Sternsinger aus dem Gerolsteiner Land bringen Segen ins Europaparlament

Gerolstein / Brüssel. Für Enie, Janina, Leon und Sebastian aus der Pfarreiengemeinschaft Gerolsteiner Land im Bistum Trier steigt die Aufregung: Am 8. Januar dürfen sie stellvertretend für alle deutschen Sternsinger den Segen ins EU-Parlament nach Brüssel bringen. Gemeinsam mit 19 Sternsingern aus Österreich, Ungarn, Rumänien, Italien und Belgien werden sie dann zu Gast sein bei EU-Vizepräsident Rainer Wieland. Der Empfang im Parlamentsgebäude beginnt um 14:00 Uhr. Im Vorfeld besuchen die Sternsinger das Büro der COMECE (Kommission der Bischofskonferenzen der Europäischen Gemeinschaft). Bereits zum zwölften Mal seit 2008 tragen die Königinnen und Könige ihren Segen in das Europaparlament. Passend zum deutschen Aktionsthema „Frieden“ werden die 13 Mädchen und zehn Jungen im Alter von zehn bis 16 Jahren buntgestaltete Friedensbotschaften mit nach Brüssel nehmen.

Die Sternsinger mit ihrer Betreuerin Anja Kessler (li.) und Pfarrer Ralf-Pius Krämer (re.)

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Wir sagen ganz herzlich Danke!

Auf diesem Weg wollen wir uns bei allen Menschen bedanken, die uns in diesem Jahr so fleißig unterstützt haben, unsere Wochenzeitung mit den neusten Informationen, Geschehnissen und allerlei Wissenswertem aus der Eifel-Mosel-Region zu füllen.

Ein großes Dankeschön geht an die zahlreichen Autorinnen und Autoren, die das Jahr über tatkräftig für die Eifel-Zeitung im Einsatz waren, um die Geschehnisse in der Eifel-Mosel-Region in Wort, Bild und Karikatur für Sie festzuhalten. Darauf sind wir sehr stolz! Weiterlesen

Weniger Todesopfer bei Verkehrsunfällen

Von Januar bis Oktober dieses Jahres starben in Rheinland-Pfalz insgesamt 136 Menschen infolge von Straßenverkehrsunfällen. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems waren dies sechs Todesopfer weniger als im entsprechenden Zeitraum des Vorjahres.

Die Zahl der Schwerverletzten ging gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres um 4,1 Prozent auf 3.040, die der Leichtverletzten um 4,9 Prozent auf 12.675 zurück. Insgesamt registrierte die Polizei in den ersten zehn Monaten 119.975 Straßenverkehrsunfälle und damit 0,3 Prozent weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Darunter waren 107.702 Unfälle, bei denen nur Sachschaden entstand. Im Vergleich zu 2018 war dies eine Zunahme um 0,2 Prozent.

Niedrigste Schülerzahl seit 28 Jahren in Rheinland-Pfalz

Zu Beginn des aktuellen Schuljahres besuchten rund 407.000 Kinder und Jugendliche eine der etwa 1.500 allgemeinbildenden Schulen in Rheinland-Pfalz. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, war das seit dem Schuljahr 1991/92 die niedrigste Schülerzahl. Gegenüber dem Vorjahr sank sie um 1.100 bzw. 0,3 Prozent.

Der Rückgang ist im Wesentlichen an öffentlichen Schulen wahrzunehmen. Während die Schülerzahl an Schulen in freier Trägerschaft zwischen 2009/10 und 2019/20 um drei Prozent stieg, nahm sie an den öffentlichen Schulen um 13 Prozent ab. Neben der steigenden Attraktivität des Besuchs einer privaten Schule ist dies auch auf das wachsende regionale Angebot privater und kirchlicher Bildungsinstitutionen zurückzuführen. Seit 2009/10 wuchs ihre Zahl um 10,4 Prozent (plus 10 Schulen). Im gleichen Zeitraum sank die Zahl der öffentlichen Schulen um 7,2 Prozent (minus 108 Schulen). Weiterlesen

Erosion der Krankenhausversorgung als politisches Kalkül? – Es reicht!

