Was ist Christi Himmelfahrt…

40 Tage nach Ostern feiert die Kirche das Fest Christi Himmelfahrt. Die Evangelisten Markus und Lukas erwähnten das Ereignis fast beiläufig. So finden wir im Evangelium des Lukas die lapidare Aussage: „ Und während er sie segnete, wurde er zum Himmel emporgehoben“  (Lk, 24,51)

In der Apostelgeschichte, den Erzählungen aus der Feder des Evangelisten Lukas, die mit Ereignissen  nach der Auferstehung Jesu beginnen , finden sich weitere Hinweise auf die Himmelfahrt Jesu: „Ihnen (den Aposteln) hat er (Jesus) durch viele Beweise gezeigt, dass er lebt: vierzig Tage hindurch ist er ihnen erschienen und hat vom Reich Gottes gesprochen“ (Apg 1,3) Und nach der Ankündigung, dass sie die Kraft des Heiligen Geistes empfangen und für ihn bis an die Grenzen der Erde auftreten würden, heißt es: „Als er das gesagt hatte, wurde er vor ihren Augen emporgehoben, und eine Wolke nahm ihn auf und entzog ihn ihren Blicken.
Während sie unverwandt ihm Weiterlesen

Sommerblumen optimal versorgen

Die hohen Temperaturen und die extreme Trockenheit im April und Anfang Mai waren für Ihre Pflanzen schon Stress. Hinzu kamen die ungebetenen Gäste: Läuse geben sich ein Stelldichein und auch die kleinen Raupen haben einen riesigen Hunger. Versuchen Sie bitte Ihre Pflanzen gleichmäßig feucht zu halten!

Gerade wenn Sie Ihre Balkonkästen und Kübel oder auch die Gartenbeete neu mit Sommerblumen bepflanzen, dann ist es ganz wichtig, die Pflanzen immer gut zu gießen! Nie mit trockenem Erdballen in die Erde setzen! Ein mehrfaches langsames Angießen der eingesetzten Pflanzen ist ganz wichtig. Gerade in der Anwachsphase sollten die Sommerblumen gut versorgt werden.

Dem Befall mit Schädlingen sollten Sie entgegen wirken. Ob Sie nun mit Pflanzenschutzmitteln aus dem Fachhandel oder mit Hausmitteln Ihr Glück versuchen – diese Entscheidung sollten Sie selber treffen. Doch diese Behandlung sollte auf keinen Fall nur einmalig durchgeführt werden. Mindestens drei Behandlungen sind für den Erfolg notwendig.

(Quelle und Weiterlesen

Evangelische Kirche bei Heilig-Rock-Wallfahrt

Region. Auch die evangelische Kirche wird sich an der Heilig-Rock-Wallfahrt im kommenden Jahr nach Trier beteiligen. Bei der Wallfahrt 1996, sagte Superintendent Christoph Pistorius gegenüber dem SWR, habe man gute Erfahrungen gemacht. Es werde vonseiten der evangelischen Christen aber keinen Reliquienkult geben. Zur Erinnerung: In der evangelischen Kirche gibt es weitgehend  keine Heiligenverehrung, wie sie die katholischen und orthodoxen christlichen Kirchen kennen.

 

Ablauf der Gebäude- und Wohnungszählung sowie der Haushaltebefragung

Das Statistische Landesamt hat in den vergangenen Tagen die Fragebögen zur Gebäude- und Wohnungszählung im Rahmen des Zensus 2011 verschickt. Alle Gebäude- und Wohnungseigentümer in Deutschland erhalten diesen orangen Fragebogen.

Die Fragebogen zur Gebäude- und Wohnungszählung werden von den Statistischen Ämtern der Länder per Post versendet. Dieses Schreiben enthält auch einen unfrankierten Rückumschlag. Wenn Sie ein solches Schreiben erhalten, sollten Sie den Fragebogen ausfüllen und an die angegebene Rücksendeadresse beim Statistischen Landesamt zurücksenden. Der Rückumschlag muss von Ihnen frankiert werden. Dies ist im Bundesstatistikgesetz geregelt. In §15 Absatz 3 steht, dass die Antwort, „soweit in einer Rechtsvorschrift nichts anderes bestimmt ist, für den Empfänger kosten- und portofrei zu erteilen“ ist.

