einigen Monaten ist auch die Zahl der Langzeitarbeitslosen kontinuierlich zurückgegangen. Waren im September noch 2.263 Menschen länger als 12 Monate arbeitslos, so sind es im Oktober noch 2.220 Männer und Frauen. Im Vergleich zum Vorjahr fällt der Rückgang noch deutlicher aus. Im Oktober 2017 gab es 2.640 Langzeitarbeitslose in der Region Trier. … weiterlesen »

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Die Karossen der Reichen und Berühmten

Selten, teuer und exklusiv: Fahrzeuge der amerikanischen Edelmarke Stutz auf der RETRO CLASSICS® COLOGNE

Die charakteristische Formgebung von Motorhaube und Kühlergrill ist unverkennbar: Als der Investment-Banker James O’Donnell 1968 die legendäre Automarke Stutz wiederbelebte, ließ er sich von den eigenwilligen Entwürfen des Designers Virgil Exner überzeugen. Abnehmer fanden die üppig ausgestatteten Limousinen und Coupés vor allem in gut betuchten Kreisen. Zu den bekanntesten Fahrern zählten Elvis Presley und der deutsche Schauspieler Curd Jürgens, aber auch Super-Stuntman Evel Knievel oder Boxweltmeister Muhammad Ali. Eine Sonderschau zum 50 Jahr-Jubiläum der Stutz Motor Car of America auf der RETRO CLASSICS® COLOGNE erinnert an die großen Tage der luxuriösen Straßenkreuzer. … weiterlesen »

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Bundespolizei rettet fünf Menschen aus polnischen Kühl-LKW

Saarlois/Koblenz. Am 23.10.18 gegen 11.00 Uhr befreite die Bundespolizei auf der Raststätte der BAB 620 in Saarlouis – Lisdorf fünf Männer aus dem Kühlauflieger eines polnischen LKW aus Frankreich. Die fünf irakischen Staatsangehörigen – einer davon 15 Jahre alt – sollten von Frankreich nach Deutschland geschleust werden. Als die Luft im LKW Anhänger knapp wurde, setzte eines der Opfer einen Notruf ab, der bei der französischen Gendarmerie auflief und über die Landespolizei an die Bundespolizei weitergeleitet wurde.

Über den Notruf und einen Bürgerhinweis konnte der LKW geortet und von der Bundespolizei kontrolliert werden. Die fünf geschleusten Opfer sind nur leicht unterkühlt und befinden sich in ärztlicher Behandlung. Der LKW wird aktuell durchsucht, um auszuschließen, dass sich nicht noch weitere Opfer darin befinden. Die Ermittlungen haben die Experten der Bundespolizei übernommen.

Fahrer ließ Geschleuste nicht aus dem LKW

Die Ermittlungen der Bundespolizei haben zwischenzeitlich ergeben, dass bisher noch unbekannte Schleuser die fünf Opfer, ohne Wissen des ukrainischen LKW-Fahrers, in Frankreich, rund 250 Kilometer vor der deutschen Grenze, in den Kühlanhänger geschmuggelt haben. Der 37-jährige Fahrer, der mit seinem Sattelzug von Italien nach Saarlouis unterwegs war, hörte zwar ein Klopfen von der Ladefläche, fuhr aber trotzdem noch rund eineinhalb Stunden weiter bis er in Saarlouis kontrolliert wurde. Nach Angaben der Geschleusten, startete deren Reise nach Deutschland im Irak, ging über die Türkei, Griechenland, Italien nach Frankreich und sollte eigentlich in Großbritannien enden. Hierfür sollen die Schleuser insgesamt zwischen 4000 und 6000 US Dollar pro Person verlangt haben. Die Durchsuchung des LKW ergab, dass sich zwischen den geladenen Lebensmitteln keine weiteren Opfer mehr befanden. Der LKW-Fahrer befindet sich auf Anordnung der Staatsanwaltschaft noch im Gewahrsam der Bundespolizei. Den 15-jährigen Jugendlichen übergaben die Bundespolizisten an das zuständige Jugendamt. Drei weitere Opfer überstellte die Bundespolizei an die französischen Behörden. Das fünfte Opfer konnte nach Lebach entlassen werden. Die Ermittlungen der Bundespolizei, insbesondere nach den noch unbekannten Schleusern, dauern noch an. (ots)

EAZ Eifel-Zeitung – Regionale Nachrichten aus Eifel und Mosel der Landkreise Vulkaneifel, Daun, Bernkastel-Wittlich, Bitburg-Prüm, Cochem-Zell, Ahrweiler-Adenau, aus Politik, Wirtschaft, Tourismus, Polizei und Sport.