Seit diesem Jahr ist es für viele Kliniken bereits Fünf nach Zwölf. Erschreckend viele mussten Insolvenz anmelden. Geburtshilfliche Abteilungen und Kinderkliniken wurden oder werden demnächst geschlossen. Ein gefährlicher Patiententourismus bahnt sich seinen Weg. Intensivstationen und Stationen für die Regelversorgung wurden teilweise oder ganz geschlossen. Immer mehr Notaufnahmen meldeten sich vom Rettungsdienst ab, rote Zahlen bei kleinen wie größeren Krankenhäusern, selbst bei jenen, die bisher trotz schwieriger Bedingungen wirtschaftlich immer noch gut dastanden. So sieht kurz vor Weihnachten 2019 die Krankenhauslandschaft in Deutschland aus. Weiterlesen

Vorpremiere: Erster Fehlwurf in Dauner Biomüll-Sammelcontainer

Daun. Nach all den Querelen um den Wechsel von der bewärten Biotonne hin zum „Biomüll-in-Tüten Bringsystem“  war es vorhersehbar, dass die neuen Biomüll-Sammelcontainer des öften mit sogenannten „Fehlwürfen befüllt werden. Da nutzt auch der gut lesbare wichtige Hinweis auf der Container-Vorderseite nichts:

Der Biomüll-Sammelcontainer, der ziemlich herrenlos in der Boverather Straße von Daun steht , ist schon vor der Premiere am 01.01.2020 widerrechtlich mit Abfall befüllt worden, der nichts darin zu suchen hat.  Irgend ein Zeitgenosse hat seine Holzlatten darin entsorgt. Das bleibt garantiert kein Einzelfall.

Ob die Kosten-Nutzen Relationt des Müll-Entsorgers in Hermsdorf am Ende positiv ausfällt, kann man heute noch nicht sagen, aber erahnen!

Es ist auch zu befürchten, dass sich diese Biomüll-Sammelcontainer schnell zu gefährlichen, rollenden Hindernissen verwandeln können. Die Feststellbremse dieser Rollcontainer lässt sich nämlich kinderleicht öffnen. Sind diese Container erst einmal zur Hälfte gefüllt, wird die Rollbarkeit durch ihr Eigengewicht rasant an Dynamik gewinnen.  Unfälle durch Biomüll-Sammelcontainern auf Fahrbahnen können die Folge sein. Ein Schelm, wer dabei an böse Jungenstreiche denkt. Die Polizeimeldungen von ausgehebelten Gullydeckel sollten Mahnung genug sein.

 

Kosten für Windelsäcke übernimmt der Landkreis

Daun. Im Rahmen der zum 01.01.2020 eintretenden Umstellungen beim Restmüll (u.a. Anpassung des zur Verfügung stehenden Tonnenvolumens sowie Einführung des sog. Chip/Identsystems) zum Zwecke der verbandsweiten Harmonisierung der Entsorgungssysteme, wurde auch der so genannte „Windelbonus“ einer gebührenrechtlichen Betrachtung unterzogen. Dabei stellte sich heraus, dass das bisherige Verfahren nicht fortgeführt werden kann. Begründung: Das Gebührenrecht lässt keine Sozialermäßigung zu. Gestützt wird dies auf die vom Verwaltungsgericht Neustadt vertretene Rechtsauffassung, die sich bspw. auch der Rechnungshof Rheinland-Pfalz zu Eigen macht. Weiterlesen

Verprellt Landscheider Konzertveranstalter die Ticketkäufer vom Max Giesinger Konzert?

Am 15. September 2019 hätte in Kaiserslautern ein Max-Giesinger-Konzert stattfinden sollen. Dieses wurde allerdings vom Veranstalter Rüdiger Keil aus Landscheid mit seiner Firma „Erfolgs-Labor“ ohne Erklärung kurzfristig abgesagt. Keil schreibt lediglich auf seiner Internetseite: „aus unvorhersehbaren Gründen, die außerhalb unseres Einflussbereiches liegen, müssen wir das Konzert kurzfristig absagen. Die Tageszeitung aus der Pfalz „Rheinpfalz“ hat schon mehrfach darüber berichtet. Auch darüber, dass die Giesinger-Fans immer noch auf Ihr Geld warten. Der Veranstalter Rüdiger Keil soll seit vielen Wochen nicht mehr erreichbar sein, geht nicht mehr ans Telefon, beantwortet auch keine Emails mehr. Auch als er noch erreichbar war, soll er geantwortet haben, dass die Telefonleitung beschädigt sei, das Internet in Landscheid nicht funktionieren würde und das Online-Banking auch nicht funktioniert. So steht es noch immer.