Sie können die Portokosten sparen, indem Sie den Fragebogen alternativ online unter www.zensus2011.de ausfüllen. Die Zugangsdaten – Fragebogennummer und Aktivierungscode – entnehmen Sie bitte dem Papierfragebogen, sie sind dort auf der ersten Seite im Feld „online“ Weiterlesen

Zum Muttertag – Eine nachdenkliche Betrachtung

Von Hans-Peter Meyer
Niederadenau

Irgendwo habe ich dieser Tage den nachdenklichen Spruch gelesen: „Meine schönste Erfindung, sagt Gott, ist die Mutter.
Am kommenden Sonntag haben wir ihn wieder, den alljährlich im Wonnemonat Mai wiederkehrenden Muttertag. Viele von uns beeilen sich, entsprechend alter Tradition und Gepflogenheit einen Glückwunsch auszusprechen, ein paar Blumen, einem Geschenk zu überreichen.

Aber, so denke ich, Muttertag hat eine mehr als nur kalendernotwendige Bedeutung. Nicht wenige unter uns halten den Muttertag inzwischen für ein kommerzielles Geschäft, was zum Teil sicherlich zutrifft, wenn man einmal an die Annoncen verschiedener Geschäftszweige denkt und diese aufmerksam betrachtet. Muttertag ist mehr. Darüber sollten wir einmal nachdenken. Anerkennung für jene Frauen, die alle Tage, jahraus, jahrein, ihren Kindern und Männern gehören. Deren Arbeit niemals ein Ende hat, die keine Vierzigstundenwoche kennen, kein freies Wochenende. Die immer da sind, ohne Lohnerhöhung, ohne Urlaubsansprüche.

Den Müttern einen Tag zu widmen, war Weiterlesen

E10 und Wasserstoff Zwei Bio-Kraftstoffe im Vergleich

Über den Einsatz von E10 wird aktuell heftig diskutiert. Ob die Beimischung von 10 % Ethanol zum Benzin dem Motor gut tut, ist die eine Frage. Ob dies auch der Umwelt tut gut, eine ganz wesentliche andere.
Es gibt Besseres für die Umwelt als E10, zum Beispiel Wasserstoff aus erneuerbaren Quellen. Kurz- und mittelfristig gilt die Nutzung von Überschüssen aus der Windenergie für die Elektrolyse von Wasser als die wirtschaftlichste und nachhaltigste Methode für die Erzeugung des Wasserstoffs als „grüner“ Fahrzeugkraftstoff.

Wer 50 l E10 tankt, hat 5 l Ethanol im Tank. Für die Gewinnung dieser Menge Ethanol werden z. B. 12,5 kg Weizenkörner benötigt. Wer also im Durchschnitt 6 l E10 auf 100 km verbraucht, „verfeuert“ auf dieser Strecke 1,5 kg Brot. Zugleich stammt E10 energetisch immer noch zu 93 % aus fossilen Quellen.

Die Ackerfläche für die Rohstoffe, aus denen man 5 l Ethanol Weiterlesen

Kampfjets aus Spangdahlem in Libyen

Spangdahlem / Libyen. Von der Eifel nach Afrika: Die US-Luftwaffe setzt derzeit in Libyen auch F16-Kampfjets aus der Eifel ein. 29 Flugzeuge dieses Typs sind in Spangdahlem stationiert; wie viele davon in Afrika zum Einsatz kommen ist nicht bekannt. Sie sollen das von der UN beschlossene Flugverbot in Libyens Luftraum sichern helfen. Ob die F 16 im Mittelmeer stationiert werden oder, in der Luft betankt, nach ihren Kampfeinsätzen wieder in die Eifel zurückfliegen, wurde bisher noch nicht öffentlich gemacht.

Alle Flüge ins sizilianische Trapani vom Flughafen Hahn aus sind derweil gestrichen: Ryan-Air hat sie vom Plan nehmen müssen, weil der italienische Flugplatz in Folge des Krieges in Libyen für zivile Flugzeuge geschlossen wurde.

Komfortabel altengerecht und barrierefrei Wohnen finanziert mit Fördermitteln des Landes

Bei der Gestaltung von Wohnumgebungen für ältere und behinderte Menschen hat die Barrierefreiheit oberste Priorität. Treppenstufen, schmale Türen und fehlende technische Unterstützung können sich schnell als Hemmnis erweisen, und das Leben in der eigenen Wohnung oder im eigenen Haus wird beschwerlich.