Zelter-Plakette und Palestrina-Medaille für hundertjährigen Kirchenchor

Vorstandsmitglied Birgit Simon bei ihrer Dankesrede; rechts Regionalkantor Volker Krebs (Foto: Helmut Simon)

Bausendorf. Mit hundert Jahren verdient sich ein Chor zwei ganz besondere Ehrungen: Die Zelter-Plakette und die Palestrina-Medaille. Der Kirchenchor Cäcilia Bausendorf erhielt beide Ehrungen. Die Zelter-Plakette wurde ihm beim Landeschorfest Ende August in Mainz überreicht. Die Palestrina-Medaille wurde dem Jubiläumschor jetzt beim Cäcilienfest in der Pfarrkirche in Bausendorf verliehen. Die Begründung von Regionalkantor Volker Krebs: „Cäcilia hat sich schon in der Vergangenheit nicht auf die Gestaltung der kirchlichen Jahresfeiern beschränkt. Ihn hat immer der Blick darüber hinaus und ein aktives Vereinsleben besonders ausgezeichnet, das ihm immer wieder Einladungen über die Orts- und Kreisgrenzen hinweg einbrachte.“ Auch hat das sehr intensive Vereinsleben immer zum Zusammenhalt des Chores beigetragen. Die Bausendorfer Kirchenchormitglieder sind an Weiberdonnerstag dabei, an der Kirmes und beim Pfarrfest. Jährlich finden Tages- oder Mehrtagesfahrten statt. 

Exkursion zur eigenen Müllabfuhr im Abfallzweckverband Trier

Mertesdorf / Landkreis Vulkaneifel. Trotz winterlichem Reizklima mit Schnee, stürmischen Winden, Kälte und Regen folgten rund 70 Bürgerinnen und Bürger aus dem Vulkaneifelkreis vergangenen Freitagnachmittag der öffentlichen Einladung von Landrat Heinz-Peter Thiel. Gemeinsam mit den Beigeordneten Alois Manstein und Frank Baumhardt war man im laufenden Betrieb der kommunalen Abfallwirtschaft A.R.T. der vier Landkreise Trier-Saarburg, Eifelkreis Bitburg-Prüm, Bernkastel-Wittlich, Vulkaneifel und der Stadt Trier unterwegs, ums sich – wie der Landrat betonte – ein objektives und umfassendes Bild „von Ihrer eigenen professionellen Müllabfuhr“ in der Region Trier zu machen. Weiterlesen

Bürgerbegehren „Rettet die Biotonne“ im Vulkaneifelkreis startet am Mittwoch, dem 18.12.2019

Vulkaneifel. Rund 50.000 stimmberechtigte Bürgerinnen und Bürger des Landkreises Vulkaneifel bekommen ab Mittwoch dem 18.12.2019, die Gelegenheit dem Bürgerbegehren „Rettet die Biotonne“ mit ihrer Unterschrift zum Erfolg zu verhelfen. Das Bürgerbegehren wird gemäß § 11e der Landkreisordnung durchgeführt.

Dabei bedarf es 3.000 gültiger Unterschriften die der Kreisverwaltung, vertreten durch den Landrat bis zum 02.01.2020 zur Überprüfung vorzulegen sind. Rechtlich gesehen, handelt es sich dabei um ein sogenanntes kassierendes Bürgerbegehren. Daher ist es geboten das Bürgerbegehren innerhalb einer vorgeschriebenen Frist von vier Monaten nach Beschlussfassung einzureichen um den Rechtsanspruch nicht zu verlieren Es richtet sich gegen den abgelehnten Kreistagsbeschluss zum Antrag „Biotonne IV/15 erhalten“ vom 02.09.2019. Die Unterschriftslisten werden dann fristgerecht am Donnerstag, dem 02.01.2020 dem Landrat Heinz Peter Thiel zur Überprüfung vorgelegt. Er ist bereits darüber informiert worden. Weiterlesen

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