Bauliche Maßnahmen, die selbstständiges Wohnen im Alter ermöglichen und erleichtern, unterstützt das Ministerium der Finanzen Rheinland-Pfalz im Rahmen des Modernisierungsprogramms mit Zinsgarantiedarlehen zu 1,7 Prozent jährlich oder mit Zuschüssen. Es handelt sich um eine einkommensabhängige Förderung. Der Maßnahmenkatalog beinhaltet unter anderem die Verbreiterung von Türen, den Einbau einer Rampe für den barrierefreien Zugang zur Wohnung oder den Umbau des Bades. Ebenfalls zählt der Einbau von technischen Unterstützungssystemen zu den förderfähigen Maßnahmen: Vorrichtungen für die Abschaltung von Lichtquellen und elektrischen Geräten, wie beispielsweise Bügeleisen, Herd, Kaffeemaschinen, über ein zentrales Steuerungssystem bedienbare elektrische Rollläden sowie die Anschaffung des erforderlichen, einfach bedienbaren Steuerungsgeräts können gefördert werden.

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Nuklearer Notfall in Japan macht Gefahrenpotential der Kerntechnologie spürbar

Das schwere Erdbeben in Japan und die damit verbundenen Störfälle in Atomkraftwerken geben Anlass zu Besorgnis. "Wir hoffen, dass es nicht noch mehr Todesopfer gibt und der nukleare Notfall bald unter Kontrolle ist", so David Langner, umweltpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion. Dass der Ausfall des Kühlsystems im Atomkraftwerk Fukushima die Gefahr einer Kernschmelze mit sich bringt und deshalb das Umland evakuiert werden muss, mache das Gefahrenpotential der Kernenergie spürbar. Die weiteren Störfälle verstärken diesen Eindruck.

"Wir müssen uns immer wieder daran erinnern, dass die Risiken der Kernkraft nicht beherrschbar sind." Jetzt sei die internationale Gemeinschaft gefordert, Japan bei der Bewältigung der Erdbebenfolgen zu helfen – auch, was die nukleare Sicherheit angeht. Langner: "Ich begrüße es, dass unser Innenminister Karl Peter Bruch bereits Vorbereitungen für Hilfen in die Wege geleitet hat."
 

Murphy´s Gesetz

Der Mensch ist nicht Gott, aber in unserer technisierten Welt tut er täglich so, als sei er Gott. Das geht nicht ewig gut, wie wir angesichts der grausigen Ereignisse in Japan wieder einmal bitter erfahren mussten. Keineswegs zum ersten Mal gab es einen Reaktorunfall, wir hatten dies bereits in den USA, in der Sowjetunion, „kleinere“ oder vertuschte Unfälle kennen wir nicht. Cattenom liegt vor der Haustür, vorherrschend kommt bei uns der Wind aus dem Westen.

Es sei hier an Murphy´s Gesetz erinnert, das in seiner bekannten Form ungefähr lautet: „Alles, was schiefgehen kann, wird auch schiefgehen.“ („Whatever can go wrong, will go wrong.“) Der Ingenieur Murphy nahm 1949 in Kalifornien am Test eines Raketenschlittens der amerikanischen Air Force Teil. Man wollte herausfinden, wie viel an Beschleunig der menschliche Körper aushalten kann.

Am Körper der Testperson sollten 16 Messsensoren befestigt werden, was auf zwei Arten durchgeführt werden konnte: auf die richtige Weiterlesen

Umdenken statt Verzicht

Kyllburg/Trier – Zum Einkauf regionaler und saisonaler Produkte ruft die Katholische Landvolkbewegung im Bistum Trier (KLB) in der Fastenzeit auf, die am Aschermittwoch beginnt.

„Es geht darum, unsere Lebensmittel wieder wertzuschätzen“, erklärt Barbara Schartz von der KLB. Das könne dadurch geschehen, dass man weniger esse oder auf besonders Leckeres verzichte, um es anschließend wieder bewusst genießen zu können. „Wir laden zu einem etwas anderen Weg ein, statt zu fasten rufen wir dazu auf, das Einkaufsverhalten zu überprüfen auf ökologische Nachhaltigkeit und auf die Verantwortung den Produzenten gegenüber.“ Dazu gebe es drei Grundsätze: regional einkaufen, der Saison entsprechend einzukaufen und das, was in der Region nicht wachse, aus dem fairen Handel beziehen. „Die Vorteile sind klar“, weiß Schartz, „weniger Transportkosten, weniger Lagerhaltung, weniger Umweltverschmutzung und Preise, von denen die Erzeuger würdig leben können.“

Damit passe die Fastenaktion auch zur noch bis April laufenden Kampagne „fair-wandel dein Klima“. Weiterlesen

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